Ein Jahr danach: Der blutige Doppelanschlag in Norwegen

19.7.2012, 16:05 Uhr
Ort des Grauens: Auf der Insel Utoya soll Anders Behring Breivik am 22. Juli vergangenen Jahres 69 fast durchweg jugendliche Teilnehmer eines sozialdemokratischen Sommerlagers getötet haben. Vorher gab es in Oslo eine schwere Explosion mit mehreren Todesopfern, die auch auf sein Konto gegangen sein soll.  Nun jährt sich der schreckliche Doppelanschlag. Zeit, sich zu erinnern und mit den Bildern von damals den Opfern zu gedenken.
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Ort des Grauens: Auf der Insel Utoya soll Anders Behring Breivik am 22. Juli vergangenen Jahres 69 fast durchweg jugendliche Teilnehmer eines sozialdemokratischen Sommerlagers getötet haben. Vorher gab es in Oslo eine schwere Explosion mit mehreren Todesopfern, die auch auf sein Konto gegangen sein soll. Nun jährt sich der schreckliche Doppelanschlag. Zeit, sich zu erinnern und mit den Bildern von damals den Opfern zu gedenken. © dpa

In der Kathedrale von Oslo fanden sich wenige Tage nach der Tragödie zahlreiche Menschen zu einem Trauergottesdienst zusammen.
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Nach der Messe legten Angehörige Blumen für die Opfer nieder.
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Ein Meer von Blumen und Kerzen für die Opfer der Anschläge.
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Norwegens damals und noch heute amtierender Premierminister Stoltenberg bei einer Ansprache in der Kathedrale.
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Die Tragödie nahm am Nachmittag des 22. Juli ihren blutigen Anfang: Im Regierungsviertel von Oslo explodierte eine Bombe.
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Mehrere Regierungsgebäude, darunter auch das Büro des Ministerpräsidenten, wurden schwer beschädigt, im ganzen Viertel zerbarsten Fensterscheiben.
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Einige Augenzeugen sprachen kurz nach der Detonation von einer Autobombe, andere von mehreren Explosionen.
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Dieser Mann verletzte sich am rechten Bein  - zwei Militärpolizisten leisteten ihm Erste Hilfe. Erste Angaben gingen von sieben Toten bei der Bombenexplosion aus. Später wurde die Zahl der Verstorbenen auf acht korrigiert.
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Die Innenstadt von Oslo war übersät von Glassplittern und anderen Trümmern.
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Angst und Chaos in Norwegen und noch kein Gedanke an Breivik: Wer hinter dem Anschlag steckte, war anfangs noch unklar.
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In Oslos Krankenhäusern wurde nach dem Anschlag Katastrophenalarm ausgelöst. Verletzte und Trümmer prägten noch immer das Straßenbild in Oslos Regierungsbezirk, als die nächste furchtbare Nachricht Norwegen in Schock versetzte: Von der Insel Utoya wurden Schüsse gemeldet.
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Der Täter soll sich mit einer Polizeiuniform Zutritt zu der Insel verschafft haben. Hier lockte er laut Zeugenaussagen seine Opfer in seine Nähe, um sie dann mit jeweils zwei Schüssen zu exekutieren.
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Die ersten Sondereinsatzkommissionen trafen laut Polizeiangaben erst eine halbe Stunde nach dem Mann auf der Insel ein. Ihnen bot sich ein Anblick des Grauens.
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Verängstigte Jugendliche versuchten sich auf der ganzen Insel zu verstecken, zahllose Tote und Verletzte lagen auf dem Boden. Einige der Ferienlager-Besucher waren in ihrer Verzweiflung ins Wasser gesprungen und versuchten ans Festland zu schwimmen.
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Verängstigte Jugendliche versuchten sich auf der ganzen Insel zu verstecken, zahllose Tote und Verletzte lagen auf dem Boden. Einige der Ferienlager-Besucher waren in ihrer Verzweiflung ins Wasser gesprungen und versuchten ans Festland zu schwimmen. © afp

Insgesamt 69 Menschen starben auf der kleinen Insel. Die Überlebenden wurden von Rettungskräften evakuiert.
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Die Polizei gab damals an, dass der mutmaßliche Attentäter Beiträge auf einer Webseite für christliche Fundamentalisten veröffentlicht hat - ob hier die Motive für die Bluttaten zu suchen sind? Mittlerweile erhärtete sich dieser Verdacht, namentlich gegen Anders Behring Breivik.
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Auch am Tag danach suchen Rettungskräfte nach Vermissten
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Ein Polizeibeamter steht vor dem Hotel, in dem Überlebende und Angehörige untergebracht waren.
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Erschüttert: Norwegens damaliger und noch amtierender Regierungschef Jens Stoltenberg (r.) konnte den Schock nicht wirklich verbergen.
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Gespannte Ruhe: Polizeibeamte sicherten auch in der Nacht danach noch Plätze in der Innenstadt von Oslo. Die Furcht vor weiteren Anschlägen war groß.
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Auf der Suche nach Beweisen und möglichen Motiven: Nach der Festnahme des Attentäters durchsuchte die Polizei seine Wohnung in Oslo. Weitere sechs Personen wurden damals auch vorläufig festgenommen, gegen sie erhärtete sich allerdings kein Tatverdacht.
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Ein Screenshot von der damaligen Facebook-Seite des mutmaßlichen Attentäters Anders Behring Breivik.
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Polizeipräsenz auf den Straßen: Im Internet machten geraume Zeit nach dem Doppelanschlag noch Spekulationen die Runde, dass es weitere Täter gegeben habe. Dies bestätigte sich nicht.
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Die Welt trauerte mit Norwegen: Vor dem Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften in Berlin wurden Blumen für die Toten abgelegt. Ein Jahr später erinnert man sich auch in Deutschland an die norwegische Tragödie.
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