Montag, 08.03.2021

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Anklage gegen Betreiber des Darknet-Drogenshops "Lenas Bioladen" erhoben

Umsätze in Millionenhöhe mit Online-Drogenhandel - 19.01.2021 12:27 Uhr

Das Logo des Draknet-Drogenshops "Lenas Bioladen"

04.08.2020 © Generalstaatsanwaltschaft Bamberg


Zwei Männer aus Baden-Württemberg im Alter von 42 und 32 Jahren waren bereits am 21. Juli 2020 festgenommen worden und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Mitangeklagt wurde nun die 34-jährige Ehefrau eines der beiden Männer, die die Drogensendungen zur Post gebracht haben soll.

Dem Trio wird vorgeworfen, zwischen September 2017 und März 2020 unter anderem unter dem Verkäufernamen "Lenas Bioladen" in 8723 Einzelverkäufen mehr als 51 kg Cannabis-Produkte über das Darknet verkauft und dabei über 740.000 Euro eingenommen zu haben.

Über diesen Shop, den die Angeschuldigten auf drei Darknet-Handelsplattformen betrieben haben sollen, konnten Käufer aus ganz Deutschland sowie dem benachbarten Ausland Cannabisprodukte bestellen, die ihnen dann auf dem Postweg zugestellt wurden. Pro Werktag sollen zwischen 16 und 48 Sendungen mit Marihuana oder Marihuanaprodukten von den Angeschuldigten auf den Weg gebracht worden sein.

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern legt den Angeschuldigten in der Anklageschrift bandenmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur Last. Das Gesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren vor. Die Beschuldigten haben sich zu den Tatvorwürfen bislang nicht geäußert.

Nachdem ein Versand der Betäubungsmittel in erheblichem Umfang auch über einen Briefkasten in Neu-Ulm erfolgte, müssen sich die Angeschuldigten vor dem Landgericht Memmingen verantworten.


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wik

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