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SGV 83 ballert sich an die Spitze – Post schlägt Vatanspor

Kreisliga 2 1. Spieltag, Sonntag

Einen Einstand nach Maß feierte Coach Dirk Wagler beim 6:0 der SGV 83 gegen den FC Stein. Nur ein Tor weniger erzielte der Post SV beim 5:2-Sieg über Aufsteiger Vatanspor, bei dem die beiden Trainer Birol Pirdal und Ahmet Dönmez von Oguz Pirdal (Post) und Ilker Koc (Vatan) vertreten wurden. Durch den Hattrick von René Bernardez siegte Aufsteiger Tuspo Nürnberg über den Absteiger ASV Fürth mit 3:0. Mit einem 2:2-Remis trennten sich die DJK Eibach und Aufsteiger TSV Buch II, dessen Trainer Jörg Awerkow damit zumindest einen Punkt von seiner Mannschaft zum Geburtstag geschenkt bekam. Ebenfalls mit einem 2:2-Unentschieden endete die Partie zwischen der Turnerschaft Fürth und dem SV Poppenreuth. Sage und schreibe eine Viertelstunde wurde dabei nachgespielt.

Mindestens eine Nummer zur stark war die SGV 83 (schwarz) für den FC Stein.

 / © Fengler

Erfolgreich verlief der Start für den Post SV, der nach toller Faltermeier-Vorarbeit durch Wiesinger in Führung ging (8.). Zwei Minuten später ließ Karac die Latte erzittern. Nach 32 Minuten schaute Geisler seinen ehemaligen Mitspieler Afanov im Vatan-Tor aus und überlupfte ihn aus 25 Metern. Mit dem Halbzeitpfiff stellte Fotiadis aus abseitsverdächtiger Position den Anschluss her. Nach dem Wechsel luchste Karac Afanov den Ball ab und schob ihn ins verwaiste Tor (52.). Nach 64 Minuten verunglückte Ogulcan Pirdal ein Schuss, er landete aber vor den Füßen von Backhaus, der abseitsverdächtig auf 4:1 stellte. Ein schönes Solo von Wokam wurde mit dem Treffer zum 4:2 belohnt (65.), ehe sich Pirdal wegen zweifachen zu geringen Abstands beim Freistoß in die Kabinen verabschiedete – Gelb-Rot (72.). Vatan drückte, fing sich mit dem Schlusspfiff aber noch das 5:2 durch Bitoulas.

Mit einem letztlich gerechten Remis endete das Duell zwischen Eibach und den kleinen Buchern. Die Gäste hatten in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, während Eibach durch eine hohe Fehlpassquote auffiel. Schlump hatte nach Lang-Vorarbeit die Führung auf dem Schlappen (7.), doch das Tor fiel auf der anderen Seite, als Lindner Schröter bediente. Er setzte noch einen Haken und traf ins kurze Eck (9.). Per Elfmeter – Guni hielt Lang- erzielte Schindler den Ausgleich (20.). Kurz vor dem Wechsel konnte Schlump ungestört durchs Mittelfeld ziehen und traf aus 20 Metern rechts oben ins Eck (41.). Der starke Frahler scheiterte noch an Dauts Fußabwehr (45.) und verzog nach Ammons Pass (47.), ehe er von Kisskalt bedient wurde und die Vorarbeit für Engelhardt gab, der aus dem Gewühl zum Ausgleich traf (66.). In der zweiten Hälfte verflachte die nun nickliger geführte Partie.

Der Tuspo hatte bereits nach zwei Minuten die erste Großchance, als Rene Bernardez nach einem verunglückten Rückpass an den Ball kam, doch er konnte Döllfelder nicht überwinden. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit den besseren Chancen für die Hausherren. Auch die Gäste kamen durch Ballatore nach 30 Minuten zum doppelten Abschluss, doch Reinwand parierte reaktionsschnell. Neubert schoss freistehend aus fünf Metern nach starker Vorarbeit von Meyer an die Unterkante der Latte (37.). Kurz vor dem Wechsel setzte abermals Rene Bernardez von der Mittellinie aus zum Sprint an, ließ die komplette Hintermannschaft hinter sich und vollendete mit einem Tunnel zur verdienten Führung (44.). Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Klaski mit Rot runter nach einem überharten Einsteigen gegen Rene Bernardez, der mit zwei weiteren Treffern die Partie entschied.

Perfekter Einstand für die SGV 1883 vor heimischer Kulisse. Gegen erschreckend harmlose Gäste war die Elf von Dirk Wagler von Beginn an dominant, die Führung durch Hofbauer war folgerichtig (22.). Im Anschluss ließ die SGV etwas nach und Stein kam etwas besser ins Spiel, ohne dabei das Tor von Marx ernsthaft in Gefahr zu bringen. Kurz vor der Halbzeit war es Neuzugang Abdulhadi, der satt aus 20 Metern zum 2:0 traf. Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: die Heimelf beherrschte Spiel und Gegner, Stein wehrte sich so gut es ging, musste aber dem Tempo Tribut zollen. Binnen sieben Minuten zog die SGV auf 5:0 davon, Rührer traf per Kopf, Schaffner verwertete eine tolle Kombination ins lange Eck, ehe Martin Lorenz per Elfmeter vollstreckte. Den Schlusspunkt kurz vor dem Abpfiff setzte der eingewechselte Sabsiz mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern ins lange Eck.

Zwar darf man den FC Stein in dieser Verfassung nicht als Maßstab nehmen, trotzdem war die Vorstellung der neuformierten SGV 83 beeindruckend, die in dieser Form sicherlich ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wird.

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