Verkauf der Early-Bird-Tickets

Fans sind sauer: Gehöriger Preisanstieg bei Rock-im-Park-Tickets

Isabella Fischer
Isabella Fischer

Leben

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25.8.2022, 09:53 Uhr
75.000 Besucherinnen und Besucher kamen in diesem Jahr zu Rock im Park. 

© Marius Kempf 75.000 Besucherinnen und Besucher kamen in diesem Jahr zu Rock im Park. 

Es war eine dreitägige Megaparty nach zweijährigem Konzert- und Festivalverbot: 75.000 Fans feierten in diesem Jahr bei Rock im Park am Nürnberger Zeppelinfeld zu Bands wie Muse, Marteria und Green Day. Der Termin für nächstes Jahr steht bereits fest: 2. bis 4. Juni 2023.

Am Mittwoch, 10 Uhr beginnt der Vorverkauf der limitierten "Early Bird"-Festivaltickets für Rock im Park 2023. Doch die Festivalfans staunten nicht schlecht, als diese Nachricht über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde.

"Das ist ein Witz oder?", "Langsam wird‘s frech" oder "Ich hoffe, das war ein Tippfehler" lauten die Kommentare unter dem Ankündigungs-Post der Veranstalter auf Instagram. Wirkliche Vorfreude sieht anders aus. Der Grund für den Unmut: Für das dreitägige Festivalticket inklusive Camping verlangt der Veranstalter Argo Konzerte derzeit Jahr 268 Euro, in den später Verkaufsstufen wird das Ticket kontinuierlich teurer.

"Die letzte Preisstufe wird dann eine Monatsmiete, mindestens eine Niere, und dein Erstgeborenes kosten", schreibt ein User ironisch. 2020 kosteten die Tickets in der ersten Preisstufe noch 199 Euro, 2016 lag der Preis bei 169 Euro.

Die Rock im Park-Fans stören sich vor allem an der Tatsache, das bislang noch gar keine Bands bekanntgegeben wurden. "Ich bin raus, außer die Headliner sind Nirvana, Queen und David Bowie", meint ein Nutzer. Laut Veranstalter lassen die ersten Line-Up Highlights nicht mehr lange auf sich warten.

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