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"Rave The Planet": Termin für neue Loveparade in Berlin steht

Veranstaltung offiziell angemeldet - Geld muss noch gesammelt werden - 03.03.2020 21:08 Uhr

Dr. Motte, Mitbegründer der Loveparade, lehnt über einem Miniatur-Model der Techno-Parade. © Annette Riedl/dpa


"Wir sind bereit! Wir haben das Datum, den Plan, die Wo*men-Power und richtig Bock", heißt es auf der Facebookseite der gemeinnützigen GmbH Rave The Planet, zu der auch Dr. Motte, Mitbegründer der Loveparade, gehört. Das Anliegen von Rave The Planet ist es, die Kunst und Kultur der elektronischen Tanzmusik in jeglicher Form zu erhalten, fördern und weiterzuentwickeln. Teil davon soll auch die "Rave The Planet Parade - World Wide Party People Day" werden.

Am Dienstag bestätigte Rave The Planet, dass sie ihre neue Techno-Parade offiziell angemeldet haben. Die Feierlichkeiten sollen am 10. Juli 2021 in Berlin stattfinden. Der Tag ist nicht zufällig gewählt, es handelt sich um das Wochenende, an dem früher auch die Loveparade veranstaltet wurde.

Damit das Fest Wirklichkeit werden kann, müssen bis zum Ende des Jahres mindestens 1,5 Millionen Euro über das "Fundraving" von Rave The Planet zusammenkommen. Über 20.000 Menschen haben sich an der Aktion bereits beteiligt.

Auf der Website von Rave The Planet können Unterstützungswillige fünf Euro spenden und eine Mini-Raver-Figur auswählen. Die Figur kommt dann auf das Fundraving-Modell in Berlin. © Screenshot von shop.ravetheplanet.com


Wer die neue Techno-Parade in Berlin unterstützen möchte, kann auf der Homepage von Rave The Planet eine kleine Figur kaufen. Die Figur wird dann in das Fundraving-Miniatur-Modell eingebaut. Das Modell sowie Ausstellung und einen Spendenshop können Interssierte in der Leipziger Straße in Berlin bis Ende des Jahres besuchen.

Die Loveparade war 1989 unter dem Motto "Friede, Freude, Eierkuchen" in Berlin ins Leben gerufen worden, damals feierten 150 Techno-Fans. Mit den Jahren entwickelte sich die ursprünglich als Demonstration angedachte Veranstaltung zu einem Massenevent. Seit dem tragischen Unglück 2010 in Duisburg fand keine Veranstaltung mehr statt.

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