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Dienstag, 02.03.2021

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Unfall in der Oberpfälzer Höhle: Obduktion soll Todesursache klären

57-Jähriger starb während eines Tauchgangs in der Mühlbachquellhöhle - 08.02.2021 13:00 Uhr

Nach dem Tod eines Höhlenforschers in der Oberpfalz dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft an. Die Leiche des 57-jährigen Mannes soll am Dienstag obduziert werden. Das Ergebnis könnte zur Klärung der Unglücksursache beitragen, teilte die Polizei am Montag mit. Der Höhlenforscher war am Samstag gemeinsam mit drei anderen Tauchern zu einem Forschungseinsatz in die Mühlbachquellhöhle in Dietfurt an der Altmühl (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) eingestiegen.


Tödlicher Höhlenunfall in der Oberpfalz: Kripo ermittelt


Nach einem weniger als einen halben Meter messenden Durchschlupf tauchte der Mann nicht wieder auf. Daraufhin hätten die anderen Vereinsmitglieder mit der Suche in dem etwa sechs Meter langen Tauchareal begonnen und das leblose Opfer an Land gezogen. Der Mann konnte nicht wiederbelebt werden.

Die Mühlbachquellhöhle ist über zehn Kilometer lang und gehört zu den zehn längsten Systemen in Deutschland. Sie liegt in der Fränkischen Alb in der Oberpfalz, in der Höhle entspringt der Mühlbach, eine der größten Karstquellen Nordbayerns. Für die Allgemeinheit ist die Höhle mit den vielen Unterwasser-Abschnitten nicht zugänglich.

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Einsatzkräfte bergen toten Forscher aus Oberpfälzer Höhle

Rund 200 Einsatzkräfte waren am Mühlbachquellsystem bei Dietfurt im Einsatz, nachdem ein 58-Jähriger in einer der Höhlen verunglückt war. Gemeinsam mit drei Forscherkollegen war er auf Erkundungstour gewesen. Er konnte nur noch tot geborgen werden, die anderen drei Personen blieben unversehrt.



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dpa

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