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Ab 1. März ist Heckenschneiden verboten: Das sind die Gründe

Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder - 26.02.2021 19:08 Uhr

Im Frühjahr und Sommer ist bei der Gartenarbeit Vorsicht angesagt.

24.02.2021 © IMAGO / Lem


Hecken und Gebüsche dürfen zwischen dem 1. März und 30. September weder beseitigt noch zurückgeschnitten werden. Auch "auf den Stock setzen", also das Zurückschneiden bis kurz über den Boden, ist verboten. Das regelt das Bundesnaturschutzgesetz zum Schutz einheimischer Vögel. Die errichten im Frühjahr nämlich ihre Brutplätze im Schutz des Geästs - dieser Rückzugsort würde durch das Zurückschneiden zerstört werden.

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Ausnahmen macht das Gesetz für "schonende Form- und Pflegeschnitte". Davor sollte man allerdings unbedingt kontrollieren, ob sich bereits ein Vogel eingenistet hat. Verstöße gegen diese Vorgaben können teuer werden, abhängig von der beschnittenen Fläche. Bis zehn Meter Hecke liegen die Bußgelder in Bayern zwischen 50 und 1000 Euro, bei über 100 Metern kann es mit bis zu 15.000 Euro richtig teuer werden. Wer also noch die Heckenschere ansetzen und dem Grünzeug einen radikalen Schnitt verpassen möchte, sollte das vorher tun - natürlich mit Rücksicht auf die Tierwelt.


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