Star-Geiger David Garrett verzauberte Nürnberg

10.5.2016, 13:05 Uhr

Mit vier Jahren spielte David Christian Bongartz aus Aachen zum ersten Mal Geige. Seine Eltern entdeckten sein Talent und im Alter von zwölf Jahren bekam er seinen ersten Plattenvertrag. Für seine Auftritte entschieden sich die Eltern für den Namen der amerikanischen Mutter: Garrett. Anfang 20 fing Garrett an sein eigenes Image zu entwerfen. Er entwickelte seine "Cross-Over"-Programme und vermischte die Klassik mit anderen Musikrichtungen, vor allem Pop.

Damit traf er wohl einen Nerv. 2006 schaffte er durch die Konzerte mit dem Image des "Geigenrebellen" seinen Durchbruch in Deutschland und sammelte eine stetig wachsende Fangemeinde um sich. Auch mit dem Guiness-World-Record als schnellster Geigen-Spieler machte er sich einen Namen.

Um leere Sitze während seiner Konzerte muss er sich durch seine stetig wachsende Popularität keine Sorgen machen. Auch nicht in der Nürnberger Meistersingerhalle. Dort spielte er zusammen mit dem Pianisten Julien Quentin Stücke wie die "Humoreske Ges-Dur op. 101/ 7" von Antonin Dvorak und "Csárdás" von Vittorio Monti. Die beiden präsentierten sich dem Publikum als eingespieltes Team und ernteten großen Beifall. Die größte Hoffnung einiger Frauen ging allerdings nicht in Erfüllung: Garrett machte nicht seine Haare auf.

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