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Deutscher Musikrat: Viel zu wenig Frauen in Orchestern

Der Anteil an Musikerinnen in klassischen Spitzenensembles bleibt anhaltend niedrig - 02.03.2021 16:05 Uhr

Eine absolute Ausnahmeerscheinung - leider auch, was ihr Geschlecht angeht: Joana Mallwitz, Generalmusikdirektorin am Staatstheater Nürnberg, ist eine der ganz wenigen Frauen, die bei den Spitzenorchestern dieser Welt tonangebend sind. Das gab es jüngst mal wieder schriftlich.

25.10.2020 © Lutz Edelhoff, Staatstheater Nürnberg


Das hat eine nun vorgestellte Erhebung des Deutschen Musikrats ergeben. Demnach sind knapp 40 Prozent der Mitglieder deutscher Berufsorchester weiblich. Mit steigendem Renommee des Orchesters und höherer Position sinkt der Anteil der Frauen.

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Das Ensemble des Nürnberger Staatstheaters

Das ist die Mannschaft am Nürnberger Staatsheater: Wir zeigen die Ensemble-Mitglieder in ihren Rollen - und viele von ihnen auch, wie sie in zivil aussehen.


In Spitzenorchestern ist er in höheren Dienstanstellungen wie Konzertmeister, Stimmführer oder Soloposition mit knapp 22 Prozent besonders niedrig.

Die höchsten Frauenanteile gibt es mit 94 Prozent bei den Harfen und mit 65 Prozent bei den Flöten. Typische „Männer-Instrumente“ sind demnach die Tuba mit 98 Prozent, die Posaune mit 96 Prozent und die Pauke sowie die Trompete mit 95 Prozent.

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Die Geschichte der Nürnberger Symphoniker: Vielfältig seit 1946

Die Nürnberger Symphoniker begeistern schon seit 1946 mit einer großen Bandbreite klassischer Musik. Gegründet wurde das Orchester unter dem Namen "Fränkisches Landesorchester", der mit der Eröffnung der Meistersingerhalle im Jahr 1963 zu "Nürnberger Symphoniker" geändert wurde. Jede Saison geben die Symphoniker rund 100 Konzerte. Trotz eines Schwerpunkts auf die Musik der Wiener Klassik und der Romantik, ist das Orchester jede Saison mit Werken aus fünf Jahrhunderten zu hören.


dpa

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