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Cadolzburg-Trainer Krimm: "Es ist wichtig, gut aus den Startlöchern zu kommen"

Kreisliga 2

Manfred Krimm und der TSV Cadolzburg wollen nach einer schwierigen Vorbereitung schnell den Klassenerhalt sichern. Die Generalprobe im Ligapokal geriet indes zu einem Nervenspiel

In die Defensive gedrängt: Der TSV Cadolzburg (grüne Trikots) hatte im Ligapokal seine liebe Mühe mit dem A-Klassisten SG Münchsteinach/Diespeck.

 / © Dominik Sandler

"Durchwachsen" ist das Adjektiv, das Manfred Krimm für die Wintervorbereitung des Kreisligisten TSV Cadolzburg verwendet. In der Tat wurde der Trainingsplan aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen beinahe täglich angepasst und verändert. Zudem fielen in der Vorbereitung einige Stammkräfte, darunter Kapitän Dominik Mayer, der bislang in allen Ligaspielen zum Einsatz kam, verletzt aus oder konnten nur wenige Einheiten mittrainieren.

Dennoch habe die Mannschaft "gut mitgezogen, sie ist sehr willig", so Krimm. Die Zielsetzung für die Rückrunde hat sich trotz der starken Vorrunde - Platz sieben mit zwölf Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - nicht geändert: "Wir wollen so schnell wie möglich so viele Punkte holen, damit wir in der Klasse bleiben. Es wird darauf ankommen, wie wir jetzt aus den Startlöchern kommen", sagt Krimm.

Aufschluss darüber, wo die Cadolzburger nach der Vorbereitung stehen, sollte die Partie in der ersten Runde des Liga-Pokals gegen A-Klassen-Tabellenführer SG Münchsteinach/Diespeck geben. Krimm hatte die Partie im Vorfeld als "Testspiel mit hohem Stellenwert" bezeichnet, da der TSV zuvor nur zwei Freundschaftsspiele bestritten hatte und beide verloren gingen. Der 54-Jährige selbst war allerdings verhindert, für ihn stand Norbert Hütter an der Seitenlinie.

Cadolzburg startet unkonzentriert

Der ehemalige Spieler des Kleeblatts - Hütter absolvierte 322 Spiele für die SpVgg Fürth - sah in der Anfangsphase der Partie unkonzentriert auftretende Cadolzburger, die nach einem Kontertor der Gastgeber (24.) und einem berechtigten Foulelfmeter (31.) nach einer halben Stunde mit 0:2 in Rückstand gerieten und nach vorne nur wenige Impulse setzten. Der Anschlusstreffer durch Engelhart nach einer Flanke gab dem TSV mit dem Pausenpfiff noch einmal Hoffnung.

Diese Hoffnung nährte Schwengler zehn Minuten nach Wiederanpfiff, indem er nach einer Ecke den Ausgleich erzielte. Der eingewechselte Lindner konnte kurz vor Schluss zwei aussichtsreiche Chancen nicht nutzen und so musste die Partie nach 90 Minuten vom Punkt entschieden werden. Da die SG nur einen Elfmeter verwandeln konnte, setzten sich die Cadolzburger am Ende etwas glücklich mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch.

Der TSV muss im ersten Ligaspiel definitiv ein anderes Gesicht zeigen, denn am kommenden Sonntag um 14 Uhr wartet zum Auftakt in der Liga mit der SGV Nürnberg-Fürth 1883 "ein richtiger Brocken" auf den TSV. Im Hinspiel gegen den Drittplatzierten sah Krimm in der zweiten Halbzeit "eines unserer besten Spiele". Die Cadolzburger holten damals einen Drei-Tore-Rückstand auf, am Ende stand ein 4:4 auf der Anzeigetafel. "Wir haben nichts zu verlieren und freuen uns einfach, dass es losgeht", so Krimm.

So lief die bisherigen Saison in der Kreisliga 2:

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