"Kuhmuhne" spendet Umsatz am Dienstag an die Tafel

2.4.2018, 14:45 Uhr
Am 3. April startet der erste

Am 3. April startet der erste "Charity-Dienstag" in der "Kuhmuhne": Maximilian Kocher und Simon Staudigl (r.) tun dann Gutes. © Katharina Wasmeier

Seit nunmehr vier Jahren bietet die "Kuhmuhne" alles an, was der trend- und geschmacksbewusste Burger-Fan braucht: Ein stylishes Ambiente, eine so überschaubare wie abwechslungsreiche Karte, die Carnivoren wie Veganern das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, und Zutaten, die alle Standards zur gewissenhaften Regionalität erfüllen.

"Das Geschäft läuft super gut", berichtet Simon Staudigl, der seit diesem Jahr die Regie in der Weintraubengasse 2 führt. Gemeinsam mit seinem Kompagnon, Maximilian Kocher, Mitbegründer der "Kuhmuhne" und neuerdings auch Mitbetreiber der Trampolinhalle "Airtime", saß er zusammen und sprach "ganz, simpel gesagt, darüber, was Gutes tun zu wollen."

Aber wie? Manchmal liegt die Antwort ganz nah: "Wir spenden einmal im Monat unseren gesamten Tagesumsatz", sagt Staudigl. Mit im Boot: Das zehnköpfige Team, das auf seinen Lohn verzichtet, alle Lieferanten, wie die Metzgerei Dürsch oder Hildes Backwut. "Überzeugungsarbeit", sagt Simon Staudigl, "war nicht nötig."

Die Spenden sollen an Kinderhäuser, die Bahnhofsmission oder Vereine, wie die Hängematte gehen – die Liste der Organisationen ist lang. Staudigl und Kocher haben sich alle genau angeschaut. "Wir wollten die Unternehmen kennenlernen, um für eine gewisse Transparenz zu sorgen." Außerdem wolle man sichergehen, dass nichts in falsche Hände gerät: "Ergebnisse zu sehen, das wäre toll."

Für den "Charity-Dienstag" gibt es eine eigene Karte, auf der auch Informationen zur jeweiligen Organisation stehen. Die "Kuh-muhne", die täglich zwischen 200 und 500 Gästen zählt, erwartet "Massen an Leuten". Und damit einen mittleren vierstelligen Betrag, den sie monatlich einer Organisation spenden kann.

Der Startschuss fällt am 3. April, Burgeressen zugunsten der Nürnberger Tafel. Denn die, so Staudigl, bekäme zwar Essen gespendet, habe aber dennoch hohe Kosten für Fahrt und Personal. Außerdem unterstütze sie nicht eine bestimmte Gruppe, sondern "die ganze Bandbreite vom Obdachlosen bis zum Kind".

Man habe das Privileg, so etwas machen zu können, sagt Simon Staudigl. "Und lieber helfe ich, als beispielsweise in ein teures Auto zu investieren." Der "Charity-Dienstag" findet immer am ersten Dienstag im Monat statt.

Mehr Informationen über die "Kuhmuhne" in unserer Rubrik Essen und Trinken!

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