Nicht alles ist gesund

Vorsicht giftig! Diese Teile von beliebten Gemüsesorten dürfen nie auf dem Teller landen

4.11.2021, 14:37 Uhr
Leckerer Strunk, giftige Blätter. Nicht nur beim Rhabarber ist nicht alles essbar.

Leckerer Strunk, giftige Blätter. Nicht nur beim Rhabarber ist nicht alles essbar. © planet_fox/Pexels/Pixabay/LizenzCC

Grundsätzlich gilt jedoch: Gemüse ist der ideale Vitamin- und Mineralstofflieferant. Bei einer Vielzahl von Obst- und Gemüsesorten ist es möglich, alle Teile bei der Essenszubereitung zu verwenden. So enthält die Schale einer Möhre wichtige Vitamine und muss nicht abgeschält werden. Gleiches gilt für Gurke, Rettich oder den Hokkaido-Kürbis. Selbst Bio-Kiwis und Rote Bete müssen nicht aus ihrer Schale gepellt werden. Es reicht sie gründlich zu waschen oder abzubürsten.

Vorsicht vor unverträglicher Säure

Bei den grünen Auswüchsen so mancher Knolle beziehungsweise Frucht ist es schon kniffliger und nicht alle Blätter dürfen gegessen werden. Sie sind für den menschlichen Körper unverträglich und führen etwa zu Bauchschmerzen. Während die Rhabarber-Stangen zu leckerem Kompott oder Marmelade verarbeitet werden können, sollte vom Verzehr der Blätter abgesehen werden. Diese enthalten viel Oxalsäure, die die Entstehung von Harnsteinen begünstigt. Auch in den Stangen ist Oxalsäure enthalten, die enthaltene Menge ist aber unbedenklich, wenn man nur ab und zu Rhabarber isst.

Auch in den Blättern von Bohnen, Gurken und Tomaten stecken giftige Inhaltsstoffe und Säuren, die dem Menschen schaden können. Bei Tomaten sollte zudem auch immer der Strunk und allgemein grüne Stellen entfernt werden. Während Äpfel viele Vitamine in der Schale speichern, sind Schale und Keimlinge vom Erdapfel - der Kartoffel - hingegen etwas giftig. Vor allem in den Keimstellen und in grünen Flecken findet sich Solanin. Viele Ärzte raten daher Schwangeren, Kartoffeln nur ohne Schale zu verspeisen.

Bei diesen Pflanzen können Sie die Blätter bedenkenlos essen

Um den Ruf der grundsätzlich gesunden Gemüsepflanzen wieder etwas aufzufrischen, finden Sie hier einige Blätter, die Sie bedenkenlos verspeisen können: Löwenzahn-Blätter sind nicht nur eine Delikatesse für Hasen und Kaninchen. Auch dem Menschen liefert das vermeintliche Unkraut wertvolles Vitamin C und E. Besonders gesund sind auch Radieschen-Blätter sowie das Grünzeug der Kohlrabi-Knolle, die Blätter von Brokkoli, Fenchel und Möhren.

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