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Cadolzburg holt späten Punkt – Post und Vatan in Torlaune

Kreisliga 2 3. Spieltag

Die SpVgg Mögeldorf 2000 bleibt das Maß der Dinge. Das 2:0 gegen den ASV Fürth bedeutete den dritten Sieg im dritten Spiel. Zum dritten Mal 2:2 spielte dagegen der SV Poppenreuth, diesmal gegen den FC Stein. Weiter ohne Punkt steht der SV Burggrafenhof da, der gegen Vatanspor mit 2:5 unterlag. Dies war gleichbedeutend mit dem ersten Sieg für Ahmet Dönmez gegen den SVB. Einen glücklichen 2:1-Sieg feierte Eibach im DJK-Duell mit Falke. Der Post SV schickte Tuspo Nürnberg mit einem 5:1 nach Hause. Am treffsichersten zeigte sich dabei Stefan Kühnlein mit einem Dreierpack. Während sich die Turnerschaft Fürth und der TSCS II mit einem 3:3 im türkischen Derby trennten, sicherte sich Cadolzburg einen späten Zähler beim FC Bayern Kickers.

Spät erst sicherte sich Cadolzburg (hell) einen Zähler gegen BaKi.

 / © Zink / ThHa

Der SVB fand schwer ins Spiel. Vatan zeigte sich gewillt und gingen schnell und konzentriert zu Werke. Nach Abstimmungsproblemen im Mittelfeld konnte Kalender den Führungstreffer erzielen. Nach einer Flanke von Okanovic auf Mirowsky köpfte dieser zum ersten Ausgleich ein. Die Freude hielt nicht lange. Vantans Kapitän Menekse konnte mit seiner speziellen Leichtigkeit an SVB-Keeper Müller vorbei einnetzen. Kurz vor der Halbzeit schaffte es Singer auf Höhe des Strafraums abzuziehen und den erneuten Ausgleich zu erzielen. In der zweiten Halbzeit sah man vom Gastgeber fast nichts. Vatan war um einiges schneller im Spiel. Nahezu jeder Ball kam da an, wo er sollte. Deniz Arici erzielte innerhalb von drei Minuten zwei Treffer. Der SVB hatte Schwierigkeiten den Kopf oben zu behalten. Kalender erzielte den Endstand. Der SVB kann froh sein, dass es nur fünf Gegentreffer waren. // Friederike Weißer

Einen auch in der Höhe verdienten 5:1-Sieg feierte der Post SV gegen Aufsteiger Tuspo Nürnberg. Nach Querpass von Liedel eröffnete Kühnlein den Torreigen. Nach einem langen Ball von Aliriza über die Abwehr nahm Kühnlein den Ball mit der Brust und vollendete aus der Drehung zum 2:0. Bis zur Pause diktierte der Post SV die Partie. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich die Kett-Elf engagierter und René Bernardez hatte zweimal den Anschluss auf dem Schlappen. Nach Kombination mit Wiesinger staubte Liedel zum 3:0 ab und sorgte für die Entscheidung. Kühnlein auf Vorarbeit von Kiendl erzielte über den Umweg Innenpfosten das 4:0, ehe René Bernardez der Ehrentreffer glückte. Für das Endergebnis zeichnete Celik verantwortlich, der nach einer schönen Kombination über vier Stationen zum 5:1 einschoss, ehe der gute Schiedsrichter Eymold die einseitige Partie abpfiff.

Bittere Heimniederlage für die SGV 83 gegen einen sehr starken Aufsteiger aus Buch. Dabei begann die Partie ideal für die Wagler-Elf, als Schindler ein Eigentor unterlief (7.). Die Gäste ließen sich durch den frühen Rückstand allerdings nicht schocken und spielten mutig nach vorne. So hätten Betz und Müller fast postwendend ausgleichen können, ehe Hofmann einen Konter zum 1:1 vollendete (14.). Auch im Anschluss hatte Buch mehr vom Spiel, die SGV spielte zu behäbig und ohne Tempo, Chancen blieben zumeist Mangelware. Erst nach einer halben Stunde fanden die Gastgeber besser ins Spiel, Zählbares kam bis zur Pause nicht mehr heraus. Kurz nach Wiederbeginn dann die vermeintliche Führung, als Rührer eine Ecke von Lysokon verwertete, Referee Deibl erkannte jedoch auf Torwartfoul. Georg Ell per Kopf traf zur überraschenden Führung und Joker Mboup stellte das Endergebnis her.

Einen glücklichen Sieg feierte die DJK Eibach im DJK-Duell mit Falke. In der ersten Hälfte standen beide Defensivreihen sattelfest, sodass sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld abspielte. Wiesenmayers Freistoß drehte Falke-Keeper Steger um den Pfosten und Eibach-Torwart Hufnagel blieb im Duell mit Lämmermann Sieger. In Hälfte zwei zielte Janetzky aus 18 Metern knapp neben das Tor, ehe eine Schrecksekunde folgte. Schröter musste vom Platz, weil er sich an dem Knie verletzte, an dem er in der vergangenen Saison einen Kreuzbandriss erlitt. Gegen schläfrige Eibacher schaltete Lämmermann schnell und brachte die Kugel in die Mitte, wo Jäckel ein Eigentor unterlief. Ein Wiesenmayer-Solo brachte den Ausgleich. Sein Schuss landete bei Janetzky, der einschob. Ein höchst umstrittener Rückpass sorgte für die Entscheidung. Wiesenmayer traf aus fünf Metern ins rechte Kreuzeck. Vor der Ausführung holten sich Falke-Coach Detlef Lorenz und Co-Trainer Andreas Luber wegen berechtigten Reklamierens die Ampelkarte ab.

Mit einem 3:3 trennten sich die Turnerschaft Fürth und die Zweitvertretung von Türkspor/Cagrispor im türkischen Derby. Jeweils nach schöner Kombination brachte Safa Ay die Bölük-Truppe per Doppelschlag mit 2:0 in Führung (16., 17.) und hatte auch danach einige Möglichkeiten, um das Ergebnis weiter auszubauen. Zweimal Spielertrainer Bölük und Tesic verpassten das 3:0. Da die Chancen nicht genutzt wurden, folgte die Strafe auf dem Fuße. Kocaman traf nach einem individuellen Fehler kurz vor der Halbzeit zum 2:1 (45.). In der zweiten Hälfte ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst erzielte Gecim den Ausgleich (57.) und wenig später verwandelte Aydogdu einen strittigen Elfmeter zum 2:3. Das Spiel war gedreht. Ausgerechnet die langjährigen Türkspor-Spieler Bölük und Caglar sicherten der Turnerschaft noch einen Punkt. Nach Chip von Bölük traf Caglar aus fünf Metern direkt.

Keine Probleme hatte die Mögeldorf mit Bezirksligaabsteiger ASV Fürth. Die Frey-Elf begann gut und dominierte das Spiel. Renn auf Vorlage von Adler schoss aus fünf Metern drüber und verpasste die Führung. Nach 25 Minuten war es dann soweit. Christoph Ubrig setzte Renn in Szene, der am starken ASV-Schlussmann Döllfelder scheiterte. Der Ball kam zu Adler, der wiederum zu Renn spielte und diesmal hatte der Sturmtank keine Probleme einzunetzen. In der Folge hätte Mögeldorf die Führung noch ausbauen müssen, aber Renn und Kiefer brachten die Kugel nicht über die Linie. Der ASV dagegen hatte in der ersten Hälfte keine Abschlüsse zu verzeichnen. Kurz nach Wiederanpfiff griff die Fusionself mit Schinner über rechts an, der Adler fand. Der Antreiber sah Tobias Ubrig im Rückraum, der die Kugel ins rechte Kreuzeck schlenzte. Mehl vergab noch einen unberechtigten Strafstoß (70.).

In Hälfte eins wurden die Zuschauer nicht verwöhnt. Die Heimelf zeigte sich einen Tick bemühter, setzte aber nahezu nur auf lange Bälle. Kreim brachte die Gäste in Führung, als er einen Hanf-Freistoß von der Mittellinie unbedrängt einnickte. Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam der SVP verbessert aus der Kabine, doch Pasieka und Kanzler verpassten den Ausgleich. Das rächte sich, als Kreim nach einer Ecke wiederum per Kopf auf 0:2 stellte. Nach Hereingabe von Pasieka brachte ein Eigentor den Anschluss. Eine Viertelstunde vor dem Ende zeigte die Meier-Truppe einen guten Angriff über Meier und Steuber. Kirschner erläuft den zu langen Ball vor der Auslinie und legt zurück auf Keller. Der bringt den Ball halbhoch in den Strafraum, wo Russo den Ball aus 17 Metern unter die Latte jagt. Rupprecht holte sich noch die Rote Karte wegen Foulspiels ab – eine harte Entscheidung.

BaKi erwischte einen Auftakt nach Maß, als Snajder beim ersten Angriff des Spiels einen über Umwege zu ihm gekommenen Ball mit links unhaltbar in den Winkel schoss. Mit der Führung im Rücken agierten die Gastgeber dann aber überraschend passiv, so waren es in der Folge vielmehr die Gäste, die das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Die beste Chance auf den Ausgleich verpasste Neukam, als dieser nach einem Querschläger völlig blank vor dem freien Tor stand, aber von Schlabschi geblockt wurde (20.). Wenig später köpfte der aufgerückte Förster einen Stiller-Freistoß sehenswert aus zehn Metern ein. Dencs brachte seine Farben nach Vorlage von Hofmann in Front und hatte noch zwei weitere gute Chancen. Dass am Ende erneut kein Sieg geschrieben stand, hatten die Kickers Bieber zu verdanken: sein Freistoß wurde länger und länger und fiel schlussendlich ins lange Eck.

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