Krieg gegen die Ukraine

Atomkraftwerk Saporischschja: Angeblich Beschuss und Explosionen zu hören

15.8.2022, 21:21 Uhr
Ein Raketensplitter nach einem Beschuss in der Nähe des Kernkraftwerks Saporischschja.

© Russian Defense Ministry/AP/dpa Ein Raketensplitter nach einem Beschuss in der Nähe des Kernkraftwerks Saporischschja.

+++ Am Montag teilte der Besatzungsvertreter Wladimir Rogow im Nachrichtendienst Telegram mit, dass das Gebiets des Kernkraftwerks Saporischschja 25 Mal mit schwerer Artillerie beschossen worden sei. Demnach schlugen dort Granaten ein. Dem aus Enerhodar geflohenen ukrainischen Bürgermeister Dmytro Orlow zufolge sind in der Kraftwerksstadt Explosionen zu hören gewesen.Die Ukraine wirft Russland vor, mit dem Beschuss "atomaren Terror" zu betreiben. Besatzungsvertreter Rogow wiederum hatte mitgeteilt, ukrainische "Terroristen" würden die Schüsse abfeuern.

+++ Putin habe in einer Grußbotschaft an Kim zum Tag der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft (1910 bis 1945) geschrieben, dass beide Seiten eine Tradition der bilateralen Freundschaft und Zusammenarbeit verbinde, berichteten nordkoreanische Staatsmedien am Montag. Es sei im Interesse der Menschen beider Länder die Beziehungen auszubauen, wurde Putin zitiert. Dies würde auch dazu beitragen, "die Sicherheit und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und in der ganzen nordostasiatischen Region zu stärken". Nach der russischen Invasion in die Ukraine hatte das weithin abgeschottete Nordkorea seine politische Unterstützung für Putins Kurs zugesichert.

+++ Russland berichtet von Angriffen im Osten und Süden: Russlands Militär hat von Angriffen der eigenen Truppen im Osten und Süden der Ukraine berichtet. Besonders betroffen seien die Gebiete Charkiw, Cherson und Donezk. Im Charkiwer Gebiet seien in den vergangenen 24 Stunden mehr als 100 "ausländische Söldner" getötet und mehr als 50 verletzt worden, darunter auch Deutsche und Polen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow laut einem Bericht der Tagesschau. Der russische Militärsprecher Konaschenkow berichtete zudem von Luftangriffen auf die Gebiete Cherson im Süden und Donezk im Osten, infolge derer mehr als 420 ukrainische Soldaten getötet worden seien. Unabhängig überprüfbar seien diese Angaben aber nicht.

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