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Freitag, 03.07.2020

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Bei den Junioren: Nach dem Abbruch geht es jetzt an die Neueinteilung

Für Eingruppierungswünsche zur Saison 2020/2021 gilt laut Kreisjugendleitung der 21. Juni als Frist - 16.06.2020 11:16 Uhr

Nach dem Abbruch der alten Saison geht es bei den Junioren (im Bild eine Szene vom U15-Bayernliga-Spiel zwischen dem TSV 1860 Weißenburg und der JFG Wendelstein) um Aufstiegsrechte und die Zusammenstellung der Ligen für die neue Spielzeit. © Archivfoto: Uwe Mühling


Einer der Kernpunkte: Im Gegensatz zu Juniorinnen, Frauen und Männern wird bei den Junioren die Saison 2019/2020 abgebrochen. Der Auf- und Abstieg erfolgt über eine Quotientenregelung. Im Nachgang zu dieser Entscheidung hat Kreisjuniorenleiter Andreas Kienlein jetzt in einem Schreiben an die Klubs der Region Neumarkt/Jura noch einige Punkte erläutert – auch weil viele Vereinsvertreter nicht an den angebotenen Info-Webinaren teilgenommen haben.

Kienlein stellt dabei klar, dass es in der kommenden Saison bei den G-Junioren (und nicht bei den F-Junioren) nur noch das Spielangebot mit Funino (Fussball 3) geben wird. Im Bereich der F- und E-Junioren (U9 und U11) werde sich der Kreisjugendausschuss noch beraten. "Eines kann aber bereits vorweggenommen werden: Die alten Spielformen werden erhalten bleiben, eventuell gibt es Zusatzangebote", so Kienlein.

Quotient entscheidet über Platzierung

Der Kreisjuniorenleiter hat in der Mitteilung auch die Abschlusstabellen vorgelegt, die anhand der Quotientenregelung erstellt wurden. Entscheidend für die Platzierung ist der zum Abbruch am 13. März erreichte Punkteschnitt. Die Quotienten sind öffentlich auf www.bfv.de nicht ersichtlich, die Tabellenstände wurde aber von den zuständigen Spielleitern entsprechend gereiht. Zudem wurden sie in dem Schreiben an die Vereine auch bezüglich der Farbgebung korrigiert – "damit es zu keinen Verwirrungen kommt", wie Kienlein sagt.

Die Tabellen geben somit Aufschluss über Auf- und Abstieg: Erstplatzierte (beziehungsweise bestplatzierte) aufstiegsberechtigte Mannschaften steigen auf – bei Verzicht greift die Nachrücker-Regelung; Teams, die im Spieljahr 2019/2020 keinen Punkt erreichen konnten, steigen ab; ein freiwilliger Spielklassenverzicht ist ebenfalls möglich; darüber hinaus können Vereine einen Antrag auf eine Höhergruppierung in die nächste Spielklasse stellen, wenn ihr Quotient mindestens 80 Prozent des Erstplatzierten-Quotienten erreicht. Wichtig: Ein Anspruch ergibt sich daraus nicht, vielmehr entscheidet die Spielleitung.

Oberhochstatt in der BOL?

Zu den Vereinen, die aufsteigen dürfen, zählt unter anderem die SG SSV Oberhochstatt, der als Erster der U17-Kreisliga West in die Bezirksoberliga hochgehen und entscheiden muss, ob er diesen Sprung wagt.

Um die Spielklassen von der Bayernliga bis zur Kreisklasse bei den U19- bis U13-Junioren (A- bis D-Junioren) planen zu können, werden die Vereine gebeten, ihre Eingruppierungswünsche für die Saison 2020/2021 im entsprechenden Online-Formular anzugeben (das gilt auch bei Klassenerhalt). Abgabetermin ist Sonntag, 21. Juni. Bei Spielgemeinschaften muss der bisher federführende Klub melden.

Bei jedem Verein können für maximal zwei Teams pro Altersklasse die Ligen eingetragen werden. Falls zum Beispiel auch eine dritte Mannschaft in einer höheren Spielklasse als der Kreisgruppe antreten soll, wird um eine Extra-Mail an den Kreisjugendleiter gebeten. Bei einer gewünschten Höhergruppierung sollte eine Kurzbegründung dabei sein. Soll in der gleichen Liga oder sogar weiter unten gespielt werden ("freiwilliger Abstieg" aus der Liga), so reicht eine Begründung mit einem Wort ("Klassenerhalt" oder "freiwilliger Abstieg").

Meldebogen bleibt wie gehabt

All das hat, so betont der Kreisjuniorenleiter, nichts mit dem eigentlichen Meldebogen zu tun. Dieser ist weiterhin von den Vereinen auszufüllen und schließt heuer erst am 31. Juli. Dort sind wie gehabt alle Mannschaften samt Betreuer, Wunschspielzeiten, Spielort und so weiter zu melden und einzutragen. Die Meldungen für die Hallenrunde sind länger geöffnet, und zwar bis zum 30. September.

Bei den A-Junioren gibt es ein neues Spielmodell. Die im Vorjahr vollzogene U19-Qualifikation wird in diesem Sommer ausgesetzt, damit in Bayern ein einheitlicher Modus gespielt wird. Das heiße aber nicht, dass dieses Modell für die Zukunft ad acta gelegt ist. Kienlein weist mit Blick auf die meist gestellten Fragen auch darauf hin, dass für die Jugend weiterhin die üblichen Wechselbestimmungen gelten. Beachtet werden muss allerdings, dass die A-Junioren (Jahrgänge 2001 und 2002) nach dem Herrenwechselrecht verfahren müssen – und hier gilt diesen Sommer die Winterregelung.

Abschließend bittet Kienlein darum, die Eingruppierung der Mannschaften schnell und zuverlässig zu melden, spätestens bis zum 21. Juni, "damit wir die neuen Ligen möglichst rasch zusammenstellen können". Und noch eines ist ihm wichtig: In der Aufstiegsfrage sollten die Vereine nicht nur die Option auf eine höhere Liga sehen, sondern vor allem die Spielstärke ihrer Mannschaft bedenken.

wt/um

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