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Sonntag, 16.06.2019

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Tödlicher Motorradunfall: Autofahrer schieben Absperrung beiseite

Die Einsatzkräfte bezeichneten die Szenen einfach nur als "dreist" - 11.06.2019 11:52 Uhr

Am Pfingstmontag erreichte gegen 9.30 Uhr ein Notruf die Polizeiinspektion Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz): Auf der B41 zwischen der Abfahrt Bärenbach und Fischbach war ein Motorradfahrer mit einem Auto zusammengestoßen. Beim Eintreffen der Polizeikräfte vor Ort war der 58-jährige Motorradfahrer bereits ohne Bewusstsein. Die gleichzeitig eintreffenden Rettungskräfte versuchten verzweifelt, ihn zu reanimieren. Ohne Erfolg. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Nach bisherigem Kenntnisstand kam es im Bereich der Überholspur, auf dem sich der Motorradfahrer befand, zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen ihm und dem Pkw eines 41-jährigen Fahrzeugführers. Am Motorrad entstand dabei Totalschaden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die B41 komplett gesperrt, wofür die Straßenmeisterei dementsprechende Schilder aufstellte.


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Die Szenen, die dann folgten, beschreibt die Polizei einfach nur als dreist: Teilweise sei die Beschilderung von Bürgern einfach beiseite geschoben worden. Dadurch fuhren etwa 20 Fahrzeuge einfach weiter - bis in die noch gesperrte Unfallstelle. Die Einsatzkräfte vor Ort wurden nur dank einer vorsorglich aufgebauten inneren Absperrung nicht weiter gefährdet.

Zur Klärung der Unfallursache wurde über die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ein Gutachten angefordert.


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mch

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