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Arnstein: Generator stieß tödliches Kohlenmonoxid aus

Gerät hätte nicht in Innnenräumen betrieben werden dürfen - 02.02.2017 10:55 Uhr

Nach dem tödlichen Drama in der Nähe von Arnstein steht nun die Ursache für den Kohlenmonoxid-Austritt fest. © dpa


Nach dem Tod von sechs jungen Leuten im unterfränkischen Arnstein gehen die Ermittler davon aus, dass ein Stromaggregat den Kohlenmonoxid-Ausstoß verursacht hat. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Würzburg mit. Das mit Benzin betriebene Gerät hätte demnach nicht in Innenräumen verwendet werden dürfen und wurde von einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) begutachtet.

Unklar sei, wer für das Aufstellen, die Installation und die Inbetriebnahme des Gerätes in dem Gartenhaus verantwortlich war. Das müsse noch ermittelt werden. Ob sich die sechs Freunde bereits schlafen gelegt hatten und das Gerät weiterlief oder ob die Feier noch im Gange war, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Es werde wohl auch Detailfragen zum Hergang geben, die sich nie aufklären lassen würden.

Die jungen Leute im Alter von 18 und 19 Jahren hatten am Samstagabend eine Party in einer abgelegenen Gartenlaube gefeiert. Einer der Väter hatte am Sonntagmorgen die Leichen seiner Tochter, seines Sohnes und der vier weiteren Gäste in dem Häuschen gefunden. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er nach der Feier nichts von seinen Kindern gehört hatte, und war zu der Laube gefahren.

Am Dienstag wurde bekannt, dass die sechs Freunde an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung starben. Die Polizei hatte bereits unmittelbar nach dem Leichenfund am Sonntag ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen.

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Grausamer Fund in Gartenhütte: Mann entdeckt sechs Leichen

In einer Gartenlaube in Arnstein bei Würzburg sind im Januar 2017 sechs Teenager tot gefunden worden. Die Jugendlichen starben an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, weil im Häuschen ein nicht für Innenräume zugelassener Stromgenerator aufgestellt worden war.


Dieser Artikel wurde um 10.55 Uhr aktualisiert. 

dpa

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