Freitag, 16.04.2021

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Inzidenzen über 100: Stadt und Landkreis Bamberg ziehen die Notbremse

Alle Entwicklungen zur Corona-Pandemie finden Sie hier - vor 4 Stunden

Die Inzidenz für die Stadt und den Landkreis Bamberg finden Sie jeweils hier.

20.03.2020 © Giulia Iannicelli


Laut dem Landratsamt beläuft sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle in der Stadt und dem Landkreis Bamberg auf insgesamt 489, was einen Rückgang von 15 Fällen im Vergleich zum Vortag bedeutet. Die Zahl der Todesfälle mit Corona-Infektion erhöht sich um eine Person auf 233 Tote (Stand: 15.04.21).


Verschärfung im Handel und Testpflicht in Schulen: Das ändert sich in Bayern


Der Inzidenzwert in der Stadt Bamberg

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner liegt bei 94,3 (Vortag 122,8), Stand: 16. April, Robert Koch-Institut. Die Anzahl aller Menschen, welche sich in der Stadt Bamberg mit dem Virus infizierten, liegt bei 2.665.

Da der Inzidenzwert dreimal in Folge über 100 lag, tritt in der Stadt Bamberg ab Samstag, den 17. April, die Notbremse in Kraft.

Am Freitag, den 16. April, gelten noch die bisherigen Regeln:

Es dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht darunter. Auch Paare, die räumlich getrennt voneinander leben, sind als ein Haushalt aufzufassen. Die nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr ist aufgehoben.


Kostenlose Schnelltests: Das sind die Angebote in der Region Bamberg


Generell müssen Geschäfte geschlossen bleiben - allerdings ist die Abholung vorbestellter Waren (Click & Collect) möglich. Inzidenzunabhängig öffnen dürfen unter anderem der Lebensmittelgeschäfte, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Geschäfte für Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten können für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung unter bestimmten Voraussetzungen öffnen. Theater, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen.

Ab Samstag, den 17. April, gelten für die Stadt Bamberg verschärfte Regeln:

Stärkere Kontaktbeschränkungen

Ein Treffen ist mit maximal einer Person erlaubt, die nicht dem eigenen Haushalt angehört. Die zu diesen Hausständen gehörende Kinder unter 14 Jahren werden hierbei nicht mitgezählt. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr

Ab 17. April, 0 Uhr, ist der Aufenthalt von 22 bis 5 Uhr außerhalb einer Wohnung untersagt. Eine Ausnahme gilt nur, wenn ein triftiger Grund wie etwa die Ausübung des Berufs oder Gassi gehen vorliegt.

Einschränkungen im Einzelhandel

Für den Einzelhandel gilt click & meet mit negativem Schnelltest. Zusätzlich benötigt jeder Kunde einen negativen Corona-Test, um einen Laden betreten zu dürfen. Ein negatives Testergebnis berechtigt dazu, 48 Stunden (bei PCR-Test) beziehungsweise 24 Stunden (bei POC-Test) beliebig viele Läden zu besuchen.

Buchläden, Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien und Schuhgeschäfte gelten nun als „sonstige Geschäfte des Einzelhandels“. Damit ist auch ihre Öffnung abhängig von der Inzidenz.

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Der Inzidenzwert im Landkreis Bamberg

Der Inzidenzwert beläuft sich auf 127,1 (Vortag 135,9), Stand: 16. April, Robert Koch-Institut. Im Landkreis Bamberg infizierten sich seit dem Beginn der Pandemie insgesamt 4.506 Menschen mit Covid-19. Die Fallzahlen nach Gemeinden finden Sie hier.

Da der Inzidenzwert im Landkreis dreimal in Folge den Wert von 100 überschritten hat, gelten ab Freitag, den 16. April, verschärfte Regeln (siehe oben: Stadt Bamberg ab dem 17. April)

Das ist der Stand bei den Impfungen

Stand 15.04.21: Bisher kam es zu 35.255 Erstimpfungen in Stadt und Landkreis Bamberg. Davon fanden 30.457 im Impfzentrum sowie 4.798 in Hausarztpraxen statt. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 15.055 - darunter elf Impfungen in Hausarztpraxen. Seit dem 27. Januar fließen in diese Zahlen auch die Geimpften der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstiftung Bamberg ein (nicht alle wohnen in Stadt oder Landkreis Bamberg). Insgesamt leben etwa 225.000 Menschen in beiden Kommunen.

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Lockerungsplan zum Teil ausgesetzt

Zusätzliche Öffnungsschritte in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport werden bis zum 26. April ausgesetzt.


Baumärkte teils wieder dicht: Bayern ändert Corona-Regeln im Handel


Der Wert überschreitet zum Beispiel die 50:

- Tag 1 > 50

- Tag 2 > 50

- Tag 3 > 50

- Tag 4: Bekanntmachung der Kreisverwaltungsbehörde

- Tag 5 Umsetzung der Bekanntmachung

Der Wert unterschreitet zum Beispiel die 50:

- Tag 1 < 50

- Tag 2 < 50

- Tag 3 < 50: Bekanntmachung der Kreisverwaltungsbehörde

- Tag 4 Umsetzung der Bekanntmachung (im Interesse des Einzelhandels)

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14. April: Gemeinden weiten Schnelltestangebote aus

„In den zurückliegenden drei Wochen sind mehr als 10.700 Schnelltests gemacht worden. Am ersten Testtag waren es 1000. An diesem Sonntag waren es mehr als 2700", so Landrat Johann Kalb (CSU). Der Landrat freute sich deshalb über die Planungen einer ganzen Reihe von Gemeinden, das bisherige Angebot (Sonntag und Mittwoch) entsprechend der jeweiligen Nachfrage auszuweiten und sich hier außerdem mit den Nachbargemeinden abzusprechen, wie das Landratsamt mitteilte.

Die vier Kommunen Stegaurach, Burgebrach, Baunach und Ebach und die DLRG Hirschaid haben am vergangenen Wochenende eine Software getestet, um die Testergebnisse digital zu übermitteln. Rund die Hälfte der Getesteten hat diese Möglichkeit bereits genutzt. Auch dieses Angebot wollen weitere Kommunen übernehmen.

25. März: Über 400 Menschen in Quarantäne

Das Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Bamberg beschleunigt sich: Mit 52 Neuinfektionen am Donnerstag steigt die Zahl der aktiven Fälle wieder über die Marke von 300. Diese Entwicklung geht nach den Angaben des Landratsamts auf das Infektionsgeschehen in Bildungseinrichtungen zurück.

Wie das Landratsamt Bamberg heute mitteilte, wurden innerhalb einer Woche neun infizierte Schülerinnen und Schüler in acht Klassen gemeldet. Deshalb müssen rund 120 Kontaktpersonen in Quarantäne. In acht Kindertagesstätten gibt es derzeit 21 Infizierte und knapp 300 Kontaktpersonen der Kategorie 1 - zwölf Gruppen mussten schließen. Damit sind derzeit insgesamt 16 Gruppen und Klassen in Kindertagesstätten und Schulen betroffen.

In den meisten Fällen ist die britische Mutation des Corona-Virus für diese Infektionen verantwortlich. Dass diese Variante deutlich ansteckender ist, zeigt sich auch bei den Reihentestungen der Kontaktpersonen. Dabei werden - im Gegensatz zur Situation im vergangenen Jahr - häufig weitere Menschen positiv getestet.

- 24. März: Dezentrales Impfen in Baunach

Den sechsten dezentralen Impftermin des Impfzentrums Bamberg für Menschen über 80 Jahren soll es am 31. März in Baunach geben, wie das Landratsamt Bamberg mitteilte. „Die ersten dezentralen Impftermine haben gezeigt, dass die Menschen sehr dankbar sind für dieses Angebot", so Landrat Johann Kalb (CSU). Die Gemeinden sprechen die dafür infrage kommenden BürgerInnen direkt an. Die Hausärzte sollen ab April Impfstoff erhalten. Dieser Impfstoff ist vor allem für Über-80-Jährige vorgesehen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können.

- 12. März: Kitas und bestimmte Schulen bleiben offen

Wie das Landratsamt Bamberg mitteilte, läuft der Kita- und Schulbetrieb auch in der kommenden Woche weiter. Das bedeutet konkret, dass die Kitas ab Montag zum Regelbetrieb zurückkehren. Grundschulen und die Grundschulstufen der Förderschulen gehen ab Montag in den Präsenzunterricht. In allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet in der Regel Wechselunterricht statt. Präsenzunterricht dort ist nur möglich, soweit dabei der Mindestabstand durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Die genannten Regelungen gelten vorerst für eine Woche.

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11. März: Dezentrales Impfen kommt voran

Heute fanden die ersten dezentralen Impftermine in Ebrach und Schlüsselfeld statt, wie das Landratsamt Bamberg mitteilte. Die nächsten dezentralen Impftermine sind für den 16. März in Burgebrach, den 17. März in Heiligenstadt und den 18. März in Hirschaid vorgesehen. Die Impftermine werden vom Impfzentrum gemeinsam mit den Sprengelverantwortlichen organisiert.

- Im Sprengel 1 (Baunach, Breitengüßbach, Lauter, Rechendorf, Gerach, Zapfendorf und Rattelsdorf) sollen Impftermine in Baunach und Breitengüßbach angeboten werden.

- Im Sprengel 2 (Scheßlitz, Stadelhofen, Wattendorf, Steinfeld, Königsberg) soll in Scheßlitz und Stadelhofen geimpft werden.

- Heiligenstadt ist aufgrund seiner Lage ein eigener Sprengel. Auch dort soll dezentral geimpft werden.

- Im Sprengel 4 (Hirschaid, Buttenheim, Altendorf) werden Impftermine in Hirschaid angeboten.

- Im Sprengel 5 (Burgebrach, Lisberg, Schönbrunn, Priesendorf und Pommersfelden) wird in Burgebrach ein Impfangebot gemacht.

- Im Sprengel 6 (Schlüsselfeld, Ebrach, Burgwindhem) soll in Schlüsselfeld und Ebrach geimpft werden.

Hier eine Grafik über die Inzidenzwerte in ganz Bayern: Sie können die Karte nicht sehen? Klicken Sie bitte hier.

10. März: Keine neuen Corona-Ausbrüche

Das Landratsamt Bamberg berichtete über die aktuellen Entwicklungen zum Thema Corona: In der zurückliegenden Woche gab es keine neuen Corona-Ausbrüche in Heimen oder Gemeinschaftseinrichtungen. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die wegen einer Covid-19-Infektion stationär behandelt wurden, ist auf 21 gesunken - acht hiervon intensiv.

9. März: Zahl der Todesfälle mit Corona steigt um 16

Die heutige Corona-Statistik weist für Stadt und Landkreis eine Steigerung von 16 auf 222 Todesfälle aus. Nach den Angaben des Landratsamtes liegt das daran, dass diese 16 zusätzlichen Todesfälle aus den Monaten Januar und Februar von Ärzten aus Stadt und Landkreis Bamberg dem Fachbereich Gesundheitswesen erst jetzt als Todesfälle mit Corona gemeldet wurden.

- 5. März: Kitas und Schulen bleiben in kommenden Woche geöffnet, weitere Impfangebote

Da sich die Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis Bamberg unter 100 befinden, bleiben Kindertagesstätten sowie Grund- und Förderschulen zu Beginn der kommenden Woche geöffnet, wie das Landratsamt Bamberg heute mitteilte.

Zudem gibt es Neuigkeiten beim Thema Impfen: Ab dem morgigen Samstag, den 6. März, beginnt die Impfung mit den ersten rund 500 Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrern von Grund- und Förderschulen mit dem bis dato nur für Unter-65-Jährige zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca.

Ferner soll dezentral geimpft werden. Zunächst erhalten lediglich Über-80-Jährige Impfangebote: am 11. März in Ebrach und Schlüsselfeld, am 16. März in Burgebrach sowie am 18. März in Hirschaid - weitere Gemeinden folgen.

- 2. März: Britische Corona-Mutation in Bamberg, Impfungen für Lehrerinnen und Erzieher

Auf Nachfrage von nordbayern.de erklärte das Landratsamt Bamberg, dass der Anteil der Mutationen an den Neuinfektionen bei aktuell zwölf Prozent liegt. Dabei handele es sich beim Großteil um die britische Variante. Gleichzeitig sei nur ein Teil der Mutationen eindeutig zuzuordnen. Das Gesundheitsamt stellte bisher insgesamt 57 Fälle mit Mutationen fest - sieben davon liegen mehr als zwei Wochen zurück und sind damit nicht mehr aktiv. Zudem sollen demnächst Erzieherinnen und Lehrer mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden.


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- 26. Februar: Maskenpflicht bleibt bestehen

In der jüngsten Vollsitzung des Bamberger Stadtrats wurde unter anderem der Antrag der Bamberger SPD-Fraktion zur Aufhebung der Maskenpflicht in der Innenstadt behandelt, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) berichtete in einer Stellungnahme, dass das Thema im Corona-Krisenstab gründlich abgestimmt worden sei.

Das Ergebnis: „Die Einschätzung von Frau Dr. Paulmann, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitswesen, ist, dass das Infektionsgeschehen es aktuell noch nicht zulässt, auf Masken verzichten zu können“, so OB Starke. Dies würden auch die Menschenansammlungen zeigen, die sich in den vergangenen Tagen bei schönem Wetter in der Innenstadt und auf dem ERBA-Gelände ergeben hätten. Darüber hätte auch die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt im Corona-Krisenstab berichtet.

„Wir haben daher verabredet, die Fragestellung nach der Notwendigkeit der Maskenpflicht im Innenstadtbereich kontinuierlich im Bamberger Krisenstab zu evaluieren, und sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, die Allgemeinverfügung auslaufen zu lassen. Doch noch ist es nicht soweit“, sagte Starke in der Vollsitzung des Stadtrates. Dessen Mitglieder nahmen vom Vortrag Kenntnis. Damit gilt der SPD-Antrag als geschäftsordnungsgemäß behandelt.

Klaus Stieringer, Fraktionsvorsitzender der SPD, gestand ein, dass er den Antrag intensiver mit seiner Partei hätte absprechen müssen. Einige SPD-Mitglieder sprachen sich gegen die Abschaffung der Maskenpflicht aus.


Corona in der Region: Alle Inzidenzwerte in Bayern


- 26. Februar: Schul- und Kitabetrieb kann fortgesetzt werden

Mit 46,9 für den Landkreis und 50,4 für die Stadt Bamberg weist das Robert-Koch-Institut am Freitag Sieben-Tages-Inzidenzwerte aus, die es ermöglichen, den Betrieb von Kindertagesstätten und Schulen in der kommenden Woche so fortzusetzen, wie dieser in der laufenden Woche stattgefunden hat. Das stellte die Koordinierungsgruppe von Stadt und Landkreis Bamberg unter der Leitung von Landrat Johann Kalb am Freitagvormittag fest, wie das Landratsamt Bamberg berichtet.

Das Gremium befasste sich auch mit der seit dieser Woche in die Gruppe 2 vorgezogenen Impfung von Lehrerinnen, Erziehern und Beschäftigten von Grundschulen, Förderschulen und Kindertagesstätten. Nach den Angaben des Landratsamtes sind für diese Personengruppen Sammeltermine vorgesehen.Die Einrichtungen werden in der kommenden Woche detailliert über das weitere Vorgehen informiert.

- 15. Februar: Zwei positive Fälle im Schlachthof

Im Rahmen der kontinuierlich durchgeführten COVID-19-Testungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schlachthof Bamberg GmbH war es vergangene Woche zu einem positiven Befund gekommen. Bei den folgenden Reihentestungen wurde zwei weitere positive Fälle festgestellt, wie die Stadt Bamberg heute mitteilte.

Drei auf COVID-19 getestete Mitarbeiter des Städtischen Schlachthofs und insgesamt sieben Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Nach den Angaben der Stadt werden nach Ende der Inkubations- bzw. Quarantänezeiten alle Betroffenen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt vor Wiederaufnahme ihrer Tätigkeiten wieder getestet. Der Schlachtbetrieb kann aufrecht erhalten werden.

- 15. Februar: Einreise für Grenzpendler in systemrelevanten Berufsbranchen

Tschechien und Tirol wurden vom Robert-Koch-Institut am 14. Februar 2021 als Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen. Das Bundesinnenministerium hat deswegen angeordnet, dass an den Grenzen zu diesen Regionen erneut Grenzkontrollen durchgeführt werden und Einreisen nur noch in äußersten Ausnahmefällen möglich sind. Damit soll dem deutlich höheren Infektionsrisiko der Virusvarianten Rechnung getragen werden.

Das Landratsamt Bamberg weist in einer Pressemeldung darauf hin, dass die Einreise für Grenzpendler in systemrelevanten Berufsbranchen weiterhin möglich sein soll. Hierfür wurde bestimmt, dass ab kommenden Mittwoch, 17. Februar 2021, 0:00 Uhr die Einreise für solche Personen nur noch gestattet ist, wenn sie eine amtliche Bescheinigung der für den Sitz des Arbeitgebers zuständigen Kreisverwaltungsbehörde mitführen.

Die Bescheinigung muss darlegen, dass der Arbeitnehmer in einem systemrelevanten Betrieb tätig ist und dort selbst dringend für eine systemrelevante Tätigkeit benötigt wird. Ab dem 17. Februar 2021 ist eine Einreise aus Tschechien und Tirol zudem nur noch mit negativem Corona-Test und dieser Bescheinigung möglich. Weiteren Infos finden Sie hier.

12. Februar: 91-Jährige verstirbt im Impfzentrum

Nach Auskunft der Leitung des Impfzentrums Bamberg erlitt heute eine 91-Jährige aus dem Landkreis, die sich in Begleitung ihrer Familie auf dem Weg zu ihrem Impftermin befand, bereits vor der Brose-Arena einen Schwächeanfall.

Wie die Stadt Bamberg mitteilt, wurde sie ins Impfzentrum gebracht und brach dort zusammen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen der anwesenden Ärzte verstarb die Frau.

10. Februar: Corona-Infektion bei einem Schlachthofmitarbeiter

Im Rahmen der kontinuierlich durchgeführten COVID-19-Testungen am Bamberger Schlachthof kam es zu einem positiven Befund. Der positiv getestete Mitarbeiter wurde umgehend isoliert und in Quarantäne versetzt, wie die Stadt Bamberg in einer Pressemitteilung berichtet.

Entsprechend den Vorgaben des Gesundheitsamtes Bamberg befinden sich Mitarbeiter, welche als Kontaktperson 1 identifiziert wurden, ebenfalls in Quarantäne. Eine für morgen über die regelmäßigen Tests hinaus organisierte Reihentestung durch das Gesundheitsamt wird bis Freitag Klarheit bringen, ob eventuell weitere Beschäftigte betroffen sind.

3. Februar: Fünf weitere Corona-Infizierte in Verbindung mit dem Ankerzentrum

Nachdem bei einer Reihentestung im Bamberger Ankerzentrum am 25. Januar 55 infizierte Personen identifiziert worden waren, wurden diese mit den Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt und die Kontakte aller Betroffenen der Einrichtung weiter eingeschränkt. Zudem fand am 1. Februar eine weitere Reihentestung der verbliebenen Bewohnerinnen und Bewohner statt.

Nach aktuellem Stand von heute Morgen um 7 Uhr liegt bei fünf der 741 getesteten Personen ein positiver Befund vor.

2. Februar: Besuchsverbot im Klinikum Scheßlitz

Ab sofort gilt in der Juraklinik Scheßlitz ein generelles Besuchsverbot, das teilt das Klinikum auf seiner Facebookseite mit. Palliativmedizin und andere Ausnahmeregelungen sind individuell mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

Auf Nachfrage von nordbayern.de teilt Udo Kunzmann, der Geschäftsführer der Klinik, mit, dass mit dieser Regelung die Gesundheit aller, insbesondere der Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, geschützt werden sollen. Die besondere Lage durch die Corona-Pandemie mache diesen Schritt notwendig.

31. Januar: Neue Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht und Alkoholkonsumverbot

Nach der Aufhebung des bayernweiten öffentlichen Alkoholkonsumverbots durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof hat der Freistaat in der aktuellen Fassung seiner Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Kommunen verpflichtet, örtliche Alkoholkonsumverbote „auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte“ auszusprechen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.

Deshalb erlässt die Stadt eine neue Allgemeinverfügung: Die öffentlichen Flächen in der Innenstadt, an denen die Maskenpflicht gilt, zieht die Stadtverwaltung nun auch für das Alkoholkonsumverbot heran. Zudem wird die Maskenpflicht verlängert. Die neue Allgemeinverfügung tritt am 1. Februar in Kraft und gilt zunächst bis zum 14. Februar 2021. Eine Karte des betroffenen Bereichs finden Sie hier:

29. Januar: Geänderte Öffnungszeiten für Schnelltests

Ab Montag, den 1. Februar 2021 werden die Öffnungszeiten, zu denen Antigen-Schnelltestungen durch die GKG Bamberg im ehemaligen Netto-Markt in Scheßlitz angeboten werden, geändert. Dort können Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Bamberg montags, mittwochs und freitags von 11 bis 13 Uhr Schnelltests gegen Bezahlung (30 Euro) durchführen lassen.

Wie das Landratsamt Bamberg mitteilt, sind die Antigen-Schnelltests ausschließlich für eine Testung durch die Nase ausgelegt und erfordern bis zum Ergebnis eine Wartezeit von etwa 15 Minuten.

28. Januar: Corona-Ausbruch im Ankerzentrum

Der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg führte am Montag, den 25. Januar, eine Corona-Reihentestung der Bewohnerinnen und Bewohner der ANKER-Einrichtung in Bamberg (AEO) durch. Auslöser war nach Angaben des Landratsamtes eine auffällige kurzfristige Häufung von Corona-Infektionen. Getestet werden insgesamt 924 Personen. Dabei wurden 55 Neuinfektionen festgestellt.

Nach Angaben der Regierung von Oberfranken als Betreiberin der AEO wurden die positiv Getesteten umgehend in den eigens für diesen Zweck eingerichteten Quarantänebereichen auf dem Gelände der AEO untergebracht. Gleiches gilt für eine Kontaktperson. Sie werden dort getrennt von den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen versorgt.

Die Fallzahlen der AEO wirken sich auch auf das lokale Infektionsgeschehen in der Stadt Bamberg aus, allerdings registriert das Gesundheitsamt auch unabhängig davon weitere neue Infektionsfälle.

27. Januar: Garmisch-Mutation in Bamberg nachgewiesen

Wie das Landratsamt Bamberg mitteilt, ist am Dienstagabend in der Region Bamberg erstmals eine Mutation des Corona-Virus nachgewiesen worden. Eine Bewohnerin einer Interims-Einrichtung der Sozialstiftung Bamberg ist mit der erstmals in Garmisch-Partenkirchen festgestellten Variante des Virus infiziert. Der Frau gehe es gut. Sie sei symptomfrei.

Nach den Angaben des Landratsamtes ist die erstmals in Garmisch festgestellte Corona-Mutation nach aktueller Erkenntnis nicht mit den hochansteckenden England-, Südafrika- oder Brasilien-Mutationen gleichzusetzen. Weil eine Covid19-Infektion bei Einlieferung bekannt war, erfolgte die Betreuung der Bewohnerin bereits von Beginn an isoliert und durchgehend unter infektiologischem Vollschutz.

25. Januar: Kostenlose FFP2-Masken für pflegende Angehörige

Um die Hauptpflegepersonen in dieser Pandemie zu unterstützen, stellt das Bayerische Gesundheitsministerium FFP2-Masken zur Verfügung. Die Verteilung organisieren die Kommunen. Die Ausgabe erfolgt im Zeitraum vom 27. bis zum 29. Januar, wie Stadt Bamberg mitteilt. Insgesamt gibt es in Bamberg sechs Ausgabestellen:

  • Bürgerhaus am Rosmarinweg
    Am Rosmarinweg 1., 96052 Bamberg
  • Stadtviertel-Projekt
    Babenbergerring 71, 96049 Bamberg
  • Quartiersbüro Bamberg Mitte
    Heinrichstraße 6, 96047 Bamberg
  • Service- und Quartiersbüro Ulanenpark
    Hans-Schütz-Straße 3, 96052 Bamberg
  • Service- und Quartiersbüro Tivolischlösschen
    Kloster-Langheim-Str. 3, 96050 Bamberg
  • AWO Kreisverband/über Fenster der Tagespflege (links vom Haupteingang)
    Hauptsmoorstraße 26, 96052 Bamberg

Die Ausgabestellen sind mit städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt am Mittwoch, 27.01., Donnerstag, 28.01. und Freitag 29.01. in der Zeit von 09:00 – 16:00 Uhr. Die Ausgabe von drei kostenlosen Masken pro berechtigter Person erfolgt jeweils über das Fenster oder an der Türe. Der/die Hauptpflegeperson weist die Berechtigung zum Abholen der Masken durch Vorlage des Original-Schreibens der Kasse über die Zuordnung eines Pflegegrades nach. Bei der Abholung ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Weitere Informationen finden Sie hier.

21. Januar: Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim

Zu einer Häufung von Corona-Infektionen kam es Ende vergangener Woche in einem Pflegeheim im Landkreis Bamberg. 45 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwölf Beschäftigte wurden bis zum Mittwochnachmittag positiv auf das Virus getestet. Vier Bewohnerinnen und Bewohner mit einer Corona-Infektion verstarben seit Beginn des Ausbruchsgeschehens bis zur Mitte der Woche, wie das Landratsamt Bamberg mitteilt.

FFP2-Masken für Lehrkräfte und Bedürftige

Da im öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen sowie in Gottesdiensten die besser schützenden FFP2-Masken nun zur Pflicht gehören, stellt die bayerische Staatsregierung 2,5 Millionen FFP2- oder vergleichbare Schutzmasken für bedürftige Menschen bereit.

Die Verteilung von insgesamt 13.000 Masken erfolgt zentral über das Landratsamt Bamberg. Empfängerinnen und Empfänger von Grundleistungen sollen in den kommenden Tagen jeweils fünf Masken auf dem Postweg erhalten. Die Stadt Bamberg verschickte 20.000 FFP2-Masken an 4.000 bedürftige Menschen in Bamberg. Weitere 8.400 Masken gibt die Stadt an Lehrkräfte weiter.

16. Januar: Ab Dienstag Impfstopp in Bamberg

Die Nachricht der Impfstoff-Hersteller Pfizer und Biontech, dass Europa weniger Impfstoff erhalten wird, hat auch Auswirkungen auf Bamberg: Die Regierung von Oberfranken teilte mit, dass sich entgegen bisheriger Vereinbarungen ab kommendem Dienstag, den 19. Januar keine Bürgerinnen und Bürger im Impfzentrum Bamberg impfen lassen können.

Aufgrund des fehlenden Impfstoffs müssen 600 Personen auf ihre bereits geplante Impfung vorerst verzichten. Nach den Angaben der Stadt Bamberg werden die betroffenen Menschen seit Sonntag persönlich kontaktiert.

Nichtsdestotrotz versichern OB Starke und Landrat Kalb, dass der Impfstoff für all jene in Bamberg gesichert sei, die schon einen Termin für ihre zweite Impfung vereinbart haben. Diese Termine für die zweite Impfung stünden fest und fänden definitiv statt.

15. Januar: Impfkampagne lief gut an

- Nach den Angaben der Stadt Bamberg konnte in 25 von insgesamt 33 Alten- und Pflegeheimen der beiden Kommunen die Covid19-Impfung beginnen. Aktuell kann sich jede Heimbewohnerin und jeder Heimbewohner sowie das Pflegepersonal freiwillig impfen lassen. Ab heute werden die zuhause lebenden Über-80-Jährigen geimpft.

Neue Buslinie und FFP2-Masken für pflegende Angehörige

Damit den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Weg zur ihrer Impfung keine Kosten entstehen, bieten Stadt und Landkreis Bamberg ab Montag, den 18. Januar eine neue, kostenlose Buslinie an. Durch die Verbindung sollen die Impfwilligen täglich im 60-Minuten-Takt vom ZOB über den Bahnhof zum Impfzentrum gelangen.

Um 8.15 Uhr fährt der erste Bus vom ZOB in der Willy-Lessing-Straße in der nähe der Bäckerei Loskarn los. Die letzte Fahrt beginnt um 15.15 Uhr. Von der Arena zurück Richtung ZOB geht es dann ebenfalls im 60-Minuten-Takt zwischen 9.30 und 15.30 Uhr. Die letzte Rückfahrt findet um 16.40 Uhr statt.

Darüber hinaus stellt das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege pflegenden Angehörigen eine Millionen FFP2-Schutzmasken kostenlos zur Verfügung. Die Betroffenen können die Masken ab dem 27. Januar bei der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung der pflegebedürftigen Person abholen.

13. Januar: Neues Testzentrum für Schnelltests in Scheßlitz

- Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises (GKG) hat in Scheßlitz im früheren Nettomarkt (Oberend 32) eine Teststation für Schnelltest eingerichtet, wie das Landratsamt mitteilt.

Das Testzentrum für den kostenfreien PCR-Test (rechter Eingang) und das Testzentrum für den kostenpflichtigen (30 Euro) Schnelltest (linker Eingang) befinden sich im ehemaligen Netto-Markt (Oberend 32) in Scheßlitz. Die Öffnungszeiten sind voneinander entzerrt. Die PCR-Tests werden montags, mittwochs und freitags von 8 bis 10 Uhr gemacht. Die Schnelltests werden werktäglich (Montag bis Freitag) von 11 bis 13 Uhr angeboten. Die Abstrichstelle in Bamberg (Am Sendelbach 15) ist montags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

12. Januar: Maskenpflicht in der Innenstadt verlängert

- Die Stadt Bamberg aktualisierte die Allgemeinverfügung bezüglich der Maskenpflicht in der Bamberger Innenstadt. Sie gilt bis zum 31. Januar. Der Geltungsbereich, in dem in der Stadt Bamberg ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, bleibt unverändert. Die Maskenpflicht erstreckt sich auf den gesamten öffentlich zugänglichen Raum, also auch Gehsteige und Hauswände, so die Stadt Bamberg in einer Pressemitteilung.

- Am Wochenende wurden Über-80-Jährige darüber informiert, dass sie sich demnächst impfen lassen können.

11. Januar: Impf-Hotline für Über-80-Jährige

- Bei Fragen rund um die Impfung stellt die Stadt Bamberg eine Telefonhotline zur Verfügung. Wer im Landkreis oder in der Stadt Bamberg wohnt und das 80. Lebensjahr überschritten hat, kann sich ab Dienstag, den 12. Januar über die Corona-Impfung und die Terminvergabe unter der 0951/87-2424 informieren. Die Impf-Hotline soll jeden Tag von 9 bis 13 Uhr erreichbar sein.

Für anderweitige, allgemeine Fragen zur aktuellen Lage in Stadt und Landkreis, Schulschließungen oder Verhaltensempfehlungen kann auch täglich im gleichen Zeitraum das Bürgertelefon der Stadt Bamberg unter der 0951/87-252 erreicht werden. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass unter diesen Hotlines keine medizinische Beratung erfolgt.

Felix Schwarz

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