Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Markt Weiltingen überflügelt Merkendorf und zieht davon

Kreisklasse 1 11. Spieltag

Weil die SG Petersaurach gegen Windsbach deutlich verlor, konnte Markt Weiltingen an der Spitze den Vorsprung durch einen knappen Erfolg auf acht Punkte ausbauen. Auf Rang drei folgt Weinberg, Vierter ist nun Wassertrüdingen.

Markt Weiltingen (in Rot) entführte drei Zähler aus Merkendorf.

 / © Hochreuther

Durch ein 2:0 holte sich der TSV Wassertrüdingen in der Partie gegen die DJK Großenried drei Punkte. Bereits kurz nach Anpfiff hatte Sebastian Früh für die Gastgeber die Chance zum 1:0, lupfte den Ball aber neben das Tor. In der 20. Minute machte er es besser und markierte vor 75 Zuschauern die Führung für Wassertrüdingen. Wenig später wurde Manuel Niedermüller im Strafraum gefoult. Manuel Consentino erhöhte vom Punkt auf 2:0 (24.). Bis zur Pause passierte nichts mehr. Nach der Pause hatte Großenried die Chance zum Anschluss. Ein Winner-Freistoß küsste aber nur die Latte. Niedermüller wurde in der 79. Minute mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen, sodass der Aufsteiger die Schlussphase mit einem Mann weniger bestritt. Die Gäste zogen daraus aber keinen Nutzen. Der Halbzeitstand von 2:0 war letztlich auch das Endergebnis.

Beim SV Weinberg gab es für den TSV Schopfloch nichts zu holen. Der Gast verlor das Spiel mit 1:2. Sven Soldner nutzte vor 100 Zuschauern einen missglückten Fehlpass zur Gästeführung (14.). Zur Pause behauptete Schopfloch die hauchdünne Führung. Mehr als einen Freistoß von Alexander Nepovedomy konnte Weinberg in der Offensive nicht verzeichnen. Die Gastgeber kamen deutlich stärker aus der Kabine und Christian Ludwig bewies in Minute 60 nach Zuspiel von Marco Ebert Vollstreckerqualitäten und brachte den Ball zum Ausgleich über die Linie. Das 2:1 des SVW bejubelte Messerer (81.), der sich nach einem Torwartpatzer den Ball schnappte. Endgültig verloren war das Match für den TSV Schopfloch in der 90. Minute, als Nicolai Kober mit der Ampelkarte vom Feld flog. 

Der FC Dombühl II und der TSV Dürrwangen teilten sich an diesem Spieltag die Punkte. Das Match endete mit einem 1:1. Beide Mannschaften waren auf Sicherheit bedacht, der Zug zum Tor fehlte. Während Dombühl zu keinerlei Abschlussszenen kam, hatte Fabian Ehrmann, der allerdings im Eins-gegen-eins am Keeper scheiterte, die Riesenchance die Gäste in Führung zu bringen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie interessanter. Amin Eghbalpoor traf schließlich nach einem Konter über Johannes Seefarth und Lukajs Killian zum 1:0 für die Gastgeber. Dürrwangen war aber keineswegs angeschlagen, brauchte aber etwas, um auszugleichen. Simon Gaugler verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1-Endstand.

Im Derby gegen die SG Wettringen/Insingen/Diebach holte sich der FC Erzberg-Wörnitz eine 0:4-Schlappe ab. Dementsprechend gehörte auch die erste gute Möglichkeit den Gastgebern, die Aaron Wagner aber vergab. Vor 135 Zuschauern markierte Sebastian Stolz per Freistoß die Führung für die Heimelf (38.). Das 1:0 war zugleich der Pausenstand, weil Marc Suttor die Riesenchance zum Ausgleich vergab. Wagner bewies in Minute 53 nach Stolz-Vorlage Vollstreckerqualitäten und erhöhte auf 2:0. Andreas Hubert baute den Vorsprung in der 79. Minute mit einem strammen Schuss weiter aus. Für den Schlusspunkt sorgte Wagner nach einer schönen Kombination.

Von Beginn an erarbeiteten sich die Gäste eine Feldüberlegenheit und die Heimmannschaft versuchte durch einen tiefstehenden Abwehrriegel keine Torchancen zuzulassen. Was aber nicht immer gelang. Bereits in der 3. Minute wurde der agile Weiltinger Stürmer Manuel Naser freigespielt, aber der hervorragend aufgelegte Merkendorfer Torhüter Dominik Bischof konnte per Fußabwehr klären. Etwas überraschend kam daher der Führungstreffer des TSV in der 19. Minute. Aus einem Abwehrgetümmel kam der Ball zu Maik Riedl, der aus 20 Metern volley auf das Tor hämmerte, aber Gästekeeper Jonas Kober parierte glänzend. Der Abpraller kam zu Fabian Danner, der querlegte zu Christoph Engelhard, der aus fünf Metern den Ball über die Linie drückte. Sofort nach Wiederanpfiff erhöhte die Mannschaft von Trainer Thomas Ackermann den Druck und in der 37. Minute konnte sich die Lechner-Elf aus einer Powerplay-Situation nicht befreien. Nach dem vierten Eckball in Folge wurde der Ball von dem in Bedrängnis geratenen TSV’ler Engelhard unglücklich ins eigene Tor bugsiert. Nach der Halbzeit hielt der Spitzenreiter den Druck weiter aufrecht. Nach einem Ballverlust in der Gästespielhälfte schalteten sie blitzschnell um. Nach einer schönen Ballstafette passte letztlich Jakob Friedrich wunderbar in den Lauf von Manuel Naser, der aus 18 Metern in halbrechter Position und relativ spitzem Winkel mit einem fulminanten Schuss zum Siegtreffer einschoss. Schiedsrichter Michael Hertle zeigte eine tadellose Leistung.

Die SG Petersaurach hatte gegen den TSV Windsbach überraschend klar das Nachsehen und verlor mit 0:3. Das 1:0 war der Verdienst von Dominik Grillenberger, der die Gastgeber in der siebten Minute nach einem Freistoß mit dem Kopf schockte. Noch im ersten Durchgang erhöhte Windsbach. Lukas Meyer bewies in Minute 37 Vollstreckerqualitäten und brachte den Ball über die Linie. Petersaurach/Großhaslach hatte im zwar mehr Spielanteile, die Tore machte aber der Gast. Ähnlich verlief auch Hälfte zwei. Marc Pulst brachte Windsbach in ruhiges Fahrwasser, indem er nach einem Konter das 3:0 erzielte (55.). Die SG verschoss anschließend auch noch einen Foulelfmeter. Letztlich war es ein verdienter Sieg der Gäste, die ihre Möglichkeiten im Gegensatz zur Heimelf nutzten.

Das Auswärtsspiel brachte für den SV Dentlein keinen einzigen Punkt - der TSV Bechhofen gewann die Partie mit 3:1. Die Heimelf übernahm zunächst das Kommando und ging verdient durch Maximilian Bog, der nach März-Zuspiel verwandelte, in Führung. Dentlein war zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig im Spiel. Bechhofen vergab im ersten Durchgang einen höheren Vorsprung. Es dauerte bis zur 73. Minute, ehe Richard Grün nach einer Einzelleistung das Netz zum Zappeln brachte. Jürgen Paul legte in der 78. Minute per Freistoß zum 3:0 nach - die Entscheidung. Das 1:3 von Sven Kranz fünf Minuten vor dem Ende war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Mehr zum Thema