Montag, 24.02.2020

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Der Six-Pack der Weißenburger Baskets ist perfekt

TSV 1860 setzte seinen Lauf in der Bezirksliga mit dem sechsten Sieg in Serie fort - Volles Programm - 14.02.2020 14:14 Uhr

Husch, husch – bloß schnell vorbei an den langen Kerlen: Der kleine Junge im Hintergrund flitzte beim Match der Weißenburger Herren am Spielfeldrand entlang. Unser Schnappschuss entstand beim 60:45-Sieg des TSV 1860 gegen die Ansbacher Dritte. © Foto: Uwe Mühling


Zunächst ging es jedoch für die U14 zum SC Großschwarzenlohe. Verstärkt mit Neuzugang Henri Sarres spielten die Jungs und Mädels tonangebend. Zur Halbzeit führte der Weißenburger Nachwuchs mit 27:20 und nach dem dritten Viertel mit 46:34. Im Schlussviertel drehten die Gastgeber allerdings noch die Partie und gewannen hauchdünn mit 55:54. Es spielten: Maximilian Feix, Anton Meyer, Mona Meyer, Jakob Neumann, Anne Pößnicker, Max Roth, Henri Sarres, Raphael Schäfer, Lukas Wechsler und Jonathan Wirth.

Den Heimspieltag eröffneten die U18-Jungs, die in der Bezirksoberliga gegen die TS Herzogenaurach antraten. Die Gäste befinden sich in der Tabelle einige Plätze hinter den Weißenburgern. Nach dem ersten Viertel stand es lediglich 10:7, im zweiten Durchgang kamen die WUG-Baskets in Fahrt und setzten sich bis zur Halbzeit auf 34:22 ab. Nach der Halbzeitpause schrumpfte aufgrund vieler Leichtsinnsfehler der Vorsprung auf acht Zähler, doch Clemens Unger mit zwei Dreiern und Carl Wachtel, der insgesamt 25 Punkte erzielte, verhinderten Schlimmeres. Am Ende gewann die Mannschaft von Sascha Hoffmann mit 66:61. Es spielten: Maximilian Hitz, Niclas Kempter (1), Matthias Koelbel (4), Leo Körzendörfer (1), Jasin Mekaca (7), Jan Michel (15), Bela Olbricht, Alex Osipow, Maxim Piesche, Clemens Unger (13) und Carl Wachtel (25).

In der BOL hatte die erste Damenmannschaft den TSV Ansbach zu Gast. Letzte Woche brachten die Weißenburger beim Spiel gegen Tabellenführer Regensburg ihren Coach Höß regelrecht zum Schwärmen, dieses Mal sollte es anders enden. 17:13 und 30:25 lauteten die Zwischenstände nach den ersten beiden Vierteln. Im weiteren Spielverlauf machte Ansbach einen 56:42-Erfolg perfekt. Aufgrund von Verletzungen und beruflichen Gründen ist der Weißenburger Kader dezimiert. Es bleiben noch vier Spiele, um den zweiten Saisonsieg zu erzielen. Es spielten: Nadja Brenner (6), Simone Estner (4), Pauline Fischer, Natascha Hecker (4), Lea Hemmeter (5), Jessica Hennies (1), Ramona Holzmeier (6), Zara Lindström (8), Paula Pößnicker (6) und Hanna Rottler (2).

In der Bezirksklasse hatten die Damen II den Tabellenführer TV 48 Schwabach III zu Gast. Nach dem ersten Viertel stand es 20:16 für Schwabach. Diesen Vorsprung bauten die Gäste bis zur Halbzeit auf 43:33 aus. Allzu viele Ballverluste aufdeiten der WUG-Baskets und eine gute Trefferquote der 48erinnen ließen den Vorsprung nach der Pause wachsen. Am Ende gewann Schwabach mit 71:54. Weißenburg hatte dennoch gut dagegengehalten. Lea Hemmeter zeigte sich unermüdlich und lief viele Fastbreaks. Lilith Wiesner zeigte sich stark unterm Korb und holte viele Rebounds, die sie sicher verwertete. Es spielten: Natascha Hecker (4), Lea Hemmeter (14), Esra Kilinc-Bayram, Zara Lindström, Carina Löffler (4), Nicole Mathes (10), Paula Pößnicker (2), Hanna Rottler, Hannah Schmidt (5), Katharina Wichmann (1) und Lilith Wiesner (14).

Nach mittlerweile fünf Siegen in Folge starteten die Herren I ihr Heimspiel gegen TSV Ansbach III mit allen Stammspielern und viel Selbstvertrauen. Dank eines konzentrierten Starts gingen sie von Beginn an in Führung und bauten diese stückweise aus. Der große Kader ermöglichte unterschiedliche Konstellationen am Feld und eine abwechslungsreiche Spielgestaltung. Im Vergleich zur letzten Partie in Vach war die Trefferquote wechselhaft und in der Defense lief es nicht optimal, weshalb es zur Halbzeit nur 26:21 stand.

Im dritten Viertel drehte Ansbach das Spiel, doch Weißenburg konterte durch einen treffsicheren und stark spielenden Marco Hüttinger. Mit zwei Punkten Vorsprung für die Hausherren ging es ins Schlussviertel, in dem der TSV 1860 mit seinem immer besser werdenden Teamplay verdient mit 60:45 gewann. Mit 18 Punkten und Platz vier zeichnet sich schon jetzt der Klassenerhalt für Aufsteiger Weißenburg ab. Es spielten: Georg Hartmann, Tobias Heinz (4), Nicolas Hirschmann (8), Christian Höß (3), Marco Hüttinger (18), Leo Körzendörfer, Florian Lehner (3), Daniel Lopes Vieira (7), Christoph Loy (10), Axel Mathes (2), Thorsten Seeberger (3), Pascal Willmann (2).

Die U16-Mädels bekamen Besuch vom Post SV Nürnberg III, der bis zur Halbzeit auf 37:15 davonzog. Im dritten Viertel hatten die Nürnbergerinnen bereits nach kurzer Zeit ihre Teamfouls erreicht, und die WUG-Baskets wussten das gut zu nutzen und bekamen viele Freiwürfe. Hier zeigte das Team von Lea Hemmeter und Paula Pößnicker schnelle Aktionen, viele Steals und eine starke Defense. Larissa Gruber und Paula Eckert überzeugten mit guten Aktionen. So konnte man auf 33:48 verkürzen. Im Schlussviertel dominierten erneut die Postlerinnen und siegten schließlich mit 70:41. Trotz der Niederlage hatten die jungen Weißenburgerinnen starke Phasen und kamen erstmals über 40 Punkte. Es spielten: Hannah Alberter, Paula Eckert (11), Larissa Gruber (23), Mila Hovanjec, Denise Pauckner, Anne Pößnicker (2), Emily Seibold, Tina Steininger (3) und Sophia Weisel (2).

Am Wochenende haben die WUG-Baskets lauter Auswärtsspiele: die U18 weiblich bei der SG Landkreis Roth, die Damen I beim FC Tegernheim, die Herren II beim TV Hilpoltstein und die Herren I beim SV Burggrafenhof.

wt

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