Sonntag, 11.04.2021

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Biker stirbt in Mittelfranken - 31-Jähriger lag Stunden leblos in Graben

Motorrad und der schwer verletzte Mann blieben lange unentdeckt - 05.04.2021 08:15 Uhr

Erst nach Stunden konnte ein Passant das Motorrad des Mannes entdecken. 

05.04.2021 © NEWS5 / Haag


Noch ist unklar, was auf der Straße zwischen Burgoberbach und Rauenzell im Landkreis Ansbach passierte. Derzeit geht die Polizei aber davon aus, dass der Mann auf der Strecke mit leichtem Gefälle in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam und stürzte. Der 31-Jährige landete in einem Graben und wurde in den Wald geschleudert. Dort blieb er wohl gegen 17.30 Uhr mit schwersten Verletzungen liegen.

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Tödlicher Motorradunfall in Mittelfranken: 31-Jähriger stürzt und fällt in Graben

Am Sonntag starb ein 31-Jähriger nach einem Motorradunfall in Mittelfranken. Bei Herrieden stürzte der Mann aus ungeklärter Ursache und blieb schwer verletzt im Wald liegen. Erst Stunden nach dem Unfall entdeckte ein Passant die Maschine und den Fahrer - für ihn kam jede Hilfe zu spät.


Erst Stunden später, gegen 21 Uhr, sei er von einem Passanten entdeckt worden. Ein Autofahrer bemerkte die schwer beschädigte Maschine des Mannes und alarmierte die Polizei. Kurz darauf fand er auch den leblosen Fahrer. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen - auch die Ersthelfer gehen davon aus, dass er da bereits seit Stunden tot war. Warum der Mann und sein Motorrad so lange unbemerkt blieben, ist unklar.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter beauftragt, der den Unfallhergang rekonstruieren soll. Die Ermittlungen laufen. Das Motorrad wurde vorübergehend sichergestellt.


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