Neues Online-Portal für ER und ERH

Gesundheit, Bildung und Soziales: WasWieWo für den regionalen Überblick

Matthias Kronau
Matthias Kronau

Redaktion Herzogenaurach

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18.10.2021, 10:25 Uhr
Das Logo von www.waswiewo.de

Das Logo von www.waswiewo.de © Screenshot www.waswiewo.de, NN

Bereits seit 2015 arbeiten Stadt und Landkreis im Projekt Gesundheitsregion Plus zusammen. Dabei geht es insbesondere um ein regionales Netzwerk und daraus entstehende Projekte. Die neue Informationsplattform www.wa---swiewo.de ist ein weiterer Projekt-Meilenstein, betonte bei einem Online-Pressegespräch Landrat Alexander Tritthart, und Florian Janik freute sich über die Kooperation über die Stadt- bzw. Landkreisgrenze hinweg. "Gerade bei den Themen Gesundheit, Bildung und Soziales spielen diese Grenzen keine Rolle", sagte der Oberbürgermeister nicht nur angesichts der hohen Zahl an Pendlern zwischen Stadt und Landkreis.

Themen und Rubriken sind übersichtlich dargestellt.

Themen und Rubriken sind übersichtlich dargestellt. © Screenshot www.waswiewo.de, NN

Noch ist das Portal neu, doch die Vorarbeiten waren immens. Bereits jetzt sind dort 2100 Einträge in 31 Kategorien enthalten, die man in übersichtlichem Layout durchscrollen oder per Suchanfrage direkt finden kann. Kategorien sind beispielweise Ärzte, Bewegung oder Demenz bis hin zu Physiotherapie, Schwangerschaft/Geburt sowie Sucht.

Klein bloßes Sammelsurium

Dass das Portal kein bloßes Sammelsurium an Adressen und Daten sein soll, betonte Deborah Pfeiffer, die seitens der Stadt für die Gesundheitsregion Plus aktiv ist. "Wir haben eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die das Portal gestaltet hat und auf die Qualitätssicherung achten wird."

Wer darf dabei sein?

Das Portal ist noch nicht vollständig, und die Gesundheitsregion wird sich stetig wandeln. Die Frage ist: Wer darf in diesem Portal auftauchen, wer nicht? Sebastian Gmehling, der den Landkreis vertritt, nennt einige Kriterien: Ins Portal Eingang finden Angebote von Menschen mit anerkannter Berufsausbildung in Gesundheit/Bildung/Soziales oder mit einer durch eine Kammer zertifizierten Tätigkeit. Möglich ist ein Eintrag auch für Angebote von Heilpraktikern, die eine Tätigkeitsgenehmigung der Gesundheitsbehörden vorweisen können. Auch die Finanzierung durch eine Krankenkasse kann für den Portalzutritt taugen.

"Es gibt einige Möglichkeiten. Im Einzelfall muss das in der Arbeitsgruppe beraten werden." Was ausgeschlossen wird: Weltanschauliche Angebote (gemeint sind damit nicht die Religionen) sollen nicht in dem Portal auftauchen. Auf www.waswiewo.de Portal kann man direkt Vorschläge für neue Einträge machen.

Die Rubriken von www.waswiewo.de

Die Rubriken von www.waswiewo.de © www.waswiewo.de, NN

Dass im Zeitalter der Suchmaschinen ein regionales Übersichtsportal sinnvoll ist, da ist sich Sebastian Gmehling sicher. Erstens: "Wir sammeln keine Daten", betont er. Werbung gibt es nicht auf der Seite. Zweitens: "Google liefert nicht immer die besten Ergebnisse." Insbesondere im Bestreben, den Bürgern und Bürgerinnen einen guten Überblick zu ermöglichen, "ergibt sich ein deutlicher regionaler Mehrwert". Für die einzelnen Einträge gibt es auch übersichtliche Druckversionen, die Seite ist barrierefrei. Die sortierten Einträge sind zudem auf einer Karte mit Entfernungsmesser darstellbar. In einer Merkliste können interessante Einträge abgelegt werden.

Der optische Überblick: Angebote auf einer Landkarte.

Der optische Überblick: Angebote auf einer Landkarte. © Screenshot www.waswiewo.de, NN

Regional international: Das Waswiewo-Portal lässt sich auf Knopfdruck in fünfzehn verschiedene Sprachen übersetzen. "Wir haben die Nationalitäten ausgesucht, die in Erlangen und Landkreis am häufigsten vorkommen", erklärte Gmehling. "Wir haben von einigen Menschen schon gehört, dass diese Übersetzungen besser als die Google-Übersetzungen sind."

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