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Kusnyarik stolpert Raitersaich zum Sieg – SVR springt an die Spitze

Kreisliga 2 25. Spieltag, Sonntag

Der SV Raitersaich hat das Remis der Turnerschaft gegen Wacker genutzt und grüßt nach dem 2:1-Sieg bei der DJK Falke von der Spitze. Der SV Hagenbüchach gewann das Verfolgerduell gegen den Post SV mit 3:2. Im torreichsten Spiel des Tages schlug die SpVgg Mögeldorf 2000 am Ende neun Gäste aus Fischbach mit 6:3. Die SGV 83 ließ gegen den FC Stein beim 4:0 nichts anbrennen. Im Stadtgrenzenderby behielt der SV Poppenreuth gegen den SC Germania mit 3:1 die Oberhand. Hajduk kann nach dem 3:1 gegen Burggrafenhof ebenso etwas durchatmen wie die DJK Eibach, die den Tuspo Roßtal mit einem 3:0 heimschickte.

Dietmar Kusnyarik (in Schwarz) brachte Raitersaich mit diesem Stolpertreffer in Front und legte später noch ein weiteres Tor nach. 

 / © Matthias Janousch

Mit einem ungefährdeten Sieg schickte die DJK Eibach den Gegner nach Hause. Nach 30 Sekunden hätte der Tuspo in Führung gehen können, Sungurs Abschluss wurde von DJK-Keeper Hufnagel ans Lattenkreuz gelenkt. Eibach ging durch einen an Florian Haas verschuldeten Foulelfmeter durch den bärenstarken Wiesenmayer in Führung (33.). Ammon auf Wiesenmayer-Assist und Haas per Kopf vergaben die nächsten Chancen für die Hüttl-Elf (37.). Dann zog Wiesenmayer aus der Drehung ab, der Ball ging knapp drüber (44.). In der zweiten Hälfte feierte Schröter nach einjähriger Pause sein Comeback und bereicherte das Spiel. Nach einem Lindner-Schuss staubte Wiesenmayer zum 2:0 ab (77.) und gab noch die Vorlage zum 3:0, das Joker Hofmann in der Nachspielzeit nach einem Doppelpass mit einem Schuss ins kurze Eck dingfest machte. Der direkte Ligaerhalt ist für Roßtal nicht mehr möglich.

Einen unter dem Strich verdienten 3:1-Sieg fuhr der KSD Hajduk ein. Die Batinic-Truppe hatte mehr Ballbesitz und erspielte sich ein Chancenplus. Die beste Chance der ersten Halbzeit vergab Muric mit einem Lattenschuss aus der zweiten Reihe (29.). Nach 50 Minuten nahm Odobasic Maß und traf aus 20 Metern über SVB-Keeper Müller. In der 65. Minute zog Gavran von links in den Strafraum und fand Muric. Der legte überlegt quer zu Joker Saleem, der Hajduk davonziehen ließ. Eine Müller-Flugeinlage verhinderte den dritten Treffer durch Jelec (67.). Auch gegen den Hammer von Odobasic blieb Müller mit einem starken Reflex Sieger (73.). Der SVB blieb nach dem Kopfballtor von Schottenhamml in der Partie und hatte Pech, dass ein vermeintliches Handspiel in der Nachspielzeit nicht zum Elfmeter führte. Im Gegenzug gab es Elfmeter für den KSD nach Foul an Cavar, den Jelec verwandelte.

Einen verdienten Heimsieg feierte der SVH. Wester im SVH-Tor war zu Beginn zweimal zur Stelle, ehe Angulo nach schöner Roth-Vorlage zur Führung traf (9.). Nach der Führung unterliefen der Heimabwehr des SV Hagenbüchach immer wieder Abspielfehler, die die Gäste aus Nürnberg jedoch nicht in Tore umsetzen konnten. Gegen Ende der ersten Halbzeit gab es dann noch einige Torchancen des SVH, die Abwehr des Post SV warf sich immer wieder in die Schussbahn und verhinderte damit einen höheren Rückstand. Mit Wiederanpfiff traf erneut Angulo nach einem Fehlpass der Gäste (46.). Kühnlein per Volleyschuss (50.) und ein Eigentor von Dönmez sorgte für Gleichstand auf dem Rasen (53.). In der 77. Minute köpfte Angulo Richtung Gästetor, wo Geisler den Ball nur noch unter die Querlatte schlagen konnte. Somit sorgte ein weiteres Eigentor für die Entscheidung in diesem flotten Spiel.

Der SV Poppenreuth gewann das prestigeträchtige Derby gegen den SC Germania mit 3:1. Nach anfänglichem Abtasten brachte Goldinger die Gäste nach einer Viertelstunde vermeintlich in Führung. Dem Tor wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt. Wenig später flankte Mittelstädt an den langen Pfosten, wo Dominik Döll zur SVP-Führung einnickte (19.). Zehn Minuten später senkte sich eine Flanke Dölls ins lange Eck zum 2:0. In der Folge verwaltete die Heimelf das Ergebnis und die Germanen wurden besser. In der 72. Minute legte Döll quer auf Mittelstädt, der zur Entscheidung einschob. Kurz vor Spielende erzielte Goldinger dann doch noch seinen Treffer. Mit einem abgefälschten Schuss, der über den Umweg Innenpfosten seinen Weg ins Netz fand, sorgte er für den Ehrentreffer. Drei Punkte beträgt der Rückstand des SCG auf den Abstiegsrelegationsplatz.

In einem flotten Spiel behielt die SGV verdient die Oberhand. Dabei profitierte die Heimelf von der schnellen Führung durch Sabsiz, der frei vor Salemi ins kurze Eck traf. Stein hielt in der Folge gut dagegen und kam durchaus zu Chancen, ohne das von Trainer Lauth gehütete SGV-Tor in Gefahr zu bringen. Schaffner verpasste nach einer Ecke zunächst noch freistehend, den folgenden Klärungsversuch schoss ein Steiner Akteur Valentin Lorenz an den Rücken -2:0. Als die Gastgeber nach dem Seitenwechsel erneut schnell trafen, war die Partie so gut wie gelaufen. Sabsiz bediente Valentin Lorenz mustergültig, der per Kopf seinen ersten Doppelpack im Herrenbereich schnürte. Trotz des Rückstandes gab sich der FC nicht auf und spielte nach vorne. So boten sich der SGV immer wieder gute Kontermöglichkeiten, von denen eine der wiedergenesene Martin Lorenz zum 4:0-Endstand nutzte.

Im torreichsten Spiel des Tages begann die Frey-Elf stark. Nach Vorlage von Christoph Ubrig brachte Grätz die Heimelf mit einem Schuss ins kurze Eck in Führung (11.), die wiederum Grätz ausbaute (14.). Schinner mit einem Schuss in den Winkel sorgte für die vermeintliche Entscheidung (21.). Doch danach stellte die SpVgg ihr Spiel ein und Fischbach kam auf. Zeh traf (25.) und Reif erzielte den Anschlusstreffer (39.). In Hälfte zwei scheiterte Mögeldorf vor allem am starken Karpfen-Keeper Felker. Fischbach dezimierte sich nach 49 Minuten durch die Rote Karte gegen Lechner wegen groben Foulspiels. Trotzdem traf Schlund per Kopf zum Ausgleich (60.). Grätz per Foulelfmeter schlug fünf Minuten später zurück. In doppelter Überzahl – Möller sah die Ampelkarte – verschoss Grätz zudem einen Foulelfmeter (75.). Renn (88.) und Steffen Klein (89.) machten es deutlich.

Eine stark verbesserte Falken-Elf unterlag dem SV Raitersaich unglücklich mit 1:2. In der ersten Hälfte hatten die Gäste, die sich durch den Sieg an die Tabellenspitze katapultierten, etwas mehr Ballbesitz, doch die großen Chancen blieben aus. Nach einer gut getimten Hereingabe von Müller bekam Kusnyarik den Ball ab und stolperte ihn über die Linie (27.). In der zweiten Hälfte ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Bei einem Abwehrversuch sprang Maier der Ball an die Hand und der Schiedsrichter hatte keine andere Wahl als auf Handelfmeter zu entscheiden. Hulm nahm sich der Sache an und verwandelte zum Ausgleich (70.). Die Freude über den Ausgleich währte aber nicht lange. Denn schon drei Minuten später traf wiederum Kusnyarik zur 2:1-Führung, die Raitersaich nicht mehr aus Hand gab, obwohl sich für Falke noch einige gute Tormöglichkeiten zum Ausgleich boten.

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