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Weniger Unterrichtsstunden für Referendare mit Kindern

Kultusministerium will Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorantreiben - 01.08.2018 16:51 Uhr

Jeder Referendar kann ab Februar 2019 selbst entscheiden, ob er im zweiten Ausbildungsjahr mehr Unterricht gibt, oder ob er darauf verzichten will, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. © Patrick Pleul/dpa


Beamte auf Widerruf sollen auf Antrag die Stundenzahl des eigenverantwortlichen Unterrichts absenken können. Dabei müssten die Rahmenbedingungen der jeweiligen Schulart mit in den Blick genommen werden. So soll für Referendare an Gymnasien die Zahl der eigenverantwortlichen Unterrichtsstunden von bis zu 17 auf zehn gesenkt abgesenkt werden können, hieß es weiter.

Der Bayerische Philologenverband (bpv) begrüßte die Ankündigung. Damit werde umgesetzt, was die Referendar- und Jungphilologen-Vertretung (rjv) im bpv seit längerem schon fordert. Diesen Vorstoß verstehe man "als eine öffentlich dokumentierte Wertschätzung der unverzichtbaren Leistung junger Familien für den Fortbestand unserer Gesellschaft".

Es sei überfällig, dass dies von staatlicher Seite honoriert und gefördert werde. Nun könne jeder Referendar selbst entscheiden, ob er im zweiten Ausbildungsjahr mehr Unterricht gebe und so mehr Entgelt enthalte, oder ob er darauf verzichte. Die Regelung ist kein Referendariat in Teilzeit. Laut Minister Siebler startet das Angebot an Gymnasien und beruflichen Schulen bereits im Februar 2019, an sämtlichen anderen Schularten zum Schuljahr 2019/2020. 

epd

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