Unser Rückblick

Flammen, Tränen und seltene Zwillinge: Das sind die Bilder der Woche

31.7.2021, 17:53 Uhr
Im US-Bundesstaat Kalifornien kämpfen tausende Feuerwehrleute gegen einen riesigen Waldbrand. Die Flammen schlagen so hoch, dass sie Meteorologen zufolge eigene Wolken formen, die sogar Blitze erzeugen könnten. Gewitter und starke Winde, die ebenfalls durch die Feuerwolken ausgelöst werden, könnten den Brand weiter anheizen. Ursache des Feuers ist ersten Untersuchungen zufolge ein Baum, der auf eine Stromleitung gekippt war.
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Inferno in Kalifornien

Im US-Bundesstaat Kalifornien kämpfen tausende Feuerwehrleute gegen einen riesigen Waldbrand. Die Flammen schlagen so hoch, dass sie Meteorologen zufolge eigene Wolken formen, die sogar Blitze erzeugen könnten. Gewitter und starke Winde, die ebenfalls durch die Feuerwolken ausgelöst werden, könnten den Brand weiter anheizen. Ursache des Feuers ist ersten Untersuchungen zufolge ein Baum, der auf eine Stromleitung gekippt war. © JOSH EDELSON, AFP

Der 65-jährige Jazzmusiker und Komiker Schneider Helge Schneider hat einen Auftritt beim Strandkorb Open Air in Augsburg abgebrochen. Er kritisierte
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Helge Schneider bricht Konzert in Augsburg ab

Der 65-jährige Jazzmusiker und Komiker Schneider Helge Schneider hat einen Auftritt beim Strandkorb Open Air in Augsburg abgebrochen. Er kritisierte "das System", was sofort von Corona-Leugnern instrumentalisiert wurde. Gemeint war mit dieser Aussage aber nur das Konzept des Konzertes. Spontane Einlagen sind das Markenzeichen des Künstlers, der durch die Corona-Auflagen kaum Kontakt zum Publikum aufbauen konnte. Zudem wurde er durch umherlaufendes Personal der Gastronomie abgelenkt. © via www.imago-images.de, imago images/BOBO

Die US-Amerikanerin Simone Biles ist ein Turn-Superstar. Aufsehen erregt sie aber bei den Olympischen Spielen in Tokio durch ihre Absagen: Die 24-Jährige leidet unter Depressionen und hat auf mehrere Wettkämpfe verzichtet - mit der Begründung, ihre mentale Gesundheit habe Vorrang. Für den offenen Umgang mit ihrem Leiden erhält sie viel Zuspruch.
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Turn-Superstar Biles kämpft gegen Dämonen

Die US-Amerikanerin Simone Biles ist ein Turn-Superstar. Aufsehen erregt sie aber bei den Olympischen Spielen in Tokio durch ihre Absagen: Die 24-Jährige leidet unter Depressionen und hat auf mehrere Wettkämpfe verzichtet - mit der Begründung, ihre mentale Gesundheit habe Vorrang. Für den offenen Umgang mit ihrem Leiden erhält sie viel Zuspruch. © LOIC VENANCE, AFP

Die Kanutin Ricarda Funk kommt aus dem Hochwassergebiet Ahrweiler. Im japanischen Wildwasserkanal hat sie nun das erste deutsche Olympiagold gewonnen. Auf dem Fluss Ahr in Rheinland-Pfalz hat die 29-Jährige früher trainiert, besonders gut an ihrer Technik feilen konnte sie dort tatsächlich bei leichtem Hochwasser. Die Strecke, auf der sie das Kanufahren lernte, gibt es heute nicht mehr - auch sie wurde kürzlich von den Fluten weggespült.
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Nach dem Hochwasser kam das Gold

Die Kanutin Ricarda Funk kommt aus dem Hochwassergebiet Ahrweiler. Im japanischen Wildwasserkanal hat sie nun das erste deutsche Olympiagold gewonnen. Auf dem Fluss Ahr in Rheinland-Pfalz hat die 29-Jährige früher trainiert, besonders gut an ihrer Technik feilen konnte sie dort tatsächlich bei leichtem Hochwasser. Die Strecke, auf der sie das Kanufahren lernte, gibt es heute nicht mehr - auch sie wurde kürzlich von den Fluten weggespült. © CHARLY TRIBALLEAU, AFP

Harry Dunn, Angehöriger der amerikanischen Kapitol-Polizei, wird von seinen Emotionen überwältigt: Bei einer Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des Kapitols schildert er, wie er durch den Angriff fanatischer Trump-Anhänger in Lebensgefahr geriet. Der Polizist wurde rassistisch beleidigt, ein Angreifer warf ihm einen Lautsprecher an den Kopf, ein anderer versuchte, ihm das Auge auszustechen. Als er unter den Attacken zu Boden ging, rief jemand: „Du wirst auf den Knien sterben“.
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Der Kampf ums Kapitol hat Wunden hinterlassen

Harry Dunn, Angehöriger der amerikanischen Kapitol-Polizei, wird von seinen Emotionen überwältigt: Bei einer Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des Kapitols schildert er, wie er durch den Angriff fanatischer Trump-Anhänger in Lebensgefahr geriet. Der Polizist wurde rassistisch beleidigt, ein Angreifer warf ihm einen Lautsprecher an den Kopf, ein anderer versuchte, ihm das Auge auszustechen. Als er unter den Attacken zu Boden ging, rief jemand: „Du wirst auf den Knien sterben“. © OLIVER CONTRERAS, AFP

Der Serbe Novak Djokovic (rechts) gratuliert Deutschlands größtem Tennsistar Alexander Zverev zum Sieg im Halbfinale. Dabei schien der Weltranglistenerste Djokovic lange unbesiegbar, Zverev lag bis zum Mitte des zweiten Satzes zurück. Der 24-Jährige hat nach dieser Aufholjagd die Chance, im Finale als erster Deutscher Einzel-Gold im Tennis zu gewinnen. Sein Gegner ist der Russe Karen Chatschanow, die große Überraschung des Turniers.
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Historische Chance für Alexander Zverev

Der Serbe Novak Djokovic (rechts) gratuliert Deutschlands größtem Tennsistar Alexander Zverev zum Sieg im Halbfinale. Dabei schien der Weltranglistenerste Djokovic lange unbesiegbar, Zverev lag bis zum Mitte des zweiten Satzes zurück. Der 24-Jährige hat nach dieser Aufholjagd die Chance, im Finale als erster Deutscher Einzel-Gold im Tennis zu gewinnen. Sein Gegner ist der Russe Karen Chatschanow, die große Überraschung des Turniers. © VINCENZO PINTO, AFP

Der rote Kran signalisiert es bereits: Am Pariser Triumphbogen bahnt sich etwas an. Stoffbahnen und Seile sollen das Bauwerk verhüllen, nach Plänen des im Mai 2020 verstorbenen Künstlers Christo. Bis heute unvergessen ist sein Verhüllung des Reichstagsgebäudes, die im Vorfeld heftig kritisiert wurde und dann ganz Deutschland faszinierte.
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Triumph für Christo

Der rote Kran signalisiert es bereits: Am Pariser Triumphbogen bahnt sich etwas an. Stoffbahnen und Seile sollen das Bauwerk verhüllen, nach Plänen des im Mai 2020 verstorbenen Künstlers Christo. Bis heute unvergessen ist sein Verhüllung des Reichstagsgebäudes, die im Vorfeld heftig kritisiert wurde und dann ganz Deutschland faszinierte. © LUDOVIC MARIN, AFP

Der Blumenhändler Enver Şimşek wurde am 9. September 2000 von rechtsextremen Terroristen niedergeschossen und erlag zwei Tage später seinen Verletzungen. Der Nürnberger Stadtrat hat sich nun dafür ausgesprochen, den Tatortplatz in Langwasser nach ihm zu benennen. Enver Şimşek war das erste Mordopfer der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU).
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Nürnberg benennt Platz nach Enver Simsek

Der Blumenhändler Enver Şimşek wurde am 9. September 2000 von rechtsextremen Terroristen niedergeschossen und erlag zwei Tage später seinen Verletzungen. Der Nürnberger Stadtrat hat sich nun dafür ausgesprochen, den Tatortplatz in Langwasser nach ihm zu benennen. Enver Şimşek war das erste Mordopfer der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). © Michael Matejka, NN

Genau davor haben Reiseexperten gewarnt: Autos und Lastwagen stehen auf der Autobahn A8 bei Bad Aibling dicht an dicht im Stau. Während im Freistaat Bayern die Sommerferien gerade erst anfangen, gehen sie in einigen anderen Bundesländern schon wieder zu Ende.
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Die Ferien beginnen mit Stau

Genau davor haben Reiseexperten gewarnt: Autos und Lastwagen stehen auf der Autobahn A8 bei Bad Aibling dicht an dicht im Stau. Während im Freistaat Bayern die Sommerferien gerade erst anfangen, gehen sie in einigen anderen Bundesländern schon wieder zu Ende. © Peter Kneffel, dpa

Zwillinge sind bei Alpakas nicht nur in Franken ein seltener Anblick. Die Jungtiere Alice und Amy stehen im Gebersdorfer Weide-Viehzuchtbetrieb Frankenland Alpaka neben der Züchterin Anne Weeger. Die beiden Weibchen sind mittlerweile vier Wochen alt. In der freien Natur hätte das Zwillingspärchen kaum Überlebenschancen, weil die Mutter sich meist nur um das stärkere Tier kümmert.
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Fränkische Zwillinge in der Alpaka-Zucht

Zwillinge sind bei Alpakas nicht nur in Franken ein seltener Anblick. Die Jungtiere Alice und Amy stehen im Gebersdorfer Weide-Viehzuchtbetrieb Frankenland Alpaka neben der Züchterin Anne Weeger. Die beiden Weibchen sind mittlerweile vier Wochen alt. In der freien Natur hätte das Zwillingspärchen kaum Überlebenschancen, weil die Mutter sich meist nur um das stärkere Tier kümmert. © Daniel Karmann, dpa