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Montag, 23.09.2019

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So klappt der Pedelec-Transport

Was beim Befördern von E-Bikes mit dem Auto zu beachten ist - 12.08.2019 19:33 Uhr

Rauf mit dem Rad: Meist werden die verhältnismäßig schweren Pedelecs freilich nicht auf dem Dach, sondern auf einem Heckträger transportiert. © Dekra


Was schafft der Träger?

Meist erfolgt der E-Bike-Transport mit Hilfe eines auf der Anhängerkupplung angebrachten Heckträgers. Hier gilt es darauf zu achten, dass sowohl der Träger selbst als auch die Stützlast der Anhängerkupplung dem verhältnismäßig hohen Gewicht der Pedelecs gewachsen ist. Zwei Exemplare können schon mal 50 Kilo wiegen. Dass für eine sichere Befestigung zu sorgen ist, versteht sich von selbst.

Auf den Akku achten

Display sowie Akku werden vor Fahrtantritt abgenommen und sicher verstaut, der Akku am besten in einer nicht leitenden und gepolsterten Hülle. Stöße, Quetschungen oder große Hitze können zu einem Kurzschluss oder Brand führen. Auch die Kontakte dürfen nicht mit leitenden Materialien in Berührung kommen. "Wegen ihrer hohen Leistungsdichte steckt in Lithium-Ionen-Akkus ein erhöhtes Gefährdungspotenzial" warnt Thomas Schneider, Gefahrgutexperte bei der Dekra.

Auf Kontaktpflege kommt es an

Am E-Bike selbst sollten die Anschlusskontakte für Akku und Fernbedienung (am Lenker) sowie die Antriebseinheit gegen Nässe und Schmutz geschützt werden. Hierbei helfen wasserabweisende Abdeckungen oder, ganz simpel, ein Stück Plastikfolie, an der freilich nicht der Fahrtwind zerren sollte.

Im Schadensfall entsorgen

Hat der Akku trotz aller Vorsicht einen Schaden davongetragen, dann ist Vorsicht geboten. "Zeigen sich Risse oder ist das Gehäuse aufgebrochen, darf der Akku unter keinen Umständen weiter benutzt werden", sagt Schneider. Austretende Elektrolytflüssigkeit führt womöglich zu Hautreizungen, zudem besteht im Falle eines beschädigten Lithium-Ionen-Akkus Brandgefahr. Deshalb sollte der Akku am besten im Freien und dort in einem mit Sand gefüllten Behälter aufbewahrt werden, bis man (möglichst zeitnah) einen Händler konsultiert. Dieser weiß zu sagen, ob die Batterie noch funktioniert oder entsorgt werden muss - allerdings keinesfalls in den Hausmüll, denn für E-Bike-Akkus gelten die Gefahrgutvorschriften.

epr  

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