3G-Regel

Corona in Bayern: Das gilt für den Friseurbesuch

6.9.2021, 11:26 Uhr
Was gilt für den Friseurermin in Bayern?

Was gilt für den Friseurermin in Bayern? © Christophe Gateau/dpa

Seit dem 2. September gibt es neue Regeln für den Friseurbesuch in Bayern. Diese stehen in der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Das ist neu beim Friseurbesuch in Bayern

Dabei änderten sich für den Friseurbesuch zwei Punkte: Kunden brauchen für den Besuch keine FFP2-Maske mehr, eine OP-Maske reicht. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht gibt es, wenn die Art der Dienstleistung das nicht zulässt. Das bezieht sich aber eher auf andere körpernahe Dienstleistungen wie die Hautpflege.

Zusätzlich gilt: Wer an einem festen Platz sitzt und zuverlässig den Mindestabstand zu anderen einhält, kann die Maske absetzen. Das gilt beispielsweise im Wartebereich.

Die OP-Maske reicht solange aus, wie die neu einzuführende Corona-Ampel auf Grün steht. Springt sie auf Gelb um, soll die FFP2-Pflicht zurückkehren. Das passiert, wenn bayernweit innerhalb von sieben Tagen mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden müssen.

Zudem gibt es keine Quadratmeterbeschränkung mehr. Das hatte der Landesinnungsverband gefordert, weil die Regelung die Friseure stark belastet habe.

Diese Regeln gelten weiterhin

Liegt der Inzidenzwert im Landkreis oder der Stadt stabil bei 35 oder höher, dann brauchen die meisten Ungeimpften einen negativen Test für den Friseurbesuch (3G-Regel) in Innenräumen. Wie Ihr Landkreis eingestuft wird, lesen Sie hier.

Weiterhin werden Kontaktdaten erhoben. Zusätzlich brauchen Friseure ein Hygienekonzept, das weitere Regelungen beinhalten kann.