Eine kleine Serie

Ice Tigers feiern in Bietigheim den vierten Sieg in Folge

Florian Jennemann

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3.11.2021, 21:59 Uhr
Stabiler Rückhalt: Ilya Sharipov machte im Tor der Ice Tigers ein gutes Spiel. Auch Evan Jasper konnte ihn hier nicht überwinden.

Stabiler Rückhalt: Ilya Sharipov machte im Tor der Ice Tigers ein gutes Spiel. Auch Evan Jasper konnte ihn hier nicht überwinden. © Foto: imago images/Antonio Chiok

An alter Wirkungsstätte erhielt Ilya Sharipov den Start zwischen den Pfosten und Keeper Niklas Treutle eine Pause. Zeit zur Erholung wurde auch dem leicht angeschlagenen, routinierten Verteidiger Blake Parlett gewährt, der junge Fabrizio Pilu rückte dafür zurück ins Aufgebot.

Die Gastgeber mussten bis zu diesem Duell sechs Niederlagen in Folge verschmerzen, die Ice Tigers kamen zu ihrem ersten DEL-Gastspiel in Bietigheim überhaupt mit steigender Tendenz und drei Siegen am Stück. Gravierend bemerkbar machte sich die unterschiedliche Gemütslage im ersten Drittel allerdings nicht. Zwar startete Nürnberg besser und hatte durch Patrick Reimer nach 65 Sekunden die erste Gelegenheit. Doch der Kapitän der Ice Tigers schickte die Scheibe am kurzen, linken Eck der Bietigheimer nicht über die Torlinie sondern ans Außennetz.

Es blieb eine der wenigen brenzligen Aktionen in einem ausgeglichenen Spiel, in dem die Hausherren sich dann durch zwei allerdings erfolglose Überzahlspiele leichte Vorteile verschafften. Der Ex-Nürnberger Daniel Weiß hatte die beste Chance der Steelers, traf jedoch nur den Außenpfosten (15.).

Eine ganze Weile sah es so aus, als würde auch Drittel Nummer zwei ein torloses bleiben. Was nicht an fehlenden Chancen lag, sondern vielmehr an dem starken Sharipov. Bei der ausgezeichneten Möglichkeit von Alexander Preibisch verhinderte allerdings erneut der Pfosten Nürnberger Ungemach (29.). Die Führung war auch auf der anderen Seite möglich als Daniel Schmölz Sturmpartner Tyler Sheehy in Szene setzte, doch dessen Schuss parierte der ebenfalls gut aufgelegte Cody Brenner im Bietigheimer Kasten (33.).

Es wurde Zeit für Zählbares und das hatten sich die Gastgeber etwas mehr verdient. Riley Sheen besorgte das 1:0 mit einem Schuss aus dem Handgelenk ins lange Eck (37.). Nürnberg war zwischenzeitlich zu weit weg vom Gegner, wurde nach dem Gegentor aber wieder aktiver. Und Ryan Stoa sowie Reimer spielten in Überzahl ihre Routine aus. Stoa bediente den Kapitän in Überzahl, der traf zum Ausgleich und sammelte nebenbei im fünften Spiel in Serie einen Scorerpunkt (40.).

Es ging ausgeglichen weiter, aber es blieb nicht ausgeglichen. Dane Fox per Direktschuss bescherte den Ice Tigers mit dem 2:1 (56.) den vierten Sieg in Serie. Am Freitag (19.30 Uhr) erwarten die Ice Tigers nun Wolfsburg. Weber wird dann für sein Jubiläum ausgezeichnet.

Nürnberg: Sharipov; Welsh/Bodnarchuk, Karrer/Weber, Pilu/Bender, Mebus - Fleischer/Jahnke/Fox, Reimer/Stoa/Brown, Sheehy/MacLeod/Schmölz, Lobach/Freidrich/Kislinger. - Tore: 1:0 Sheen (36:29), 1:1 Reimer (39:31), 1:2 Fox (55:09). - Schiedsrichter: Polaczek/Rantala. - Zuschauer: 2104. - Strafminuten: 8 - 8.

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