"Folge einer abnehmenden Impfbereitschaft"

Jetzt also doch: Bayern muss Impfstoff vernichten - Ministerium nennt Zahlen

5.8.2021, 15:16 Uhr
Einen Teil seiner ungenutzten Impfdosen will der Freistaat an den Bund zurückgeben.

Einen Teil seiner ungenutzten Impfdosen will der Freistaat an den Bund zurückgeben. © Hans-Joachim Winckler, NN

Rund 53.000 ungenutzte Impfdosen sind in Bayerns Impfzentren bislang entsorgt worden - mehr als die Hälfte davon im Juli. "Die im Sommer angestiegenen Zahlen sind die unmittelbare Folge einer abnehmenden Impfbereitschaft in der Bevölkerung", sagte eine Sprecherin des Bayerischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag in München. Gleichzeitig müsse der Freistaat aber weiter genügend Impfstoff für Impfwillige bereithalten.

Die Impfdosen würden teilweise auch aus anderen Gründen entsorgt, zum Beispiel wegen Verunreinigungen, sagte die Ministeriumssprecherin. Einen Teil seiner ungenutzten Corona-Impfdosen will der Freistaat zwar an den Bund zurückgeben, damit dieser sie an andere Staaten spenden kann. Dazu müssen die Dosen nach Angaben des Ministeriums aber noch mindestens zwei Monate haltbar sein.