Samstag, 29.02.2020

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Hyundai i10: Kleinstwagen – geht doch noch!

Marktstart noch im Februar – 57 oder 84 PS – Preise ab 10.990 Euro - 10.02.2020 18:20 Uhr

Dritte Generation Hyundai i10: Einstiegspreis unter 11.000 Euro. © Hersteller


Wenn die einen den Verbrenner killen, dann profitieren die anderen davon. Dass Kleinstwagen-Käufer in Ermangelung benzingefütterter Exemplare von Smart, Seat Mii oder Skoda Citigo geschlossen zu deren elektrischen Versionen überlaufen, ist kaum zu erwarten. Und auch die Kunden gänzlich ausgemusterter Minis wie Opel Adam oder Karl beziehungsweise Ford Ka dürften auf der Suche nach einer neuen automobilen Bleibe bei den Koreanern hängenbleiben. Bei denen gibt es sie nämlich noch, die Stadtzwerge mit Verbrennungsmotor. Der Kia Picanto ist ein solcher City-Flitzer, und der eng verwandte Hyundai i10 ebenso.

Just den i10 – produziert im türkischen Ismit -  hat Hyundai eben erst gründlich renoviert. Dass man an der Länge, oder eher: Kürze, nichts verändert hat, ist ein schlauer Schachzug, denn mit 3,67 Metern schlängelt sich der i10 ebenso wendig durch den Stadtverkehr wie er bei der Parkplatzsuche triumphiert. Ein praktischer Wesenszug des kleinen Koreaners ist auch, dass er immer als Fünftürer vorfährt, wobei der Kunde die Wahl zwischen vier oder fünf Sitzplätzen hat.

Sieht gut aus: Der aufgeräumte und bedienungsfreundliche Armaturenträger. © Hersteller


Zwei Motoren stehen zur Wahl

Übersichtlich präsentiert sich das Motorenangebot: An der Basis werkelt ein Einliter-Dreizylinder mit 49 kW/69 PS, der es auf ein bescheidenes Drehmoment von 96 Nm und einen Verbrauchsschnitt (WLTP) von 4,5 bis 4,6 l/100 km bringt. Die etwas komfortablere Wahl dürfte indes der 1,2-l-Vierzylinder mit 92 kW/84 PS und einem maximalen Drehmoment von 118 Nm sein, der sich pro 100 km 4,6 bis 4,9 l/100 km genehmigt. Beide Motoren gehören zur Spezies der Sauger, beide sind sie mit einer manuellen Fünfgangautomatik kombiniert.  Optional (700 Euro) übernimmt ein automatisiertes Schaltgetriebe die Gangwahl.

Nur wenig Chancen beim deutschen Käufer werden wohl die beiden Basis-Ausstattungslinien "Pure" und "Select" besitzen. Serienmäßig bringen sie zwar schon Assistenten mit, die Notbremsungen einleiten, die Spur halten, das Fernlicht handhaben und die Aufmerksamkeit des Fahrers überwachen. Dem "Pure" fehlt es aber ebenso am Radio wie an der nahezu unerlässlichen Klimaanlage. Heißt: In den meisten Fällen wird es nichts werden mit dem verlockenden Einstiegspreis von 10.990 Euro.

Stadtflitzer: Kunden haben die Wahl zwischen einem Drei- und einem Vierzylinder. © Hersteller


Rückfahrkamera und Smart-Key-System

Eher schon dürfte der Kunde erheblich tiefer in die Tasche greifen und 14.990 Euro ins "Trend"-Modell investieren, das unter anderem Aluräder, ein Audiosystem, Smartphone-Anbindung, Einparkhilfe, Sitzheizung und beheizbares Lenkrad vorhält. Den "Style" (Klimaautomatik, kabelloses Smartphone-Laden etc.) gibt es ab 16.990 Euro. Das ist dann schon ganz schön stattlich für einen Kleinstwagen. Und es geht noch mehr: Optionspakete mit Verlockungen á la Navi, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Smart-Key-System oder Verkehrszeichenerkennung können den Preis nahe an die 20.000-Euro-Hürde hieven.

ule

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