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Ensemble gibt kostenloses Tretboot-Konzert auf dem Wöhrder See

Am Wochenende locken ungewöhnliche Veranstaltungen in der Region - 26.06.2020 16:47 Uhr

Mit ihrem Ensemble will Oskana Martyniuk darauf hinweisen, dass derzeit viele freischaffende Musiker "ins Schwimmen geraten, beziehungsweise am Rudern sind".

© NN


Am kommenden Sonntag, 28. Juni, verwandelt sich der Renaissance-Saal der Burg Rabenstein in eine Opernbühne. Ab 17 Uhr präsentieren der weltweit gefeierte Dirigent Noorman Widjaja, der lange am Nürnberger Staatstheater tätig war und im Trio Ferenc Barbari mitgewirkt hat, zusammen mit der Sopranistin Isabel Blechschmidt bekannte Opernarien und Operettenmelodien.

Konzert in kleiner Runde

Isabel Blechschmidt war als Hanna Glawari aus „Die lustige Witwe“ am Nürnberger Opernhaus (hier mit Ludwig Mittelhammer als Graf Danilo) eine gefragte Sängerin.

© Jutta Missbach


Bis zu 50 Konzertbesucher sind erlaubt, wenn Blechschmidt, die die Fangemeinde von ihrem Engagement am Nürnberger Opernhaus von 2010 bis 2018 kennt, sich wieder in die Hanna Glawari aus „Die lustige Witwe“ verwandelt, oder vielleicht in die Elettra aus „Idomeneo“...
Erwachsene zahlen 24 Euro Eintritt, Schüler und Studenten 16 Euro. Kartenreservierung ist unter Telefon (09292) 970 04 40 möglich.Nach dem Konzert ist ab 19 Uhr im Burgrestaurant ein Konzertmenü erhältlich, auch hierfür ist eine Tischreservierung nötig.

Freischaffende sind "ins Schwimmen geraten"

Bereits am Samstag, 27. Juni, ist ab 11 Uhr eine ungewöhnliche Konzertmatinee auf dem Wöhrder See zu erleben. Die Akkordeonistin Oksana Martyniuk wird mit ihrem Ensemble „Katharsis“ (ein neues Ensemble für neue Musik in Nürnberg, das deren emotionale Wirkung aufzeigen will) auf Tretbooten Improvisationen und Fragmente aus Beethoven-Werken spielen.
Ab 11.10 Uhr findet das erste Konzert vor dem Sandstrand am Nordufer statt, ab 11.50 Uhr spielt „Katharsis“ an der Norikerbucht und ab 12.35 Uhr am Steg vor dem Seehaus-Café „Tante Noris“.

Mit diesem Konzert wolle man darauf hinweisen, dass „es uns – freischaffende — Musiker noch gibt, obwohl viele von uns sehr ins Schwimmen geraten, beziehungsweise am Rudern sind“, sagt Oskana Martyniuk. Zudem käme man mit dieser Konzertform nicht mit Corona-Beschränkungen in Konflikt.

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