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Bamberg startet Probephase mit Pfandringen an Mülleimern

Derzeit werden Flaschensammelbehälter an Gabelmann und ZOB getestet - 23.01.2014 12:10 Uhr

Die neuen Pfandringe werden bereits genutzt. © Stadt Bamberg


Diese neuen gelben und formschönen Pfandflaschensammelbehälter wurden in dieser Woche an einem Mülleimer vor dem Gabelmann aufgehängt. Ein weiterer „Pfandring“, der aus robustem und wetterbeständigem Stahl besteht, hängt an einem Abfalleimer am ZOB. Ziel dieser Aktion sei es nach Aussage von Sozial- und Umweltreferent Ralf Haupt, dass jemand, der nach Pfandflaschen sucht, nicht mehr im Müll wühlen muss, was als entwürdigend betrachtet wird.

Mit diesen Pfandringen, deren Kosten nach damaligem Kenntnisstand bei etwa 1000 Euro liegen, setzt die Stadtverwaltung die Grundidee des ersten "Bamberger Freiwilligentages" weiter fort. Die Bamberger Carithek hatte im Oktober des letzten Jahres einige selbstgebastelte Getränkekästen an an diverse Pfosten im Stadtgebiet montiert und somit den achtlos weggeworfenen Pfandflaschen den Kampf angesagt. Viele der Kisten sind jedoch mittlerweile kaputt und wurden deshalb zu Gunsten der neuen Pfandringe abmontiert. Simone Famulla von der Carithek zeigt sich begeistert: "Wir finden es super, dass die Idee nun fortgesetzt wird."

Sieben Flaschen können pro Pfandring deponiert werden. Der im Rahmen eines Designwettbewerbes von Paul Ketz entwickelte Pfandring, der sich um öffentliche Abfalleimer herumspannt, fand die Zustimmung des Umweltsenates und wird nun getestet: "Bamberg ist die erste Stadt, die so mutig ist, das zu erproben. Es ist schön das Bamberg die Vorreiterrolle einnimmt", erklärt Designer Paul Ketz.

Die neuen Pfandringe wurden montiert. © Stadt Bamberg


Nach dieser einjährigen Testphase wird das Umweltamt im Umweltsenat von den Erfahrungen berichten. "Es ist eine optisch ansprechende Lösung geworden, zumal der Pfandring einen Designwettbewerb gewonnen hat. Zudem hoffen wir, dass so weniger Pfandflaschen als Müll weggeworfen werden", so die stellvertretende Leiterin des Umweltamts Tanja Simicic. 

Benjamin Strüh / Stadt Bamberg

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