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ASV Zirndorf
FC Dombühl
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Mit Ruhm hat sich der ASV Zirndorf in Freystadt nicht bekleckert, doch nach einem frühen Treffer von Niko Floßmann nahmen die Bibertstädter die drei Punkte aus der Oberpfalz mit und behaupten sich weiter in der Spitzengruppe. Trainer Martin Hermann war mit der Leistung zufrieden: "Wir sind nun seit zwölf Spielen ungeschlagen und haben uns vorne festgebissen. Auswärts sind wir ungeschlagen und in der Vorrunde gab es nur eine Heimniederlage gegen den TSV Greding. In der Defensive haben wir gegen Freystadt ordentlich gespielt und fast nichts zugelassen. Auch gegen Dombühl wollen wir nicht verlieren. Aufgrund der Personalsituation wäre ich mit einem Punkt zufrieden." Jonas Zehmeister und Dennis Bach stehen wegen Krankheit auf der Kippe. Ausfallen werden die Langzeitverletzten und der noch gesperrte Oumar Dieng. Nach der frühen Roten Karte für Thore Beck kam Dombühl gegen die glänzend aufgelegten Wendelsteiner mit 0:6 Toren unter die Räder. Torhüter Dominik Wächter verhinderte mit seinen Paraden eine noch höhere Niederlage. Nun heißt es für das Team und Trainer Markus Engelhardt, die Niederlage abzuhaken: "Leider war das Spiel nach zehn Minuten für uns gelaufen. Eine schwere Muskelverletzung von Simon Lubig nach drei Minuten, das Gegentor nach fünf Minuten und der Platzverweis nach zehn Minuten waren zu viel, um überhaupt ansatzweise ins Spiel zu kommen. Natürlich muss man auch sagen, dass der FC Wendelstein eine starke Leistung abgerufen hat. Wir müssen schleunigst schauen, dass wir unsere einfachen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung abstellen." Vor dem nächsten Gegner hat Engelhardt gehörigen Respekt: "Der ASV gehört wohl zu den fünf bis sechs Mannschaften, die das Aufstiegsrennen unter sich ausmachen werden. Für die Zirndorfer spricht, dass sie mit Abstand die beste Defensive stellen, außerdem haben sie einen fulminanten Lauf". Engelhardt hat den ASV genau analysiert: "Ihre Spielweise ist äußerst abgezockt, sie kommen nach Ballverlusten sehr schnell ins Gegenpressing oder unterbinden die schnellen Angriffe der Gegner mit geschicktem körperlichen Einsatz. Auch machen sie wenig Fehler im Aufbauspiel, da sie konsequent die Linien der Gegner überspielen." Entsprechend schätzt der FCD-Coach auch die Verhältnisse ein: "Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg und ohne einen eigenen Treffer spricht nicht allzu viel für uns. In solchen Phasen bringt es nichts, irgendwelche Floskeln rauszuhauen. Wir werden versuchen, mit einen beherzten Auftritt kleine Erfolgserlebnisse im Spiel zu erzielen, am besten natürlich mit einem eigenen Tor. Ein solches Erlebnis wird den Knoten wieder lösen, davon bin ich überzeugt." Simon Lubig wird ihm bis zur Winterpause verletzt ausfallen, Thore Beck ist gesperrt.