10°

Dienstag, 22.10.2019

|

Neumarkt: Fundsachen werden versteigert

Schon jetzt sind die Auktions-Artikel im Internet — Vom 19. bis 29. September - 17.09.2019 09:46 Uhr

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Fundräder nicht von ihren Eigentümern abgeholt worden. Die Drahtesel werden wie jeden Herbst versteigert. Mittlerweile allerdings nicht mehr im städtischen Bauhof, sondern bei einer Internet-Auktion.


Die zu versteigernden Artikel sind unter www.sonderauktionen.net im Internet sichtbar. Die Auktion selbst startet dann am Donnerstag, 19. September, um 18 Uhr und dauert bis Sonntag, 29. September, um 18 Uhr.

Die Online-Versteigerung der Fundsachen hatte schon im Vorjahr die früher übliche Versteigerung der Fundfahrräder im Bauhof ersetzt und sich als großer Erfolg erwiesen. Alle 2018 angebotenen Artikel waren online versteigert worden – vom Fahrrad über einen Motorroller bis hin zu Schmucksachen, Musikinstrumenten und Fotoapparaten reichte damals die Palette.

Die Registrierung und die Abgabe von Geboten auf dem Portal www.sonderauktionen.net ist für Bieter kostenlos. Die Bieter zahlen nur den Ersteigerungswert und mögliche Versandkosten. Die Auktion folgt im Prinzip einer Rückwärtsauktion.

Das heißt, die Stadt legt für jeden angebotenen Artikel einen Startpreis, einen Mindestverkaufspreis und die Laufzeit der Auktion fest. Über die Laufzeit der Auktion verteilt fällt der Kaufpreis des Artikels in regelmäßigen Abständen vom Startpreis bis zum Mindestverkaufspreis. Der aktuelle Verkaufspreis eines Artikels wird dem Bieter angezeigt.

 

Möchte ein Bieter diesen Artikel zu dem genannten Kaufpreis erwerben, greift er einfach in dem Moment zu. Eine andere Möglichkeit ist es, als Bieter ein Gebot abzugeben und seinen Wunschpreis im Vorhinein festzusetzen. Sollte kein anderer vorher zuschlagen oder das abgegebene Gebot überboten werden, erhält dieser Bieter den Zuschlag, wenn der fallende Kaufpreis sein Wunschpreisgebot erreicht.

Die Stadt setzt im Bereich Fundsachen die Digitalisierung fort. Schon seit zweieinhalb Jahren gibt es das Online-Fundbüro der Stadt. Dort können Bürger über das Internet prüfen, ob der von ihnen verlorene Gegenstand bereits bei der Stadt abgegeben wurde. Fundgegenstände, die nicht abgeholt werden und die auch der Finder nach sechs Monaten nicht in Besitz nehmen will, versteigert die Stadt dann.

Fundsachen werden grundsätzlich an den Verlierer ausgehändigt, wenn dieser sich meldet und den Besitz nachweisen kann. Dafür hat er sechs Monate Zeit. Geschieht dies nicht, dann kann der Finder Eigentümer der Fundsache werden, wenn er dies schon bei der Anzeige des Fundes entsprechend mit angegeben hat. Verzichtet der Finder auf den Fund, geht dieser Gegenstand ins Eigentum der Stadt über.

Die Onlineversteigerung wird einmal im Jahr durchgeführt. Sie gilt für Fahrräder, Wertsachen, Elektrogeräte oder Schmuck. Andere Fundsachen wie etwa Schlüssel und ähnliches werden vernichtet.

 

nn

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: nordbayern.de