Aus der Region: Menschen und ihre Erfolgsgeschichten

2.11.2020, 09:25 Uhr
Die 21-jährige Lara Haferung wirbt als „Goldmarie“ für die Produkte der alten Goldschlägerstadt Schwabach. Dabei ist der jungen Frau, die derzeit im niederbayerischen Abensberg den Beruf der Vergolderin erlernt, die Liebe zum Gold in die Wiege gelegt. Im elterlichen Betrieb wird essbares Blattgold seit fünf Generationen hergestellt. Bis Januar dauert ihre dreijährige Lehrzeit. Parallel dazu arbeitet sie im elterlichen Betrieb mit und lernt dort das Handwerk des Goldschlagens, obwohl es den Beruf des Goldschlägers gar nicht mehr gibt. 
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Die 21-jährige Lara Haferung wirbt als „Goldmarie“ für die Produkte der alten Goldschlägerstadt Schwabach. Dabei ist der jungen Frau, die derzeit im niederbayerischen Abensberg den Beruf der Vergolderin erlernt, die Liebe zum Gold in die Wiege gelegt. Im elterlichen Betrieb wird essbares Blattgold seit fünf Generationen hergestellt. Bis Januar dauert ihre dreijährige Lehrzeit. Parallel dazu arbeitet sie im elterlichen Betrieb mit und lernt dort das Handwerk des Goldschlagens, obwohl es den Beruf des Goldschlägers gar nicht mehr gibt.  © www.ivy-photography.de

Sie kommt aus Weißenburg. Sie lebt in Berlin. Und sie ist dort mit 35 Jahren die wohl jüngste Schulleiterin der Stadt: Antje Merten steht seit diesem Schuljahr an der Spitze der Teltow-Grundschule in Schöneberg. Der Weg zur Schulleiterin begann mit dem Lehramtsstudium in Eichstätt und London in den Fächern Germanistik, Geografie und Psychologie samt Abschluss mit dem zweiten Staatsexamen. Doch Bayern hatte keine freie Stelle für die Lehrerin. Deshalb bewarb sie sich in Berlin. Nach wenigen Monaten wurde sie Mitglied der erweiterten Schulleitung, im September 2018 kommissarische stellvertretende Schulleiterin und im August 2019 stellvertretende Schulleiterin. Ein Jahr später erfolgte die Ernennung zur Schulleiterin. Eine bemerkenswerte Randnotiz: Der stellvertretende Schulleiter ist ebenfalls Franke. Er kommt aus der Nähe von Würzburg.
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Sie kommt aus Weißenburg. Sie lebt in Berlin. Und sie ist dort mit 35 Jahren die wohl jüngste Schulleiterin der Stadt: Antje Merten steht seit diesem Schuljahr an der Spitze der Teltow-Grundschule in Schöneberg. Der Weg zur Schulleiterin begann mit dem Lehramtsstudium in Eichstätt und London in den Fächern Germanistik, Geografie und Psychologie samt Abschluss mit dem zweiten Staatsexamen. Doch Bayern hatte keine freie Stelle für die Lehrerin. Deshalb bewarb sie sich in Berlin. Nach wenigen Monaten wurde sie Mitglied der erweiterten Schulleitung, im September 2018 kommissarische stellvertretende Schulleiterin und im August 2019 stellvertretende Schulleiterin. Ein Jahr später erfolgte die Ernennung zur Schulleiterin. Eine bemerkenswerte Randnotiz: Der stellvertretende Schulleiter ist ebenfalls Franke. Er kommt aus der Nähe von Würzburg. © Foto Giebel

Zwar kicken sich in Deutschland mehrere Drillinge den Ball auf dem Platz zu, in der Region dürften die Drillinge Theresa, Anna und Tanja Fuchs (von links) aber einzigartig sein. Die 22-jährigen Geschwister spielen beim TSV Drügendorf/Tiefenstürmig in der Fränkischen Schweiz. Die resolute Theresa ist die Libera – die Damen des TSV Drügendorf spielen noch nicht mit Vierer- oder Dreierkette – und dirigiert das Team lautstark von hinten. Die eher zurückhaltende Tanja spielt mit ihr außen in der Abwehrkette, die lebhafte Anna spielt auf der „Zehn“ und ist der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive.
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Zwar kicken sich in Deutschland mehrere Drillinge den Ball auf dem Platz zu, in der Region dürften die Drillinge Theresa, Anna und Tanja Fuchs (von links) aber einzigartig sein. Die 22-jährigen Geschwister spielen beim TSV Drügendorf/Tiefenstürmig in der Fränkischen Schweiz. Die resolute Theresa ist die Libera – die Damen des TSV Drügendorf spielen noch nicht mit Vierer- oder Dreierkette – und dirigiert das Team lautstark von hinten. Die eher zurückhaltende Tanja spielt mit ihr außen in der Abwehrkette, die lebhafte Anna spielt auf der „Zehn“ und ist der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive. © privat

Thomas Schmitt hat einen seltenen Preis bekommen, nämlich jenen der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“. Der Mann aus dem Kreis Bamberg hatte 2016 in der Nähe von Forchheim eine Vergewaltigung verhindert. Schmitt, der mit seinem Auto unterwegs war, hatte Hilferufe vernommen. Er hielt an und entdeckte im Straßengraben eine junge Frau und einen Mann, der plötzlich flüchtete. Die Jury hatte Schmitt aus rund 200 von Zuschauern der XY-Sendung eingereichten Vorschlägen ausgewählt. 
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Thomas Schmitt hat einen seltenen Preis bekommen, nämlich jenen der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“. Der Mann aus dem Kreis Bamberg hatte 2016 in der Nähe von Forchheim eine Vergewaltigung verhindert. Schmitt, der mit seinem Auto unterwegs war, hatte Hilferufe vernommen. Er hielt an und entdeckte im Straßengraben eine junge Frau und einen Mann, der plötzlich flüchtete. Die Jury hatte Schmitt aus rund 200 von Zuschauern der XY-Sendung eingereichten Vorschlägen ausgewählt.  © Screenshot: ZDF („Aktenzeichen XY… ungelöst“)

Die einen sammeln Sneakers, die anderen Briefmarken und Magdalena Kessel aus Großschwarzenlohe im Landkreis Roth sammelt Tüten - und das seit 40 Jahren. Ihr Spezialgebiet sind die kleinen Varianten, die es früher in Apotheken gab. 4000 verschiedene Tüten hat sie bereits. 
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Die einen sammeln Sneakers, die anderen Briefmarken und Magdalena Kessel aus Großschwarzenlohe im Landkreis Roth sammelt Tüten - und das seit 40 Jahren. Ihr Spezialgebiet sind die kleinen Varianten, die es früher in Apotheken gab. 4000 verschiedene Tüten hat sie bereits.  © Foto: Robert Gerner

Die 20-jährige Schwabacherin Fai Phannarai ist jüngst Internationale Deutsche Meisterin im Profi-Boxen geworden. Jiri Resl (rechtsim Bild) trainiert die junge Frau mit thailändischen Wurzeln seit ihrem 15. Lebensjahr. 
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Die 20-jährige Schwabacherin Fai Phannarai ist jüngst Internationale Deutsche Meisterin im Profi-Boxen geworden. Jiri Resl (rechtsim Bild) trainiert die junge Frau mit thailändischen Wurzeln seit ihrem 15. Lebensjahr.  © Foto: Chilli Boxing.

Er ist erst elf Jahre alt, aber ein Anfänger ist Timo Häfner wahrlich nicht. Mehr als sein halbes Leben lang saust er schon Skischanzen hinab – und das sehr erfolgreich. Sein bisher größter Satz war 52 Meter lang. „Das Schönste ist das Fluggefühl und das Freisein in der Luft“, sagt Timo, der für seinen Sport hart trainiert: Fünfmal pro Woche absolviert er Übungseinheiten für den Langlauf (im Sommer mit Skirollern). Ein bis zwei Mal gibt es Sprungtraining mitsamt Koordination am Wochenende bei seinem Klub WSV Warmensteinach im Fichtelgebirge. 
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Er ist erst elf Jahre alt, aber ein Anfänger ist Timo Häfner wahrlich nicht. Mehr als sein halbes Leben lang saust er schon Skischanzen hinab – und das sehr erfolgreich. Sein bisher größter Satz war 52 Meter lang. „Das Schönste ist das Fluggefühl und das Freisein in der Luft“, sagt Timo, der für seinen Sport hart trainiert: Fünfmal pro Woche absolviert er Übungseinheiten für den Langlauf (im Sommer mit Skirollern). Ein bis zwei Mal gibt es Sprungtraining mitsamt Koordination am Wochenende bei seinem Klub WSV Warmensteinach im Fichtelgebirge.  © Thomas Hahn

Interessant, spannend, aber auch anstrengend – so charakterisieren Monika und Achim Schlicker ihr Leben mit sieben Kindern. Für den jüngsten Spross des Paares aus Obermögersheim (Landkreis Ansbach), die viermonatige Paula, hat Bundespräsident Frank Walter Steinmeier nun die Ehrenpatenschaft übernommen. Vor Kurzem überreichte Wassertrüdingens Bürgermeister Stefan Ultsch der Familie die entsprechende Urkunde. Die Eltern kommen selbst aus kinderreichen Familien, Achim Schlicker wuchs mit sechs, seine Frau mit vier Geschwistern auf. 
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Interessant, spannend, aber auch anstrengend – so charakterisieren Monika und Achim Schlicker ihr Leben mit sieben Kindern. Für den jüngsten Spross des Paares aus Obermögersheim (Landkreis Ansbach), die viermonatige Paula, hat Bundespräsident Frank Walter Steinmeier nun die Ehrenpatenschaft übernommen. Vor Kurzem überreichte Wassertrüdingens Bürgermeister Stefan Ultsch der Familie die entsprechende Urkunde. Die Eltern kommen selbst aus kinderreichen Familien, Achim Schlicker wuchs mit sechs, seine Frau mit vier Geschwistern auf.  © Peter Tippl

Neulich war Rainer Stark in Coburg gewesen – nicht mit dem Zug oder dem Auto, sondern mit seinem Flugzeug. Sechs Jahre lang hat der 56-jährige aus Gunzenhausen in seiner Garage an dem Motorflugzeug gebaut. 3000 Arbeitsstunden hat der Berufspilot und gelernte Werkzeugbauer investiert, 20000 Nietbolzen angebracht. Sein Flugzeug hat eine Reichweite von 1300 Kilometer.
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Neulich war Rainer Stark in Coburg gewesen – nicht mit dem Zug oder dem Auto, sondern mit seinem Flugzeug. Sechs Jahre lang hat der 56-jährige aus Gunzenhausen in seiner Garage an dem Motorflugzeug gebaut. 3000 Arbeitsstunden hat der Berufspilot und gelernte Werkzeugbauer investiert, 20000 Nietbolzen angebracht. Sein Flugzeug hat eine Reichweite von 1300 Kilometer. © Foto: Marianne Natalis

Wenn Tiere könnten, würden sie diese Frau feiern. Denn seit Jahren sorgt sie dafür, dass einige von ihnen einen würdigen Lebensabend genießen können. Vor 30 Jahren hat Monika Pracht im Pegnitzer Ortsteil Stein den Gnadenhof Fränkische Schweiz aufgebaut. Seitdem haben auf diesem rund 1500 Tiere ihre letzten Monate und Jahre verbracht. 
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Wenn Tiere könnten, würden sie diese Frau feiern. Denn seit Jahren sorgt sie dafür, dass einige von ihnen einen würdigen Lebensabend genießen können. Vor 30 Jahren hat Monika Pracht im Pegnitzer Ortsteil Stein den Gnadenhof Fränkische Schweiz aufgebaut. Seitdem haben auf diesem rund 1500 Tiere ihre letzten Monate und Jahre verbracht.  © Foto: Ralf Münch

Haben Sie schon einmal vom Euoniticellus fulvus gehört? Nicht? Kein Wunder! Der Dungkäfer galt seit über 100 Jahren als ausgestorben in Bayern. Nun wurde er bei Lenkersheim, einem Ortsteil von Bad Windsheim, gefunden. Entdeckt hat ihn Lucie Ambrožovà. Die 28-Jährige forscht für ihre Doktorarbeit über Dungkäfer. Weltweit gibt es unzählige Arten von Dungkäfern, die bekanntesten sind wohl Hirschkäfer, der große schwarzer Mistkäfer oder der sogenannte Pillendreher.
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Haben Sie schon einmal vom Euoniticellus fulvus gehört? Nicht? Kein Wunder! Der Dungkäfer galt seit über 100 Jahren als ausgestorben in Bayern. Nun wurde er bei Lenkersheim, einem Ortsteil von Bad Windsheim, gefunden. Entdeckt hat ihn Lucie Ambrožovà. Die 28-Jährige forscht für ihre Doktorarbeit über Dungkäfer. Weltweit gibt es unzählige Arten von Dungkäfern, die bekanntesten sind wohl Hirschkäfer, der große schwarzer Mistkäfer oder der sogenannte Pillendreher. © Stefan Blank

Sie sehen richtig! Aus diesem Auto wächst ein Baum heraus - es ist ein Maulbeerbaum, wenn Sie es genau wissen wollen. Und dort, wo sich einst der Motorblock befand, gedeihen nun kleine Beerensträucher. Die ungewöhnliche Kombi ist am Natur- und Erlebnispfad
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Sie sehen richtig! Aus diesem Auto wächst ein Baum heraus - es ist ein Maulbeerbaum, wenn Sie es genau wissen wollen. Und dort, wo sich einst der Motorblock befand, gedeihen nun kleine Beerensträucher. Die ungewöhnliche Kombi ist am Natur- und Erlebnispfad "Im Gründlein" bei Burgbernheim im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zu sehen. Auf die Idee kamen die Mitglieder eines Schrauberstammtisches, die einen alten Jaguar umgebaut und zusammen mit Mitarbeitern der Stadtgärtnerei bepflanzt hatten. © Christine Berger