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SV Sportfreunde Dinkelsbühl
FSV Bad Windsheim
15.
30.
45.
60.
75.
90.

Mit einem Mini-Kader von zwölf Spielern reisten die Kurstädter nach Dinkelsbühl, wo ein Team mit breiter Brust gegenüberstand. Die Kräfteverhältnisse spiegelten sich auch schon nach wenigen Minuten auf dem Platz wider. Dinkelsbühl hatte die Partie im Griff, Bad Windsheim stand hinten drin und versuchte, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Das beliebteste Mittel der Sportfreunde, mit dem sie die Gäste-Abwehr reihenweise aus den Angeln hoben, waren lange Bälle auf die Flügel. Diese sorgten stets für Probleme beim FSV, der spielerisch nur wenig zustande brachte und im Grunde nur ums Überleben kämpfte. Dazu kamen bei der Lunz-Elf viele Ungenauigkeiten und Fehler mit und ohne Ball, die es den Sportfreunden zu einfach machten. So auch beim ersten Tor, als ein langer Ball vor FSV-Innenverteidiger Fabian Rupp aufschlug, über ihn drüber sprang und David Chlebisz durchlief und locker einschob (16.). Damit war nicht nur die Maxime, so lange wie möglich die Null zu halten, dahin, beim FSV sanken auch frühzeitig die ersten Köpfe. Die Dinkelsbühler begannen nun locker und leicht zu kombinieren, die Windsheimer rannten zum Teil nur noch hinterher. Bis zur Pause stand es 3:0. Mark Fleps erzielte den zweiten Treffer (38.). FSV-Außenverteidiger Jonas Kraft versuchte nach schöner Kombination noch das Schlimmste zu verhindern und fälschte einen völlig unplatzierten Abschluss ins eigene Tor ab (40.). Bad Windsheim hatte in der Anfangsphase zwei Schusschancen durch Dirk Müller, mehr aber nicht. Die Gäste versuchten, sich in der Pause zusammenzuraufen. Doch auch in Hälfte zwei sorgte Dinkelsbühl schnell für klare Verhältnisse. Den Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften fasste das 4:0 schön zusammen: Nach einem Doppelpass im zentralen Mittelfeld flog der Ball auf den rechten Flügel, wo ein Dinkelsbühler das straffe Zuspiel direkt in den Strafraum flankte und am langen Pfosten Philipp Müller mal wieder völlig frei stand und den Ball ebenso direkt in die Maschen jagte (52.). Schnell legte Dinkelsbühl in Person von Noris Delalic auch das fünfte Tor nach (56.) und hatte zahlreiche Chancen für mehr. Bad Windsheim konnte sich erst in den letzten 20 Minuten ein wenig aus der Umklammerung lösen, als die Gastgeber den Fuß vom Gaspedal nahmen. Zwei Tore durch Mirzet Sabanagic (72.) und Jan Hähnlein (85.) fielen trotzdem noch und vollendeten das FSV-Debakel. bl