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"Bob, der Streuner": Haarige Premiere in London

Geschichte eines Straßenmusikanten und seines Katers kommt ins Kino - 04.11.2016 11:57 Uhr

Herzogin Kate ließ es sich nicht nehmen, den haarigen Hauptdarsteller zu streicheln. © afp


Als James Bowen 2007 einen verletzten Kater vor seiner Wohnungstüre findet, steht er selbst am Abgrund. Arbeitslos und drogensüchtig verdient er seinen kärglichen Lebensunterhalt als Musiker auf Londons Straßen. Dennoch nimmt er das Tier auf, kauft ihm Antibiotika und Futter und pflegt ihn zwei Wochen lang gesund, um ihn danach wieder in die Freiheit zu entlassen. Doch der Streuner denkt gar nicht daran, wieder zu gehen: Wie oft ihn Bowen auch vor die Türe setzt, der Kater kommt immer wieder zu ihm zurück.

Schließlich tauft Bowen ihn "Bob" und nimmt ihn - meist auf seinen Schultern sitzend - mit, wenn er täglich auf den Straßen der Großstadt sein Geld verdient. Als drei Jahre später die Londoner Islington Tribune über die beiden berichtet, die mittlerweile zu einer kleinen Attraktion geworden waren, ist dies der Beginn eines modernen Märchens.

Herzogin Kate zeigt Bein. © afp


Millionenfach wurde der Roman "Bob, der Streuner" in seinen verschiedenen Übersetzungen mittlerweile weltweit verkauft. Am Donnerstag feierte nun auch die Verfilmung der rührenden Geschichte Premiere in London. Neben Hauptdarsteller Luke Treadaway und Kater Bob, der sich in dem Film selbst spielt, gab sich auch das britische Königshaus die Ehre: Herzogin Kate war ebenfalls anwesend und ließ es sich nicht nehmen, den haarigen Hauptdarsteller zu streicheln.

Der Auftritt der Frau von Prinz William sorgte allerdings bei der Klatschpresse noch aus anderen Gründen für Aufsehen. Das eigentlich hochgeschlossene und farblich ausgesprochen zurückhaltende Kleid verfügte über einen Beinschlitz, der beim Gehen den Blick bis hinauf zu Kates Oberschenkel freigab. Ein Detail, das auf den roten Teppichen mittlerweile eher mit einer gewissen Gleichgültigkeit wahrgenommen wird, bei einem Mitglied der Königsfamilie aber dann offenbar doch zumindest zu einem kleinen Skandälchen reicht.

Die Deutschen Fans von Bob müssen sich übrigens noch ein wenig gedulden: Hierzulande kommt der Film erst am 12. Januar des kommenden Jahres in die Kinos.

  

cu

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