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Kontakt-Nachverfolgung: Bayern setzt auf die Luca-App

Freistaat möchte entsprechende Lizenzen erwerben - 07.04.2021 13:49 Uhr

Die Luca-App soll zukünftig in Bayern für eine digitale Dokumentation von Besucherlisten eingesetzt werden. Auch private Treffen können über die App registriert werden.

05.03.2021 © imago images/Friedrich Stark


Die Luca-App funktioniert mit einer Art virtuellen Visitenkarte: Nutzer müssen zunächst ihre Kontaktdaten eingeben. Das Programm verschlüsselt die Informationen und generiert wechselnde QR-Codes. Mit den Codes können sich die Nutzer dann in Restaurants, Kinos oder bei Veranstaltungen anmelden, ohne sich in eine Liste eintragen zu müssen.

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Tritt im Umfeld eine Infektion auf, kann das Gesundheitsamt die gefährdeten Besucher über die App ermitteln. Das Luca-System ist nämlich direkt an die von den Gesundheitsämtern genutzte Software Sormas angebunden. Für andere sind die persönlichen Daten nicht einsehbar.

In Nürnberg wird die Luca-App schon genutzt. Auch einige Bundesländer setzen die App zur Nachverfolgung von Kontakten ein, darunter Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Baden-Württemberg. Weitere Länder planen den Einsatz.

dpa

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