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Abzug von US-Soldaten: Wie geht es in Franken und der Oberpfalz weiter?

Bayern hofft auf Antworten in Washington - Trump kritisiert Deutschland - 14.06.2019 14:45 Uhr

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"Swift Response": Militärgerät fällt vom Himmel über Hohenfels

Für das Nato-Manöver "Swift Response" probten US-Streitkräfte am Dienstag den Abwurf von schweren Ausrüstungsgegenständen aus dem Flugzeug. Dazu wurden Modelle des Militärgeländewagens Humvee und leichte Panzer per Fallschirm aus den Boeing-Transportflugzeugen abgelassen.


"Über 40 000 US-Soldaten und Zivilisten stehen täglich auch für unsere Sicherheit ein, stärken die örtliche Wirtschaft und damit besonders ländliche Regionen in Bayern. Wir wollen deshalb wissen, wie es mit der US-Militärpräsenz in Europa und natürlich auch ganz konkret an unseren bayerischen Standorten in Franken und der Oberpfalz weitergeht", sagte der CSU-Politiker am Freitag in München.

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"Dynamic Front II": US-Army schießt in Grafenwöhr aus allen Rohren

Die Artillerie gewinnt nach Jahren wieder an Bedeutung. Rund 1400 Teilnehmer aus neun Nato-Staaten haben deshalb zwei Wochen lang auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr unter der Regie des 7th U.S. Army Training Command das Zusammenwirken ihrer Artillerie trainiert und gemeinsame Verfahren erarbeitet. Titel der Übung: Dynamic Front II.


US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen bei einem Besuch des polnischen Präsidenten Andrzej Duda in Washington erklärt, die amerikanischen Soldaten innerhalb Europas zu verlegen. Um mehr Soldaten in Polen stationieren zu können, könnten sie aus Deutschland oder von anderen Orten abgezogen werden. Trump verband die Ankündigung ausdrücklich mit scharfer Kritik an den seiner Ansicht nach zu niedrigen Verteidigungsausgaben der Bundesrepublik.

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"American Way of Life": Volksfest der US-Armee in Grafenwöhr

Die US-Armee in Grafenwöhr ist stolz auf ihr Volksfest: Jedes Jahr strömen 100.000 Besucher zu dem dreitägigen Spektakel in der Oberpfalz. Dort ist man um keinen Vergleich verlegen: "Das Oktoberfest in München mag größer sein, mit unserem Konzept kann die Wiesn aber nicht mithalten", sagen die Verantwortlichen. Wir haben die Bilder.


Von Sonntag bis Donnerstag ist Herrmann in den USA unterwegs. Die Reise führt zunächst in Bayerns Partnerregion Georgia nach Atlanta und anschließend nach Washington D.C.. Der Freistaat Bayern will damit seine transatlantischen Beziehungen gezielt weiter ausbauen und vertiefen. "Die Vereinigten Staaten von Amerika sind für ein Exportland wie Bayern einer der wichtigsten Handelspartner. Unsere guten Beziehungen sind von elementarer Bedeutung für unsere Wirtschaft und für unsere Sicherheit", sagte Herrmann.

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"Saber Junction 16": Luftlandeübung in Hohenfels

Der Himmel über Hohenfels hing voller Fallschirmjäger: Rund 1000 übten das Erobern eines Flugfeldes.


 

dpa

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