Anschlag in Vorra: Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß

12.11.2016, 06:00 Uhr

© Michael Matejka

Es bestehe kein dringender Tatverdacht mehr, sagte Justizpressesprecher Friedrich Weitner auf Anfrage der Hersbrucker Zeitung. Offen ist allerdings weiterhin, ob ein Hauptverfahren am Landgericht eröffnet wird.

Der Vorwurf der Brandstiftung, Sachbeschädigung und Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gegen den 50-jährigen Chef einer Baufirma und dessen 42-jährigen Mitarbeiter besteht freilich nach wie vor. Die Justiz prüft in den nächsten Wochen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die beiden doch die Täter gewesen sein könnten.

Bei dem Anschlag in Vorra vor knapp zwei Jahren auf das damals noch geplante Flüchtlingsheim war auch ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert worden. Rechtsextremisten aber waren wohl nicht am Werk, wie sich später herausstellte.

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