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Zünftige Hausmannskost im Frankeneck

In Wachendorf wurde ein heruntergekommenes Anwesen zur gemütlichen Wirtschaft - 14.08.2014 09:00 Uhr

Der Name ist Programm: Im „Frankeneck“ wird bevorzugt regionale Hausmannskost wie Lendenpfännchen und Schäuferle gereicht.

13.08.2014 © Riemann


Oliver Feldlin hat im November 2013 das urige Wirtshaus übernommen, die umfangreiche Renovierung des heruntergekommenen Anwesens musste er jedoch mit einem Bandscheibenvorfall bezahlen.

Aufgeben aber musste er nicht, denn seine Familie sprang ihm zur Seite. Seine Schwester Dagmar Wolfring leitet jetzt das Gasthaus mit viel Leidenschaft. Tochter Jasmin kocht, Wolfrings Mutter ist für die hausgemachten Salate zuständig und hilft in der Küche aus.

Dabei legen die drei Frauen sehr viel Wert darauf, dass alles frisch zubereitet wird: „Bei uns gibt es nichts Tiefgefrorenes“, lautet ihr Motto. So werde zum Beispiel jeder Champignon erst kurz vor der Zubereitung geschnitten, dasselbe gilt für Gemüse und für die Kräuter, die in die Suppen kommen. Zudem werde alles mit gutem Butterschmalz in der Pfanne gebraten.

Auch der fränkische Kartoffelsalat und die knusprigen Bratkartoffeln sind hausgemacht, diese Beilagen haben dem „Frankeneck“ schon so manche Stammkundschaft eingebracht. Sehr beliebt sind bei den Gästen außerdem das Lendenpfännchen und das Cordon bleu. Auf der Speisekarte finden sich – immer sonn- und feiertags – aber auch die fränkischen Klassiker: Schäuferle, Schweinebraten und Roulade mit Kloß. Und ab September beginnt auch hier wieder die Karpfensaison mit frischen Fischen aus fränkischen Weihern.

Die Portionen in Oli’s Frankeneck stehen im Ruf, auch noch den größten Hunger zu stillen, dem stehen Preise gegenüber, die kein Riesenloch im Geldbeutel verursachen: Jeden Freitag gibt es Riesen-Schaschlik und ein Getränk für 8,50 Euro, das Sonntags-Schäuferle kostet 8,80 Euro, das Schnitzel Wiener Art 8,50 Euro – und für Vegetarier gibt es zum Beispiel eine große Portion Käsespätzle mit Salat für 5,50 Euro. Wer es schafft, kann sich zum Nachtisch noch Vanilleeis mit heißen Himbeeren oder fränkische Apfelküchle gönnen.

Doch auch, wem der Sinn nur nach einer Brotzeit, nach einem Feierabendbier oder einem Schoppen Wein steht, ist im „Frankeneck“ gern gesehen. Im Sommer sitzt man im gemütlichen Biergarten mit 60 Plätzen, bei schlechtem Wetter bietet das Wirtshaus rund um den alten Kachelofen Raum für 55 Gäste.

Mehr Informationen über Oli´s Frankeneck in unserer Rubrik Essen und Trinken!

Brigitte Riemann (Fürther Nachrichten)

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