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Massensterben von Elefanten stellt Wildhüter in Botsuana vor Rätsel

Wilderei schließen die Behörden als Ursache aus - 04.07.2020 14:55 Uhr

Im südafrikanischen Safari-Paradies Botsuana treibt ein mysteriöses Elefantensterben Tierschützer um. Innerhalb eines Monats wurden 162 tote Elefanten gezählt.

© Uncredited, dpa


In anderen Berichten von Tierschützern ist sogar von 356 Kadavern die Rede. Wilderei wurde ausgeschlossen, da die toten Tiere mit intakten Stoßzähnen gefunden wurden. Auch Vergiftung gilt laut den Behörden als unwahrscheinlich. Sie setzen in dem sumpfigen Gelände verstärkt auf die Suche aus der Luft, da noch mehr verendete Tiere befürchtet werden. Proben der Kadaver seien für Tests nach Kanada sowie in die Nachbarländer Südafrika und Simbabwe geschickt worden.

Botsuana hat bisher in Afrika einen guten Ruf in Sachen Natur- und Tierschutz und ist bei Touristen beliebt. Im Vorjahr hatte es jedoch international Empörung wegen der Aufhebung des Elefantenjagdverbots gegeben. Während die Zahl der Elefanten in vielen Regionen Afrikas zurückgeht, ist sie in dem Binnenstaat laut offiziellen Angaben von etwa 50.000 im Jahr 1991 auf gut 130.000 Tiere angestiegen.

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dpa

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