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Montag, 01.06.2020

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Hier kommen Kinder zum Zug

Im Januar eröffnet das Kinder-Bahnland im DB-Museum - 14.12.2012

Noch ist einiges zu tun im neuen Kinder-Bahnland. Die kleine Bahn funktioniert aber schon und fährt große und kleine Gäste durch die neuen Ausstellungsräume. © Hagen Gerullis


In vier Wochen, am 12. Januar, wird die neue Kindererlebniswelt eröffnet. „Die 1997 eröffnete Erlebniswelt im ersten Stock war langsam in die Jahre gekommen“, sagt Stefan Ebenfeld, der sich um die Museumspädagogik kümmert. Eine Erneuerung war nötig.

Dafür hat er sich professionelle Hilfe gesucht, von Fachleuten, die die Wünsche von Kindern am allerbesten kennen: Kinder. Zusammen mit dem Kinderbeirat, elf Schülern der ersten bis vierten Klasse der Jenaplan Schule, hat er sich in insgesamt 17 Sitzungen überlegt, was das neue Kibala unbedingt haben muss.

Ganz oben auf der Wunschliste stand eine eigene Bahn. Dafür mussten die Räume im zweiten Stock komplett neu gestaltet werden. „Aber das Kind ist König hier“, so Ebenfeld und so zuckelt jetzt eine 110 Meter lange Fünf-Zoll-Bahn auf einem Rundkurs durch die Räume – inklusive Tunnel, Signalen, Brücken und Bahnübergängen.

Eine Haltestelle der Kinderbahn befindet sich am Durchgang zum Museum für Kommunikation. „Uns war es ein wichtiges Anliegen, die beiden Museen noch besser miteinander zu verknüpfen“, sagt Museumsleiterin Russalka Nikolov.

Über die genauen Kosten der neuen Kindererlebniswelt wollten sich die Verantwortlichen im Museum nicht äußern. „Aber wir haben einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Hand genommen.“

Dafür bekommen die Kinder nicht nur eine eigene Bahn, ihnen werden auch die verschiedenen Bahnsignale und die unterschiedlichen Berufe bei der Bahn erklärt. Außerdem können sie sich verkleiden, in die Eisenbahnwelt von früher reisen und sie erfahren viel Wissenswertes über die Funktionsweisen von Dampf-, Diesel- und Elektroloks.

An den Eintrittspreisen für das DB-Museum wird sich durch das erweiterte Angebot jedoch auch im nächsten Jahr nichts ändern. Erwachsene zahlen auch künftig fünf Euro, Kinder die Hälfte.
 

Julia Vogl E-Mail

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