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Sattler-Nachfolge geklärt: Uebel/Fuchs übernehmen den SV Wacker wieder

Kreisliga 2

Die Suche nach einem Nachfolger für Stefan Sattler, den es als Teammanager zum Bayernligisten ASV Vach zog, hat nun doch nicht allzu lange gedauert. Letztlich werden es sogar zwei Nachfolger, denn Benny Uebel und Marco Fuchs, die beiden Vorgänger Sattlers, die den SV Wacker einst von der A-Klasse bis in die Kreisliga führten, sollen nun den Klassenerhalt im Kreisoberhaus bewerkstelligen. Eine lange Eingewöhnungszeit ist demnach nicht zu erwarten. Dabei treffen die „Neuen“ auf neue und alte Gesichter.

Benny Uebel (l.) und Marco Fuchs wollen auch am Saisonende mit dem Klassenerhalt im Gepäck gut Lachen haben. 

 / © Matthias Janousch

Die Nachfolge für Stefan Sattler ist geklärt. Dem Coach, der nun als Teammanager beim ASV Vach tätig ist, folgen zwei altbekannte Gesichter auf der Wacker-Alm nach. Damit konnten die Verantwortlichen um Robert Danninger eine frühzeitige Lösung präsentieren. Benny Uebel und Marco Fuchs, die aus dem SV Wacker nach zwei Aufstiegen einen Kreisligisten machten, ehe sie seit Sommer eine Pause einlegten, werden ab sofort wieder die Verantwortung tragen. „Ich war ja oft noch da und stand mit Stefan Sattler in engem Kontakt“, erklärt Uebel, der viele Spiele des SVW in der laufenden Saison vom Seitenrand aus beobachtete. Als das Angebot an ihn herangetragen wurde, war schnell klar, dass er die Aufgabe wieder übernehmen würde. „Allerdings nur mit Marco zusammen. Eine Voraussetzung war auch, dass Andreas Demas dem Team erhalten bleibt. Andy hat ja nicht nur die Funktion eines Torwarttrainers, sondern auch so zu den Jungs ein sehr gutes Verhältnis. Daher war es wichtig, dass wir ihn weiter an unserer Seite wissen dürfen!“ Demas coachte die Mannschaft beim 2:0-Sieg über den SV Raitersaich interimsmäßig. „Für uns zählt jedes Spiel, deswegen war der Dreier gegen die favorisierten Gäste umso wichtiger“, ergänzt Demas. Die Ergebnisse der Konkurrenz untermauern seine Aussage noch zusätzlich.

„Klar hätte es weitaus einfachere Aufgaben im Winter gegeben, aber wir sind dem Verein und vor allem auch der Mannschaft noch sehr verbunden geblieben nach dem Abgang. Deswegen war es auch vom ersten Gespräch an klar, dass wir die Challenge annehmen werden“, gibt Uebel zu Protokoll. Die Lösung gilt zunächst bis Saisonende. Aktuell belegt der SV Wacker Platz 14 mit drei Punkten Rückstand auf den Abstiegsrelegationsrang und deren fünf auf den ersten Nichtabstiegsplatz, der als Ziel auserkoren wurde. „Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz ist schon ziemlich groß in Anbetracht der verbleibenden Spiele, aber wir sehen auf jeden Fall die Möglichkeit zum direkten Klassenerhalt. Die Vorbereitung wird entscheiden, wohin die Reise geht“, will Marco Fuchs die Grundlagen im Winter schaffen, um das Ziel direkter Klassenerhalt dingfest zu machen. Schließlich steht ja auch ein Jubiläum an. „Von den Jungs hat keiner Bock, dem Verein zu seinem 100-jährigen Jubiläum einen Abstieg zu „schenken“. Sie werden Gas geben in der Vorbereitung, und dann gilt es ab März fleißig zu punkten“, geht Uebel die schwierige Aufgabe voller Tatendrang an.

Stojko, Czub und Babuczki kehren zurück, Ott ist neu

Die Mannschaft wird qualitativ mit drei Rückkehrern und einem echten Neuzugang aufgewertet. Nino Stojko kommt aus der Oberpfalz zurück, Kevin Czub beendet sein Intermezzo beim Bezirksligisten TSV Burgfarrnbach und Bruno Babuczki, der zuletzt pausierte, wird ebenfalls wieder zur Verfügung stehen. Zudem sicherte sich der SV Wacker die Dienste von Kevin Ott. Der schnelle Angreifer mit Torinstinkt kommt vom Kreisklassisten ATV Frankonia auf die Wacker-Alm. Mit weiteren potentiellen Neuzugängen ist man im Gespräch. Aber auch der bisherige Kader hat laut den Verantwortlichen durchaus Potenzial. „Die Jungs haben auch unter Stefan sehr gute Phasen in den Spielen gehabt, nur unterm Strich kamen dabei einfach zu wenige Punkte raus. Ich muss sagen, dass ich es echt bedaure, dass Stefan hier nicht Fuß fassen konnte. Ihm wünsche ich natürlich viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe in Vach.“ Noch mehr wünscht er sich aber den direkten Klassenerhalt zum 100-jährigen Vereinsjubiläum.

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