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Gallmersgarten und Burgbernheim finden nach drei Jahren zusammen

Kreisklasse 2 / B-Klasse 4

Der TSV Burgbernheim und die SpVgg Gallmersgarten bilden eine Spielgemeinschaft zur kommenden Fußballsaison. Schon vor drei Jahren stand so eine Kooperation im Raum.

© Sportfoto Zink

Ehen werden geschlossen, oft auch getrennt, und manchmal findet sich ganz schnell der nächste Partner. Im Sport ist das genauso und die SpVgg Gallmersgarten ist bereits wieder vom Markt. Denn nach dem Ende der Spielgemeinschaft mit dem FV Gebsattel heißt der zukünftige SG-Partner TSV Burgbernheim.

Drei Jahre lang bestand die Partnerschaft zwischen Gallmersgartenern und Gebsattelern, nun wurde offenbar die Entfernung zwischen beiden Ortschaften zu groß. Man orientiert sich um. Wie gut, dass der TSV Burgbernheim ebenfalls aktiv einen Partner suchte – und man schon vor drei Jahren ganz konkret über eine Hochzeit gesprochen hatte.

"Damals waren wir unten und bei ihnen ging es hoch. Das hat sich damals einfach nicht ergeben", erzählt TSV-Vorsitzende Simone Kachelrieß. Allerdings gebe es regen Kontakt zwischen den Mitgliedern beider Vereine, so seien über den Winter wieder unverbindliche Gespräche zustandegekommen, die nun am vergangenen Wochenende schnell zur Einigung geführt hätten. Die Lage sei einfach eine andere als noch vor drei Jahren, betont Kachelrieß. Die SpVgg hätte wohl schon Probleme, nur eine Mannschaft für die kommende Spielzeit 2020/21 zu melden. Die SG Gallmersgarten/Gebsattel steht zudem ganz tief in der Abstiegszone der Kreisklasse 2, der Gang hinunter in die A-Klasse dürfte sich nur schwer verhindern lassen, wagt TSV-Vorsitzende Kachelrieß eine Prognose vom Gipfel des Kapellenberg herab mit Blick auf den Nachbarort.

Der TSV Burgbernheim hingegen habe eigentlich zu viele Spieler für die derzeit einzige gemeldete Mannschaft, die in der B-Klasse im oberen Tabellendrittel mitspielt. Es passe deshalb ganz gut zusammen, ist sich Kachelrieß sicher. Dennoch werde man sich strecken müssen, genug Aktive zusammenzubekommen, um den Spielbetrieb für zwei Mannschaften sauber am Laufen halten zu können, gibt sie zu bedenken. Derzeit plane man mit je einem SG-Team in der A- und der B-Klasse – vorausgesetzt Gallmersgarten/Gebsattel steigt wirklich ab.

Das bei einer SG naturgemäß komplizierte Thema Trainings- und Punktspielbetrieb wolle man recht simpel gestalten, sagt die TSV-Vorsitzende: Die Heimspiele sollen abwechselnd an den beiden Sportpätzen stattfinden und wo gespielt wird, soll auch jeweils die Woche über trainiert werden. Coach der neuen SG Gallmersgarten/ Burgbernheim soll Sebastian Neumann werden, der derzeit den TSV betreut.

"Das ist aus meiner Sicht der richtige Ansatz", sagt Kachelrieß über das Projekt, das "langfristig" angelegt sei, um "was aufbauen" zu können. Von der im Januar neu gewählten Führungsspitze der SpVgg Gallmersgarten war niemand für ein Statement zu erreichen.

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