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Kusnyariks Hattrick ebnet den SVR-Dreier – Eibach und Falke siegen im Keller

Kreisliga 2 26. Spieltag

Das Spitzentrio zeigte keine Schwächen. Während Primus SV Raitersaich dank eines lupenreinen Hattricks von Dietmar Kusnyarik mit 3:1 gegen die SGV 83 gewann, gewann die Turnerschaft Fürth beim Debüt von Turgay Karali durch einen Treffer von Akin Bölük mit 1:0 in Stein und der SV Hagenbüchach nahm die Punkte aus Roßtal mit (3:0). Der Viertplatzierte SpVgg Mögeldorf musste sich mit einem torlosen Remis in Burggrafenhof begnügen. Im Keller gewann die DJK Eibach inklusive Traumtor von Karlheinz Wiesenmayer mit 3:2 gegen Poppenreuth und die DJK Falke ging beim klaren 5:0-Erfolg beim Post SV als Derbysieger hervor. Im Kellerduell zwischen dem KSD Hajduk, der vorerst wieder von Filip Durec und Jurica Jelec betreut wird, und dem SV Wacker gab es beim torlosen Remis keinen Sieger.

Grund zum Jubeln hatte die DJK Eibach beim 3:2-Sieg über den SV Poppenreuth. 

 / © Jasmin Stark

Mit einem letztlich leistungsgerechten Remis trennten sich der KSD Hajduk, der interimsmäßig bis Saisonende von Filip Durec und Jurica Jelec als Spielertrainer betreut wird, und der SV Wacker im Kellerduell. Der Punkt hilft der Heimelf mehr als den Gästen, deren Rückstand auf das rettende Ufer auf sechs Punkte angewachsen ist. In der ersten Hälfte hatte der KSD Feldvorteile, die man aber nicht zu einem Torerfolg ummünzte, da die Defensive der Wacker-Elf gut funktionierte. In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen. Die beste Chance für den KSD Hajduk hatte Jelec, als er alleine auf SVW-Keeper Niedermeier zulief und in diesem seinen Meister fand. Auf der anderen Seite vergaben die Gäste kurz vor Ende eine Doppelchance, die KSD-Keeper Wolf und Ivankovic vereitelten. Damit konnte Hajduk im Spiel eins nach Ivica Batinic das Minimalziel von einem Punkt erreichen.

In den ersten zehn Minuten startete man beim heimischen SVB hoffnungsvoll. Es sprangen einige Eckbälle heraus, doch ein Tor wollte darauf nicht fallen. Die Gäste waren schnell unterwegs. Jeder Versuch den Ball in gegnerischen Bereich zu bekommen, blieb erfolglos. Dennoch konnte die Elf von Spielertrainer Juri Judt ein paar gute Aktionen zeigen, aber zum Abschluss kam es kaum. Burggrafenhofs Torwart Müller hatte seinen Kasten sauber halten können. In der zweiten Halbzeit sah man kein anderes Bild. Nur mit Freistößen oder Ecken kam man dem Tor auf beiden Seiten näher. Kurz vor dem Ende noch ein Schockmoment für den SVB. Einen Freistoß konnte Keeper Müller mit einer Krabbeleinlage kurz vor seiner Torlinie halten. An und für sich ist das Ergebnis gut und gerechtfertigt. Mit dem Punkt kommt der SVB dem angestrebten Ziel Klassenerhalt zumindest ein Stückchen näher. Friederike Weißer

Einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg landete die DJK Falke im Derby beim Post SV. Die Pirdal-Elf verstärkte nach ausgeglichenem Beginn die Offensivbemühungen, doch in diese Druckphase fiel das 0:1. Stadler lief 30 Meter lang alleine auf das Poster Tor zu und behielt vor Peschel die Nerven. Amorim erhöhte, nachdem er sich seines Gegenspielers entledigt hatte und die Kugel ins Netz hämmerte. In Durchgang zwei landete eine Ecke am zweiten Pfosten vor Alp, der die Kugel über Umwege ins Netz beförderte. Dann brachte der Ex-Poster Daniel Maderer, der den erkrankten Falke-Coach Eduard Hulm ersetzte, Joker Billner, der seine Einwechslung mit einem Doppelpack rechtfertigte. Letztlich fiel der Erfolg etwas zu hoch aus, denn auch die Poster hatten ihre Chancen. Beispielweise landete die Kugel beim Stand von 3:0 in einer Zwei-gegen-eins-Situation am Außennetz.

Die Turnerschaft kam unter ihrem neuen Trainer Karali zu einem knappen, aber absolut verdienten 1:0-Erfolg und bleibt Spitzenreiter Raitersaich weiter auf den Fersen. Von Beginn an übernahmen die Türken die Initiative und versuchten mit druckvollem und schnellem Aufbauspiel die Partie für sich zu entscheiden. Die Hausherren setzten ihrerseits auf eine kompakte Defensive und gelegentliche Nadelstiche. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Zunächst hielt Lehnert bei drei hochkarätigen Torchancen die Steiner im Spiel. In der 62. Minute war allerdings auch er machtlos. Nachdem er erneut bravourös gegen Toker geklärt hatte, ließ ihn seine Hintermannschaft beim Nachsetzen von Bölük im Stich und der Ball landete zum 0:1 im Netz. Dies war zugleich der Endstand in der Begegnung. Die Türken verwalteten das Ergebnis, ohne noch zu wirklich zwingenden Torchancen zu kommen.

Der SV Hagenbüchach nahm die Punkte aus Roßtal verdient mit. Die Dönmez-Elf zeigte sich offensivstark, zielstrebig und stellte die abgezocktere Mannschaft. Die Führung folgte auf dem Fuße, als Marrouki eine Flanke von rechts auf Höhe Elfmeterpunkt einnetzte (19.). Ronneberger hatte die Chance zum Ausgleich, als er am Keeper Krauß schon vorbei war, jedoch der Winkel zu spitz wurde (33.). Im Gegenzug schloss Wörner aus zentraler Position ab und erhöhte, wobei Tuspo-Keeper Albert nicht die beste Figur abgab. Im zweiten Durchgang plätscherte die Partie dahin, bis die Roßtaler Abwehr in der 56. Minute Abstimmungsprobleme zeigte und Marrouki am langen Pfosten übersah. Der Torjäger bestrafte dies prompt mit einem erfolgreichen Kopfball. Nach Foul an Jammeh zeigte der Referee kein Gelb, worüber sich Köksal derart echauffierte, dass er mit der Ampelkarte bedacht wurde (80.).

Mit einem lupenreinen Hattrick brachte SVR-Spielertrainer Dietmar Kusnyarik auf die Siegerstraße. Müller wurde nach einem Jeltsch-Abschlag von Lauth gelegt und Kusnyarik verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (10.). Nach 13 Minuten visierte Hofbauer etwas zu hoch und verpasste den Ausgleich. Nach einer Maier-Flanke konnte Lauth nicht entscheidend klären und Kusnyarik stocherte die Kugel über die Linie (16.). Nach einer halben Stunde traf Kusnyarik nach einer Steinlein-Ecke per Kopf. Der SVR hatte zudem Chancen für drei, vier Spiele, aber Müller, Steinlein und Co. zeigten sich nicht so treffsicher wie ihr Trainer. In der 47. Minute traf Müller den Pfosten, ehe Kiymaz ab der 65. Minute sein Comeback feierte. Eine Viertelstunde vor dem Ende drückten die Gäste gegen einen zu passiven SVR auf den Ehrentreffer, der Mandl nach einer Lysokon-Flanke gelingen sollte (90.).

In einem munteren Spiel mit offenem Visier konnte Eibach einen wichtigen Dreier einfahren. Mittelstädt hatte die erste Chance für die Gäste (5.). Auf der Gegenseite scheiterte der starke Wiesenmayer zweimal (7., 9.). Ammon hatte die nächsten beiden Chancen (20., 21.), ehe Florian Haas einen Wiesenmayer-Freistoß per Kopf ins Netz verlängerte (27.). Danach hielt Wiesenmayer aus 35 Metern drauf und der Sonntagsschuss landete im Kasten (31.). Im Gegenzug erzielte Dominik Döll nach einer Ecke per Kopf den Anschluss (32.). Im zweiten Durchgang erhöhte Lindner nach einem Bandi-Freistoß, den SVP-Keeper Weiner abtropfen ließ, per Abstauber (57.). Fast hätte Wiesenmayer erneut aus der Distanz getroffen, doch Weiners Flugeinlage verhinderte den Einschlag aus 30 Metern (60.). Aus dem Getümmel heraus traf Kirschner noch zum Anschlusstreffer – letztlich etwas zu spät (90.).

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