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Lauth: "Die Mannschaft zieht sehr gut mit"

Die SG Viktoria Nürnberg-Fürth 1883 steht nach dem Abstieg vor einem Umbruch

Nicht nur der Name ist neu. Nach dem Verschmelzen mit dem SC Viktoria geht die SG 83 Nürnberg-Fürth in der neuen Saison unter dem Namen SG Viktoria Nürnberg-Fürth 1883 an den Start. Außerdem steht nun Michael Lauth anstatt Leo Swierczynski auf der Kommandobrücke, unterstützt von Mario Fisciano, der den zweiten Anzug übernimmt. Sieben Spieler haben den Verein verlassen, vier kommen von außerhalb. Dazu gesellen sich ein Trio aus der zweiten Mannschaft und zwei Spieler aus der eigenen Jugend.

Michael Lauth sieht positiv in die Zukunft.

 / © Sportfoto Zink

Der Fusionsverein von der Stadtgrenze hat eine wahre Horrorsaison hinter sich. In der Saison 2016/17 klopfte die SG in der Relegation noch an die Tür zur Landesliga. Ein Jahr später ist nun die Kreisliga Realität geworden. Zu allem Überfluss stieg auch die zweite Mannschaft in die A-Klasse ab. Nun ist Michael Lauth am Ruder. Bei der Zweiten übernahm mit Mario Fisciano ebenfalls ein bekanntes Gesicht.

Mit dem Abstieg verabschiedeten sich auch einige Stammkräfte. Marcel Lenhart und Max Hering bleiben der Bezirksliga beim FSV Stadeln ebenso erhalten wie Atif Coskun (zu Cagrispor) und das Trio David-Rubio Suarez, Sezer Ulus und Ozan Yildirim, die es allesamt zum SV Schwaig zog. Gar in die Bayernliga wechselte Manuel Esparza, der sich dem ASV Vach anschloss. Nun geht der Blick aber nach vorne. „Die Vorbereitung läuft gut. Die Mannschaft zieht sehr gut mit“, stellt Lauth fest. Gegen Neunkirchen stand am Ende ein 4:4. „Da haben vier Spieler gefehlt und trotzdem war es ein gutes Spiel. Man merkt bei den Spielern einfach die gute Ausbildung in der Jugend.“ Beim ATV Frankonia feierte man gar einen 8:1-Sieg.

An der Regelsbacher Straße kann man auch einige Neuzugänge begrüßen. Ilker Dogan und Himmet Celik kamen von Cagrispor. Dazu gesellt sich mit Dimitri Wallinger (vom VfL Nürnberg) ein torgefährlicher Mittelfeldspieler, der die Liga aus seiner Zeit in Kalchreuth bereits kennt. Wie man aus der Kreis- in die Bezirksliga aufsteigt, weiß derweil der nächste Neuzugang, der vom TSV Ammerndorf kommt. In der Saison 2016/17 schaffte Keeper Giovanni Stabile mit Tuspo Roßtal den Aufstieg über die Relegation. Er wird sich mit Salvatore Panetta das Duell um die Nummer eins liefern. „Der Kader wurde etwas verschlankt. Trotzdem haben wir 20 Feldspieler und zwei Torhüter“, stellt Lauth nicht ohne Stolz fest. Dazu zählen auch Eric Schillinger, die Brüder Martin und Valentin Lorenz sowie Felix Ullmann, die aus der Zweiten hochgezogen werden. Der eigenen Jugend entwachsen sind Antonio Korene und Tim Baumann.

Lauth selbst will sich nur im Notfall nochmals ins Tor stellen, Gleiches gilt für Goalgetter Cem Hür, der seiner Karriere abermals eine Pause gönnt. Nächster Programmpunkt wird das Trainingslager in Geiselwind von Freitag bis Sonntag, das mit einem Testspiel gegen den SV Gutenstetten/Steinachgrund abgeschlossen wird. Außerdem wird es noch einen Vergleich mit der SpVgg Ansbach II geben und die Teilnahme am Tucher-Cup in Cadolzburg steht an, ehe am ersten Augustwochenende bei der DJK Falke der Rundenauftakt erfolgt. Der direkte Wiederaufstieg ist übrigens nicht das erklärte Ziel. „Wir wollen aber schon vorne mitspielen.“ Einem Aufstieg würde man sich aber sicher auch nicht erwehren.

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