Wie die Nazi-Morde Nürnberg und Deutschland schockierten

24.10.2013, 13:50 Uhr
Am 9. September 2000 wird in Nürnberg der
Blumengroßhändler Enver Simsek an seinem Arbeitsplatz erschossen.
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Es ist der Anfang einer Mordserie, die mindestens neun Menschen das Leben kostete - drei davon in Nürnberg.
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Am 13. Juni 2001 wird in der Nürnberger Südstadt der Schneider Abdurrahim Özüdogru (obere Reihe, Zweiter von links) mit zwei Kopfschüssen getötet. Er war allein an seinem Arbeitsplatz.
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Nachdem 2004 in Rostock der Döner-Verkäufer Yunus Turgut erschossen wird, kommt es nur ein Jahr später erneut zu einem grausamen Mord in Nürnberg. Der Dönerbudenbesitzer Ismail Yasar wird erschossen aufgefunden.
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Zahlreiche Menschen hefteten damals Briefe und Beileidsbekundungen an die Dönerbude.
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Knapp eine Woche später, am 15. Juni 2005, wird der aus Griechenland stammende Theodoros Boulgarides erschossen. Er arbeitete für einen
Schlüsseldienst in München.
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Knapp eine Woche später, am 15. Juni 2005, wird der aus Griechenland stammende Theodoros Boulgarides erschossen. Er arbeitete für einen Schlüsseldienst in München. © dpa

Nach einer mehrmonatigen Pause wird in Dortmund am 4. April 2006 der Kioskbesitzer Mehmet Kubasik getötet. Zwei Tage später wird in Kassel der 21-jährige Halit Yozgat in seinem Internet-Café erschossen.
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Nach einer mehrmonatigen Pause wird in Dortmund am 4. April 2006 der Kioskbesitzer Mehmet Kubasik getötet. Zwei Tage später wird in Kassel der 21-jährige Halit Yozgat in seinem Internet-Café erschossen. © Nils Foltynowicz

Am 25. April 2007 wird in Heilbronn die Leiche einer 22-jährigen Polizeibeamtin gefunden. Sie liegt neben ihrem schwer verletzten Kollegen neben
ihrem Dienstwagen. Die Dienstwaffen und die Handschellen fehlen.
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Es dauert bis November 2011, bis sich in der Sache wieder etwas bewegt. Ein Haus im sächsischen Zwickau wird durch eine Explosion zerstört. In den Trümmern finden die Beamten elf Schusswaffen.
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Darunter war auch die Waffe, mit der seit dem Jahr 2001 die Morde in ganz Deutschland begangen wurden.
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Beate Zschäpe soll das Haus angezündet haben, offenbar um Beweise zu vernichten. Ihre Gesinnungsgenossen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos haben  - ebenfalls am 4. November - nach einem Banküberfall im thüringischen Eisenach in einem Wohnmobil Selbstmord verübt.
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Beate Zschäpe soll das Haus angezündet haben, offenbar um Beweise zu vernichten. Ihre Gesinnungsgenossen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos haben - ebenfalls am 4. November - nach einem Banküberfall im thüringischen Eisenach in einem Wohnmobil Selbstmord verübt. © dapd

Seit dem 6. Mai läuft das Verfahren gegen den NSU. Eine Zeugin sagte aus, sie habe Zschäpe kurz vor einem der Mordanschläge in einem Nürnberger Supermarkt gesehen
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Seit dem 6. Mai läuft das Verfahren gegen den NSU. Eine Zeugin sagte aus, sie habe Zschäpe kurz vor einem der Mordanschläge in einem Nürnberger Supermarkt gesehen © AFP