Montag, 24.02.2020

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Kindergarten in Igelsdorf soll 4,2 Millionen Euro kosten

Konzert für den Neubau wurde im Stadtrat Baiersdorf vorgesgtellt. - 29.01.2020 15:00 Uhr

In Igelsdorf am Birkenweg soll der geplante Kindergarten bald hochgezogen werden. Veranschlagt sind für den Bau 4,2 Millionen Euro. Auch eine Photovoltaikanlage wird installiert. © Harald Hofmann


Kinder sind den Baiersdorfer Stadträten lieb und teuer. Nach neuen Berechnungen wird der Kindergartenneubau in Igelsdorf insgesamt rund 4,2 Millionen Euro kosten. Im Stadtrat hat das Planungsbüro Wollborn jetzt den Entwurf zur Gestaltung der Außenanlagen vorgestellt.

Bisher war die Kita ohne Grundstück und Außenanlagen mit rund 3,7 Millionen Euro veranschlagt. Mit dem kürzlich beschlossenen Einbau einer Photovoltaikanlage für 40 000 Euro und den Außenanlagen mit errechneten 456 000 Euro kommt der Neubau dann insgesamt auf die genannten 4,2 Millionen Euro.

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Graffiti-Kunst unterm Baiersdorfer Bahnhof

Flächen, an denen sich Graffiti-Künstler erlaubterweise austoben können, sind eher rar gesät. In Baiersdorf haben jüngst 16 renommierte Künstler aus ganz Deutschland die Möglichkeit bekommen die Bahnhofsunterführung mit der Sprühdose zu verschönern - vollkommen legal. Jetzt ist die Meerrettichstadt um eine Attraktion reicher. Die Graffiti-Künstler haben über 100 laufende Meter Betonrampen und Tunnelflächen mit spannenden und farbenfrohen Gestaltungen veredelt und aus schmucklosen Betonwänden ein monumentales Gesamtkunstwerk gemacht.An den Aufgängen an der Westseite des Bahnhofs sprühten auch Grund- und Mittelschüler mit.


Jürgen Wollborn verwies eingangs noch einmal auf die Vorgaben, die der Stadtrat gemacht hatte; so musste eine Retentionsfläche eingebaut werden, eine Erweiterungsmöglichkeit mitgedacht werden, die Obstbäume sollten bleiben und eine Trennmöglichkeit zwischen Kindergarten und Kinderkrippe geschaffen werden.

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Menschliche Stroh-Bären: Fasalecken treiben in Baiersdorf den Winter aus

Es ist ein typischer Brauch in der Region. Am Faschingssonntag kommen die Effeltricher Fasalecken nach Baiersdorf und treiben Menschen, als Stroh-Bären verkleidet, durch die Stadt. Das Ziel: Es soll der Winter ausgetrieben werden.


Bei der Bepflanzung kommen verschiedene Aspekte zu ihrem Recht. So sollen Bäume mit markanten Blattstrukturen gepflanzt werden, Sträucher mit verschiedenen Farben glänzen und eine Reihe von Beeren wie Johannis-, Blau- und auch Walderdbeeren für Leckermäuler gesetzt werden.

Die Spielbereiche sind altersgerecht und naturnah gestaltet mit hölzernen Schaukeln und Hütten, mit Findlingen, Hochbeeten und Kletterturm sowie einem Wasserspielbereich.

Zu enge Fahrradplätze

Insgesamt waren die Ratsmitglieder recht zufrieden mit dem Entwurf. Auf Kritik stießen nur zwei Details: Zum einen waren dies die zu eng gestellten und in der Zahl zu geringen Fahrradstellplätze ("Das werden wir aufnehmen", sagte Wollberg). Zum anderen war dies der vorgesehene Baum im Innenhof.

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Regionales Schlemmen am Krenmarkt in Baiersdorf

Jedes Jahr findet am dritten Sonntag im September im Herzen der Stadt Baiersdorf der traditionelle Krenmarkt unter dem Motto "Meerrettich und mehr für gesundes Leben" statt. Auf dem Markt finden Sie würzige Meerrettichgerichte wie Krenfleisch mit Kloß, Krensüppchen oder Krenbrot. Auch die bayerische Merrettichkönigin ließ sich die Delikatesse im schicken Dirndl schmecken.


"Wie sieht das mit der Pflege aus?", wollte Alois Ritter (CSU) wissen. Denn Laub und Schnittmaterial müsste ja nach draußen gebracht werden. Dabei würden die Innenräume verschmutzt. Das könne doch nicht gewollt sein.

Karl Heinz Roll (Bündnis 90/Die Grünen) hielt dagegen, dass der Baum im ersten Entwurf "drin war". Das mache doch gerade den Charme des Innenhofs aus. Die Entscheidung über dieses Gestaltungsdetail blieb am Ende offen.

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