Dienstag, 25.02.2020

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Mehr Platz für den Formenbau

Hoefer & Sohn nahm im Gewerbegebiet Süd neue Gebäude in Betrieb und kann dort weiter wachsen - 18.09.2019 19:31 Uhr

Familienunternehmen in fünfter Generation: Die Geschäftsführer Martina und Christoph Badock stoßen bei der Einweihungsfeier vor dem neuen Komplex an. © Foto: Thomas Scherer


Nachdem sich die Pläne für ein neues Stadion der Spielvereinigung Greuther Fürth auf dem Areal zerschlagen hatten, erwarb der Spezialist für Formenbau und technische Kunststoffteile 2015 dort eine knapp 30 000 Quadratmeter umfassende Fläche. In den vergangenen beiden Jahren hat er sie etwa zur Hälfte bebaut.

Es entstanden 1600 Quadratmeter Fläche für den Formenbau und weitere 2000 Quadratmeter für die Fertigung von Kunststoffbauteilen unter Reinraumbedingungen. Knapp neun Millionen Euro wurden allein in die Gebäude investiert. Der Werkzeug- und Formenbau ist damit von der Balbierer- in die Futuriastraße umgezogen. Auch der Maschinenpark wurde auf den aktuellen Stand gebracht. Fünf in einer Roboterzelle verknüpfte Maschinen arbeiten an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr mit höchster Genauigkeit und – ein "Meilenstein ganz im Zeichen von Werkzeugbau 4.0", wie Geschäftsführer und Mitinhaber Christoph Badock bei der Einweihungsfeier betonte.

Im Bereich Kunststoffverarbeitung werden seit einem Jahr in drei Reinraumzellen Displays mit Touchfunktionen für Haushaltsgeräte hergestellt. In Betrieb genommen wird aktuell eine Reinraumzelle für Medizinartikel, die bei Operationen eingesetzt und nach höchsten Hygienestandards produziert werden. Im Oktober folgt die zweite Anlage.

Der Einstieg in die Medizintechnik ist ein wichtiger Schritt für Hoefer & Sohn. Freie Fläche für zukünftige Projekte steht zudem flexibel zur Verfügung. An verschiedenen Stationen konnten sich die Gäste von den Mitarbeitern von ihren Arbeiten und Projekten berichten lassen. Damit bekennt sich das 1876 gegründete und in der fünften Generation geführte Familienunternehmen nachhaltig zum Standort Fürth. Einen Dank sprach Badock der Stadt aus, denn nur mit deren Unterstützung sei es möglich, sich auch künftig hier weiterzuentwickeln.

ts

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